SCP-XXX-DE (VERMIN DEATH 5000)
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Bild 1: SCP-XXX-DE während der Aufladezeit

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Bild 1: SCP-XXX-DE während der Aufladezeit [Nahaufnahme]

Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE ist aus Sicherheitsgründen stets innerhalb eines weich gebetteten und geerdeten faradayschen Käfigs aufzubewahren. Die Entfernung aus dem faradayschen Käfig und/oder die Handhabung von SCP-XXX-DE ist auf Grund seiner elektromagnetischen Eigenschaften nur zu Testzwecken in einer Testumgebung erlaubt. SCP-XXX-DE befindet sich derzeit im Lagerraum-05 von Standort-DE19. Für den Zugriff ist eine Sicherheitsfreigabe der Stufe 3 oder höher nötig. Das Innere von Lagerraum-05 ist unter ständiger Videoüberwachung zu halten.

[██.██.20██]Anmerkung: Weitere Versuche jeglicher Art, SCP-XXX-DE zu öffnen, sind auf Anordnung von O4-█ zu unterlassen, siehe Zwischenfall-XXX-DE-01.

Beschreibung: SCP-XXX-DE ist eine elektrische Fliegenklatsche mit 43 cm Gesamtlänge, ohne Herstellerangaben auf dem Gerät, mit einem rosaroten, ovalen Schläger, mit 25 cm * 16 cm [l*b]. Auf der Verbindung mit dem Griff ist ein Hochspannung-Sicherheitshinweis in Englisch, Niederländisch, Deutsch und Französisch aufgedruckt1. Der schwarze, rechteckige Griff hat die Maße 18 cm * 3,5 cm * 2,5 cm [l*b*h] und es sind die Worte "Vermin Death 5000" darauf eingeritzt2. Das Batteriefach lässt sich nicht öffnen und bei den Köpfen der Schrauben, die das Gehäuse zusammenhalten, wurde das Kreuz-Profil zerstört. Das Material, aus dem SCP-XXX-DE besteht, konnte als herkömmliches Spritz-Plastik identifiziert werden. Der Schläger ist mit einem transparenten Paketband am Griff fixiert worden, nach dem er offenbar abbrach. Dieser Schaden dürften entstanden sein, bevor SCP-XXX-DE seine Eigenschaften erhalten hat. Die elektrischen Kontakte des Schlägers sind eine Abfolge von Plus- und Minuspolen in Form von 1,5 mm starken Blechstäben mit einem Abstand von 4 mm zueinander. Die Kontakte sind mit eingebrannten und eingetrockneten Rückstanden von Insekten und Nagetierblut befleckt. Im Ruhezustand, strahlt SCP-XXX-DE ein elektromagnetisches Feld ab, das, in einem Radius von circa 8 m, mit einer elektrischen Feldstärke von rund 30 bis 100 kV/m pulsiert und durchschnittlich eine Frequenz von 80 Hz aufweist. Elektronische Geräte und Magnetstreifen werden durch induzierte Ströme innerhalb des Feldes zerstört, bzw. gelöscht. Trotz der Stärke des Feldes endet sein Einfluss abrupt bei etwa 8 m. Wie dies zustande kommen kann ist unbekannt. Wie SCP-XXX-DE die nötige Energie erzeugt oder erhält, um seine Funktionen ausführen zu können, ist unbekannt.
[██.██.20██]Nachtrag 1: Versuche, die Verunreinigungen am Schläger zu entfernen erwiesen sich als sinnlos, da diese wiedererscheinen. Auch das einritzen der Schraubenköpfe, um ein neues Schlitz-Profil zu machen, war vergebens. Es wird vermutet, das die Verunreinigungen und die Abnutzungen ebenfalls entstanden, bevor SCP-XXX-DE seine anormalen Eigenschaften erhielt. Klasse-D-Personal, das Gehäuses von SCP-XXX-DE mit Handsägen öffnen zu lassen, erwies sich als keine Option, da es mit sehr schmerzhaften elektrischen Entladungen reagiert, die meist tödlich endeten, da die meisten Blitze das D-Personal im Kopf und Brustbereich trafen und anschließend der Sekundäreffekt von SCP-XXX-DE eintrat. Material3, das von SCP-XXX-DE auf diese Weise getroffen wird, desintegriert am Einschlagspunkt der Entladung mit etwa 5 cm bis 8 cm im Durchmesser wobei kugelförmige Löcher zurückbleiben. Das Klasse-D-Personal mit isolierenden oder geerdeten Schutzanzügen auszustatten hatte ebenfalls keinen Erfolg, da mit zunehmendem Fortschritt, die Anzahl an Entladungen zunahm und in Folge die Ausrüstung ihre Funktionalität verlor. Der Einsatz von manuell bedienten, mechanischen Mitteln, wie ein isolierter Presse- oder Hammer-Aufbau, um SCP-XXX-DE aufzubrechen, erwiesen sich ebenfalls als wirkungslos, da auch diese und/oder die Auflagefläche, meist an den Berührungspunkten, desintegriert wurden, bis SCP-XXX-DE wieder Platz hatte. Abgesplittertes Material von SCP-XXX-DE desintegriert sich vollständig nach dem selben Muster, was eine nachträgliche Untersuchung unmöglich macht. In den Videoaufnahmen der Öffnungsversuche konnte beobachtet werden, dass SCP-XXX-DE von seinem eigenen "Verteidigungseffekt" nicht gänzlich geschützt zu sein scheint. Es ist noch unklar, wie sich SCP-XXX-DE selbst repariert.
[██.██.20██]Nachtrag 2: Jeglicher Schaden an SCP-XXX-DE ist augenblicklich mit Materialien von zufälligen festen Gegenständen oder Strukturen aus der Umgebung beglichen, ohne die originale Färbung oder originalen Materialeigenschaften von SCP-XXX-DE zu verändern. Die Reichweite dieser Funktion scheint auf ███ Meter begrenzt zu sein, laut dem letzten Bericht für gefundene Schäden an der Anlage, deren Ursache nicht zurückverfolgt werden konnte. SCP-XXX-DE scheint bei der Reparatur das bis zu Fünffache an Materie zu "sammeln", als das ursprünglich zu ersetzende Bauteil enthielt. Da es sich bei den gefundenen Schäden ausschließlich um Sachschäden handelt, ist es sehr wahrscheinlich, dass SCP-XXX-DE nur tote, feste Materie für diesen Zweck verwendet. Wie die Umwandlung der Materie oder der Transport zu SCP-XXX-DE von statten geht ist unklar und konnte noch nicht beobachtet werden. Materie die eingesammelt wird, löst sich, laut Beschreibung des Personals aus dem Überwachungsraum, vermutlich auf Quark-Ebene auf und wird als Partikelstrom, aus Quarks und Elektronen, von SCP-XXX-DE angezogen und verarbeitet. Weitere Experimente, um diese Vermutungen zu Überprüfen oder die Geschwindigkeit des Partikelstroms zu ermitteln, sind jedoch nicht gestattet, siehe Zwischenfall-XXX-DE-01.

SCP-XXX-DE ist dazu in der Lage, ein bis fünf Ziele4, mit denen der Benutzer bis vor zwei Minuten Sichtkontakt hatte, in einem Radius von 30 m aufzuspüren und mit einer elektrischen Entladung pro Ziel zu eliminieren. Dieser Effekt ignoriert sämtliche Hindernisse. Der Stromschlag von SCP-XXX-DE trifft, trotz Abschirmungsversuche, immer. Wird SCP-XXX-DE auf diese Weise verwendet wird nur das Ziel aufgelöst. Das getötete Ziel beginnt hellblau zu glimmen, mit steigender Intensität, um sich nach zwei Sekunden in blaue Funken aufzulösen5. Gasanalysen zeigten keine bleibenden Rückstände der Ziele, sobald die Funken verschwanden, womit feststeht, dass SCP-XXX-DE getroffene Materie desintegriert. Es wurden Leistungsspitzen um die 24 MWs, mit um die 6 MV und 4 A gemessen, bevor das Ziel desintegriert wurden. Die Dauer einer Ladung kann 0,0026 bis 0,0039 Sekunden betragen. SCP-XXX-DE benötigt eine Ruhezeit von circa zehn Minuten pro Ladung. Nachdem alle fünf Ladungen verbraucht wurden, besitzt SCP-XXX-DE vorübergehen kaum ein Elektromagnetisches Feld und der Benutzer wird dazu gezwungen: "They're like flies around dung."6 zu sagen.
[██.██.20██]Nachtrag 3: Nachforschungen zu diesem mentalen Effekt von SCP-XXX-DE, in Verbindung mit der zuständigen Abteilung für Gedanken alterierende Effekte, haben ergeben, dass es sich dabei um einen Teil eines Kommentars von einem der spielbaren Charaktere aus dem PC-Spiel "Vermintide" handelt. Die Antwort auf die Frage, warum dieser eine Satz immer in Englisch ausgesprochen wird, auch wenn der Benutzer von SCP-XXX-DE keinerlei Englischkenntnisse aufweißt, ist darauf zurückzuführen, dass es die Zitate der Charaktere im Spiel nur als englische Vertonung gibt.

Kreaturen, mit der Größe eines Zwergkaninchens, mit maximal 30cm Kopf-Rumpflänge und darunter, werden vom Effekt von SCP-XXX-DE unweigerlich getötet und vollständig desintegriert. Kreaturen, die größer als das sind, werden an zufälligen Stellen getroffen und erleiden immer gleich große, kugelförmige, klaffende Wunden mit einem Durchmesser von etwa 3 cm bis 5 cm. Durch den elektrischen Schlag können vor allem Lebewesen die kleiner als ein Gorilla sind für bis zu 5 Minuten außer Gefecht gesetzt werden, sofern sie nicht verbluten in der Zwischenzeit, wegen SCP-XXX-DEs Effekt, oder durch einen erlittenen Schock sterben. Das größte getestete Tier war ein ausgewachsener Auerochse, dessen Halsvene getroffen wurde, worauf das Tier anschließend verblutete. SCP-XXX-DE kann keine Objekte oder tote Tiere zum Ziel nehmen. Das heißt, dass SCP-XXX-DE in der Lage ist, die Größe von "anvisierten" Lebewesen zu erkennen und ob das Ziel lebt. Wird ein Objekt oder ein totes Lebewesen als Ziel gewählt, entlädt sich die Ladung über die Blechstäbe am Schläger, selbst wenn es sich um ein leitendes Material als Ziel handelt. SCP-XXX-DE nimmt dabei keinen Schaden. Das gleiche Verhalten tritt auch dann auf, wenn SCP-XXX-DE mit einem Seilzug indirekt bedient wird, trotz der Anwesenheit eines lebenden Zieles. Damit kann ausgeschlossen werden, dass SCP-XXX-DE einen eigenen Willen besitzt und dass zum Anvisieren eines Zieles Körperkontakt bestehen muss.
[██.██.20██]Nachtrag 4: Eine kurze Befragung von SCP-156-DE hat ergeben, dass ihr Körper nicht viel mehr gegen externe elektromagnetische Störungen geschützt ist, als ein handelsübliches modernes Mobiltelefon, womit eine Anfrage für einen Test überflüssig ist. In nächster Zeit werden wir nicht erfahren, ob SCP-XXX-DE einen eigenständig denkenden Androiden als Benutzer "akzeptiert".
[██.██.20██]Nachtrag 5: Mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 10% kann die Entladung über die Blechstäbe zur Bildung eines Kugelblitzes mit meist 20 cm Durchmesser führen. Der Kugelblitz bewegt sich dann mit bis zu 1,5 m/s zu einem Objekt oder Subjekt, mit der unmittelbar geringsten negativen Ladung hin. Bei Kontakt entlädt sich der Kugelblitz und das betroffene Material wird, im bereits beschriebenen Muster, in einem Radius von 40 cm desintegriert. SCP-XXX-DE ist vom Effekt des Kugelblitzes nicht ausgeschlossen, siehe Zwischenfall-XXX-DE-02.

Bergung: SCP-XXX-DE wurde in Deutschland in ████████████ am 07.04.20██ am Nachmittag in einem Wohnhaus sichergestellt. Berichte, ohne erklärbarer Ursache, über tote Tiere, die aus den Bäumen fallen und sich auflösen, einem Hund, dem eine Teil vom Kopf fehlt und zuletzt zwei Kinder mit schweren klaffenden Wunden, an Schulter und Rücken, häuften sich innerhalb von zwei Tagen bei den Notrufeinrichtungen und erregten die Aufmerksamkeit von Undercover-Mitarbeitern der Foundation. Ein Observierungsteam fand dann heraus, dass die Ursache der Meldungen ein Mann mittleren Alters war, der eine ausgeprägte Abneigung gegenüber lauten Geräuschen hegte und sich von den Lauten der Tiere und vom Geschrei der spielenden Kinder gestört fühlte. Er konnte dabei beobachtet werden, wie er SCP-XXX-DE einsetzte. Auf die Frage, wie er in den Besitz von SCP-XXX-DE gekommen ist, antwortete er, dass der Gegenstand schon da war als er vor vier Tagen im Wohnhaus einzog. Der Vorbesitzer der Gemeindewohnung, der vor fünf Wochen ausgezogen ist, hat höchstwahrscheinlich vergessen SCP-XXX-DE mitzunehmen, sagte der Mann aus. Aufgrund der Eigenschaften von SCP-XXX-DE wurde die elektronische Ausrüstung von einem der Agenten zerstört, worauf die ersten Bilder aus sicherem Abstand gemacht wurden. Das Gedächtnis des Mannes, Betroffener und Zeugen wurde nach Vorschrift erfolgreich gelöscht und die Vorkommnisse offiziell als Wetterlaune getarnt.

[██.██.20██]Anhang 1: Von SCP-XXX-DE konnten rund zwanzig intakte DNS-Spuren isoliert werden. Eine Spur konnte dem Mann zugeordnet werden, bei dem SCP-XXX-DE entdeckt und sichergestellt wurde. Eine weitere Spur, die einem Menschen zuzuordnen ist, gehört zu einer der SCP-Foundation unbekannten, männlichen Person, ████████████████ Abstammung, die zwischen 20 und 35 Jahren alt ist. Höchst wahrscheinlich der Vorbesitzer/Erfinder von SCP-XXX-DE. Sechs andere Spuren davon stammten von verschiedenen Mäusen. Eine DNS-Spur war einer Katze zuzuordnen und der Rest der Spuren waren von verschiedenen Insekten und Spinnentieren.

Bei SCP-XXX-DE scheint es sich um ein Unikat für den Privatgebrauch zu handeln. Es besteht der Verdacht, dass es sich beim Namen von SCP-XXX-DE um eine Anspielung auf den Titel des PC-Spiels "Vermintide" handelt und es so eventuell eine Erfindung von einem bisher unbekannten Mitglied der GAW-Gruppe sein könnte. Bis auf 2 neue User-Beitritte von "JustOneMoreLevel" und 15 Tage später von "ItsBadSoWeAddZombies" und für die GAW-Gruppe gewöhnliche Chat-Nachrichten, sind in den Chatverläufen keine Auffälligkeiten zu vermerken. Auch zu SCP-XXX-DE konnte nichts gefunden werden. Es ist abzuwarten, was die Personensuche ergeben wird.

[██.██.20██]Anhang 2: Die Spur des Vorbesitzers von SCP-XXX-DE, der in Deutschland als Oliver Persloker, im Mietvertrag stand, zur Zeit arbeitslos, konnte bis nach ███████, in Österreich, verfolgt werden. Die Person, auf die die neue Adresse und Altersgruppe zustimmte, wurde über 2 Tage observiert und konnte dabei beobachtet werden, wie sie sich um 01:46 auf der GAW-Plattform als "JustOneMoreLevel" einloggte. Im Anschluss konnte die Person in Gewahrsam genommen und eine DNS-Probe sichergestellt werden, mit positivem Ergebnis.

AUTOR: Ich frage mich, ob das eine gute Idee ist, das Interview mit Fußnoten zu zu bomben…
Die Fußnoten-Explosion, ganz unten, sieht doof aus… Und einen Analyse des Interviews ist vermutlich so oder so Blödsinn. … Geht sowieso nur darum, dass ich mich selber auskenne…

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