Übersetzung932_Arogas
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Objekt-Nr.: SCP-932

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen:

Alle Instanzen von SCP-932, SCP-932-1 bis -06 -08, müssen in einem 15 m x 15 m großen Raum gehalten werden. Dieser muss über mehrere Beobachtungsfenster, einen Lautsprecher und ein Bett, welches mit Gurten ausgestattet ist, verfügen.

Während der Beobachtung, dem Experimentieren oder dem Interagieren von/an/mit SCP-932 muss der Lautsprecher einen Ton von 510 Hz bei 100 dB produzieren (als "laut" eingestuft), um die Sichtbarkeit von SCP-932 zu gewährleisten. Geräuschminimierende Kopfhörer können, auf Anfrage des teilnehmenden Personals, zur Erleichterung der Kommunikation vergeben werden. Alle drei Tage muss ein Klasse-D Mitarbeiter für die Fütterung von SCP-932 in dem Bett von SCP-932s Zelle schlafen, dafür müssen die Lautsprecher nicht angeschaltet sein. Der Fütterungsverlauf zieht nie schlimme Folgen nach sich, jedoch können, bei großer Gegenwehr seitens des Probanden, die Gurte zur Fixierung der Person eingesetzt werden. Das besagte Personal kann nach der Fütterung wieder ihren normalen Aufgaben nachgehen. Wilde Exemplare von SCP-932 müssen von MTF lota-4 ("Dream Hunters") ("Traumjäger") aufgespürt und lebend gefangen werden.

Bearbeitung: Nach Vorfall-932-002 wurden Protokolle für den Fall eines Eindämmungsbruches erstellt. Nach diesen muss der 510 Hz-Ton bei dem Eintreten des Eindämmungsbruches durch den gesamten Standort gespielt werden und alle möglichen Fluchtwege (zB. Lüftungsschächte oder sonstiges) versiegelt werden. Danach wird allen im Standort befindlichen Personen dazu geraten, so ruhig wie möglich zu bleiben. Es wurden außerdem folgende Änderungen an SCP-932s Eindämmungszelle vorgenommen: Der Lautsprecher muss nun an die Wand angebracht sein und den besagten Ton zu allen Zeiten spielen, dazu sollte für jeden Fütterungsprozess ein anderer D-Klässler benutzt werden.

Beschreibung: Als SCP-932 werden Kreaturen beschrieben, die, durch das Anpassen des Brechungsindexes ihres Körpers, unsichtbar werden können. Diese Fähigkeit scheint unterbrochen zu werden, wenn die SCP-932-Instanz bestimmten Geräuschen ausgesetzt wird. Dabei reicht ein Geräusch von 510 Hz (100dB) aus, um den Effekt komplett aufzuheben.

Bei Betrachtung im sichtbaren Zustand ähnelt das Äußere von SCP-932 blassen Kindern ohne besondere Merkmale wie Gesichtszüge oder andere Details. Ihre Größe bzw. Höhe variiert dabei zwischen 1,20 m und 1,60 m, ihr Gewicht zwischen 30 kg und 40 kg. SCP-932 Instanzen können, in großen Mengen, einen erwachsenen Menschen niederringen und vollständig immobilisieren.

SCP-932 "jagt", indem es Individuen in Gruppen von bis zu acht Exemplaren verfolgt, bis es an der Wohnung der betroffenen Person angekommen ist. SCP-932 wird, falls notwendig, mehrere Stunden in der Nähe oder unter dem Bett seines Opfers warten, bis die Person einschläft und in die REM (Rapid Eye Movement)-Schlafphase eintritt. Wenn das Opfer in diesen Zustandübergeht, werden die SCP-932-Instanzen die Person niederringen und ein unbekanntes Pheromon ausstoßen, welches das Opfer zum Aufwachen verleitet, bevor der REM-Schlafzyklus beendet ist1. In den meisten Fällen ist das Opfer bei Bewusstsein, kann sich jedoch nicht bewegen, was zu einem Gefühl der Panik führt. Es wurde anfänglich vermutet, dass sich SCP-XXX-DE von Hormonen, die das Opfer produziert, ernährt, doch Experiment 932-04 ("Der Handtuch-Test") schien, das zu widerlegen. SCP-932 ernährt sich allem Anschein nach von Angst. Es ist jedoch unbekannt, wie dieser Mechanismus funktioniert oder wie SCP-932 die REM-Schlafphase seiner Opfer erkennt.

SCP-932 ist von Natur aus sanftmütig und verhält sich normalerweise gegen über Forschern nicht aggressiv, jedoch sollte man beachten, dass SCP-932 nach 21 Tagen ohne Fütterung aggressiver wird und seine Umgebung besser beobachtet. In manchen Fällen hat SCP-932 versucht, Forscher, welche seine Eindämmungszelle betraten, zu überwältigen, obwohl diese zu jenem Zeitpunkt wach waren.

Bearbeitung: Anscheinend bevorzugt SCP-932 Abwechslung in seiner Diät, da es sich am Anfang des Monats, wenn neues Klasse-D Personal zu Fütterungszwecken angeliefert wird, ruhiger verhält, als am Ende. Es wurde ein Antrag gestellt, welcher vorsieht, dass fünf Klasse-D
Mitarbeiter unserem Team zugewiesen werden, welche abwechselnd zur Fütterung benutzt werden.
-Forscherin Min

Über eine Zustimmung wird, nach ihrer neuesten Budgetkrise, nachgedacht.
—Direktor Faizal

Antrag, nach den Ereignissen von Vorfall 932-02, stattgegeben.
—Direktor Faizal

Ereignisprotokoll Vorfall 932-02:

Datum: 29.6.1998

Ereignisort: Standort-09, Biologieabteilung, Südflügel #03-02

(14.00.23) Forschungsassistent Byantara bereitet sich, für das wöchentliche Aussaugen der Zelle, auf den Eintritt in die Eindämmungseinheit vor. Er scheint etwas zu murmeln, seine Körpersprache zeigt Befürchtung. Laut Aufnahmen war Byantara erst neu eingestellt worden und hatte wenig Erfahrung mit SCPs.

(14.00.57) Das 510 Hz Geräusch fängt an zu spielen, Byantara wird die Freigabe gegeben. SCP-932 wird sichtbar.

(14.01.18) Byantara schaltet den Staubsauger ein und betritt die Zelle. Alle sechs SCP-932-Instanzen, SCP-932-01 bis -06 drehen ihren Kopf zu ihm und beginnen, langsam auf ihn zuzugehen. Von dieser Reaktion erschrocken, beginnt Byantara, mit dem Staubsauger um sich herumzuwedeln, in der Hoffnung, SCP-932 auf Abstand halten zu können.

(14.03.01) SCP-932-03 wirft sich von hinten gegen Byantaras Beine, was ihn zum Umfallen verleitet, die anderen SCP-932-Individuen springen auf Byantara und halten ihn auf dem Boden, den Fütterungsvorgang einleitend. Byantara kämpft unter dem kombinierten Gewicht von SCP-932 merklich, wobei er versehentlich mit dem Fuß das Lautsprecherkabel aus dem vorgesehenen Port reißt. SCP-932 sind jetzt unsichtbar.

(14.03.13) Standortsicherheitskräfte alarmiert. Bis die Aufnahmen der Infrarotkamera auf ihre HUDs geladen sind, wird ihnen befohlen, die Zelle noch nicht zu betreten.

(14.05.48) Byantaras Bewegungen verebben, die Infrarotaufnahmen zeigen, wie die Gruppe von SCP-932 das Interesse an Byantaras Körper verliert und seinen Körper verlässt. Fünf Sicherheitskräfte betreten die Kammer und betäuben aktive Mitglieder der SCP-932 Instanzen. Eine vorläufige Untersuchung ergab, dass SCP-932-06 nicht aufzufinden war.

(14.05.51) Byantara wird aus der Zelle entfernt. Sein Puls ist schwach und hochfrequent, seine Augen weit geöffnet und schnell umherzuckend. Nach genauerem Betrachten wurde festgestellt, dass seine Pupillen, trotz der hellen Bedingungen der Zelle, weit geöffnet waren.

(13.06.00) Abriegelung des Standortes eingeleitet. Allen Personen wurde befohlen, ruhig zu bleiben. Ein Sicherheitsteam wurde zur Bergung ausgeschickt.

(14.06.38) Der 510 Hz-Ton wird durch den Standort gespielt, die Sichtbarkeit von SCP-932-01 bis -05 bestätigt.

(14.06.51) Zahlreiche Bewegungssensoren in den Lüftungsschächten des Südflügels schlagen aus.

(14.08.46) Die Kameraaufzeichnungen zeigen SCP-932-06 beim Verlassen eines Lüftungsschachts in Korridor 3A des Südflügels. Ein Sicherheitssteam wird auf die Bergung vorbereitet.

(14.09.02) Die Kameraaufzeichnungen zeigen ein weiteres SCP-932-Exemplar, wie es die Lüftungsschächte in Korridor 3D des Südflügels verlässt. Direktor Faizal stellt die Möglichkeit der Reproduktion von SCP-932 in den Raum. Das 510 Hz-Geräusch wird durch Lautsprecher durch die Lüftungsschächte gespielt, um Bergungsarbeiten zu vereinfachen.

(14.09.32) Die Kameraaufzeichnungen zeigen ein weiteres SCP-932-Exemplar, wie es die Lüftungsschächte in Korridor 4P des Südflügels verlässt. Ein weiteres Sicherheitssteam wird zur Bergung beider neuer Instanzen ausgesandt.

(14.11.07) Eindämmung aller drei Individuen abgeschlossen. Die Sensoren zeigen keine weiteren Aktivitäten in den Lüftungsschächten. Die neuen Instanzen SCP-932-07 und -08 werden mit den Exemplaren SCP-932-01 bis -06 eingedämmt.

Nachtrag: Forschungsassistent Byantara befindet sich gerade in einem Komazustand und zeigt keine Änderung dieses Verhaltens. Weitere Beobachtung ist notwendig.

Nachtrag: Nach 47 Tagen der künstlichen Lebenserhaltung sagte Byantara etwas und seine Augen erstarrten. Er starb kurz darauf an einem Herzstillstand.

Ich glaube er sagte etwas wie "Zu ängstlich zum bewegen"
—Forschungsassistent Pattayong

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