ThePencilwriter's parasitäre Sandbox
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Eine SCP-XXX-DE Instanz vor der kompletten Sicherstellung

Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung:

Sicherheitsmaßnahmen: Zwischen 30 bis 110 SCP-XXX-DE Instanzen sind stets in den (3) Drei vorgesehenen 50 x 50 x 50 cm großen Glasbehältern im Raum-07 von Bio-Sektor-02 in Standort-DE██ aufzubewahren. Diese (3) Drei Behälter sind jeweils mit sehr feuchten Schlamm, Süßwasser und einigen Pflanzen auszustatten. Alle Behälter müssen eine Luftzufuhr gewährleisten, dürfen aber keine Ausbruchsmöglichkeiten für SCP-XXX-DE Instanzen ermöglichen. Neben den bis zu 110 vorhandenen SCP-XXX-DE Instanzen in Raum-07, befindet sich eine weitere ungenaue Anzahl an Instanzen im Verwahrungsraum 139. Der geflieste Raum beinhaltet einen Pool der Größe 6 x 3 Meter mit einer Tiefe von 2 Metern, der mit Süßwasser gefüllt ist und sich mittig des Raumes befindet. Derzeitig wird Verwahrungsraum 139 für Testzwecke von SCP-XXX-DE verwendet. Zugehöriges Forschungspersonal muss dementsprechend Gummischutzkleidung tragen um sich nicht zu infizieren.

Im Falle eines Eindämmerungsbruches muss das gesamte zuständige Forschungspersonal in Quarantäne gestellt und mögliche Wirtskörper ausfindig gemacht werden. Anschließend sind die SCP-XXX-DE Instanzen durch den Ablauf ihres Fortpflanzungsvorgangs zurück in Aufbewahrung zu bringen. Wenn nötig muss eine geringe Anzahl an Wirtsorganismen bereit gestellt werden, um sämtliche verbreitete Wirtsorganismen im Standort zurück in den Verwahrungsraum zu bringen.

Beschreibung: SCP-XXX-DE gehört zum Tierstamm der Häutungstiere (Ecdysozoa) und ist der Gruppe der Cycloneuralia einzuordnen. Die süßwasserlebenden Würmer lebten vor ihrer Sicherstellung in feuchten Böden, kleinen Pfützen, Bächen, Tümpeln, sowie in Flüssen und Seen in tropischen Regionen.

Die bräunlich-schwarzen bis rötlich gefärbten Würmer haben ein sehr langes und dünnes Erscheinungsbild. In der Regel liegt die Körperlänge einer SCP-XXX-DE Instanz zwischen vier bis zwölf Zentimetern, in Extremfällen können diese jedoch bis zu zwei Meter lang werden. Der durchschnittliche Durchmesser eines Wurmes beträgt zwei Millimeter. Der Aufbau der Tiere ist in Kopf, Rump und Schwanz gegliedert. An ihrem Kopf besitzen SCP-XXX-DE Instanzen einen Bohrapparat welcher ihnen ermöglicht, sich in einen Wirt einzubohren. Neben diesem befinden sich am Kopf mehrere hakenförmige Greifborsten aus Chitin, welche während der Fortbewegung eingezogen werden können. Die Lebensdauer einer SCP-XXX-DE Instanz variiert zwischen 5 und 26 Tagen, wobei die längste Überlebenszeit bei 43 Tagen dokumentiert wurde.

SCP-XXX-DE Instanzen haben das Ziel einen Wirt zu finden um sich Fortzupflanzen. Meist befallen mehrere SCP-XXX-DE Instanzen einen gemeinsamen Wirt um ihn schneller zu dehydrieren. Wurde ein passender Wirt gefunden, sorgen die Parasiten für neuronale Veränderung an den Synapsen. Es kommt zu einer erhöhten Transmitter Ausschüttung in den Hirnregionen, welche die Würmer ansteuern. Eigentliche Gehirnfunktionen die vom Lebewesen ausgehen werden vernachlässigt, dort kommt es nur noch zu wenigen Aktionspotentialen an den Synapsen. Während seiner Patenz bringt der Wurm den gesamten Hormonhaushalt durcheinander und sorgt für eine verringerte Ausschüttung von Serotonin. Sofern es sich um einen menschlichen Wirt handelt, leiden Betroffene nachfolgend an starken Depressionen, welche die Person oft bis in den Selbstmord verleitet. Hinzu kommt, dass Personen plötzlich das Verlangen verspüren schwimmen zu gehen.

Durch einen komplexen Vorgang; Hormonelle Einflüsse und dem hochgradigen Wasserentzug durch die Parasiten, schafft SCP-XXX-DE es den Wirt dazu zu bringen das nächste ihm bekannte größere Gewässer aufzusuchen und sich dort in ihm ertrinken zulassen. Dies gelingt dem Parasiten durch einen plötzlich stärker werdenden Lähmungseffekt, der Auftritt, sobald sich der Wirt für längere Zeit im kalten Wasser befindet. Anschließend leitet SCP-XXX-DE die Paarung ein. Ausgewachsene SCP-XXX-DE Instanzen beginnen den Wirtskörper durch den After oder Gelenkhäute zu verlassen und begeben sich im freien Wasser auf die Suche nach Weiblichen Instanzen. Diese befinden sich oft direkt an ihrem Austrittsort des Wirtes. Anschließend docken beide SCP-XXX-DE Instanzen aneinander und das Männchen platziert sein Spermapaket. Die Embryonalentwicklung einer SCP-XXX-DE Instanz verläuft sehr schnell. Jungtiere schlüpfen schon etwa zwei Tage nach der Eiablage.

Einer Versuchsreihe zufolge, sterben die meisten Wirte nach dem Verlassen der Würmer. Oft kommt es durch die Lähmung dazu, dass die Lunge oder das Herz aussetzt, öfters ertrinkt der Wirt, jedoch sind auch Fälle bekannt in denen einige überlebten.

Eine Infizierung des Parasiten erfolgt auf verschiedene Arten.

die Larven andere Tiere als Transportmittel benutzen, um aus dem Wasser zu kommen….von Mückenlarven oder anderen Wasserbewohnern fressen und kapseln sich im Körper der unfreiwilligen Helfer ein…

Vorfall-12 und die daraus resultierende Versuchsreihe:

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