ThePaperMask's Sechste Sandbox - Die Kunst des SCPs
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Die Kunst des SCPs

Einleitung

In diesem Aufsatz werde ich schreiben wie man ein SCP richtig schreibt, was man machen kann und was man nicht machen sollte.

1 Die Spannung und Geschichte im Artikel

1.1 Fehlerhafte Schlichtheit

Viele Neulinge machen überaus simple Artikel, mit einer simpler Beschreibung und allem drum und dran. Dass man Wissenschaftlich schreiben soll wurde ja bereits in Guide for Beginners erklärt, weswegen ich das nicht groß ansprechen will.

Was viele Neulinge, oder auch manche Erfahrene Autoren nicht wissen, ist, dass SCPs nicht nur simple anomale Objekte sind. In SCP-Artikel werden Geschichten geschrieben. Geschichten die der Leser spannend finden muss, die den Leser ansprechen sollen und die eine wirkliche Geschichte erzählen. Nehmen wir als (recht gutes) Beispiel einmal SCP-2316. Viele Leser haben eventuell die Secrets verpasst, die dieses SCP ausmachen. Dieses SCP benutzt auch etwas, was ich gerne einen "Format Screw" nenne. Mehr dazu kommt auch noch später. Im SCP geht es nicht um den See, und die Leichen im See, sondern um eine Schulklasse, die '75 an einen See fuhr und dort von irgendetwas umgebracht wurde. Von was? Nunja, das ist dem Leser offen. Diese wurden zur eigentlichen Anomalie.

Und genau deshalb will ich hier erklären wie man vermeidet ein einfaches "X macht Y"-SCP zu schreiben.

1.2 Die (Vor-)Geschichte

Und da kommen wir zur Magie der Vorgeschichte. Die Vorgeschichte kann eurem SCP die wirkliche Magie verpassen. Am besten ist es, wenn man sie Stück für Stück dem Leser versucht zu vermitteln. Durch Interviews, durch Anhänge, durch Erkundungslogs und vieles mehr ist es möglich diese Vorgeschichte zu vermitteln. Man soll manche Dinger aber dem Leser überlassen. Sowas macht SCP-2316 aber auch gut, und zwar überlässt es dem Leser, was sich abgesehen von den Leichen, welche sie nicht erkennen, im Wasser befindet, und was '75 diese armen Kinder umbrach. Auch SCP-128-DE macht Das gut. Wie(so) ist es in das Haupt-Universum gelangt? Was ist passiert? Man weiß es nicht, aber der Leser kann sich immer eine Geschichte zusammenbasteln.

Natürlich brauch eine solche Geschichte auch einen Spannungsbogen. Dieser sieht aber etwas anders aus, als der, der normalerweise in Geschichten vorkommt.

1.3 Charaktere

Genau wie in Geschichte muss man Charaktere in den Artikel einfügen. Wenn auch nur einfache Forscher in den Sicherheitsmaßnahmen welcher später nochmal innerhalb eines Interviews erwähnt wird, oder ähnliches. Diese sollten alle ihre eigenen Persönlichkeiten haben und man sollte sich mit wenigstens einen in einem gewissen Maße identifizieren können. Manche Figuren, eventuell sogar das SCP selber, können auch Mitleiderregend sein. Mit guten Charakteren kann man eigentlich nie was falsch machen, weswegen ich jedem vorschlage sich gute Charaktere auszudenken.

Es gibt einige Dinge, die man beachten muss, wenn man Charaktere schreibt. Über allem liegt dabei die Persönlichkeit; hat ein Charakter die Persönlichkeit eines Roboters, so kann der Charakter-Arces sich nicht entwickeln.

Und mit dem Wort "Charakter-Arc" kommen wir auch schon zu der Entwicklung der Charaktere. Charaktere können sich über die Zeit entwickeln und ihre Persönlichkeit leicht ändern. Dies ist natürlich auch hauptsächlich der Fall, wenn innerhalb von Geschichten große Zeitsprünge entstehen, wie in Goldene Geburt. Dort ist nicht wirklich ein Persönlichkeitswechsel zu erkennen, es ist nur ein mittelmäßiges Beispiel für Zeitsprünge.

Ein einfacher Weg um Charaktere gut darstellen zu können ist, ihre Vorgeschichte aufzuschreiben. Nicht im Artikel (wenn es nicht gebraucht wird), einfach so in ein Textdokument. Somit versteht man wer eigentlich diese Person ist und es wird klarer wie man diese Darstellen soll.

1.4 Die Möglichkeit des Twistes

Ein Twist ist etwas, was einem Artikel so ziemlich die meiste Spannung bringen kann, solang es denn korrekt gemacht wird. Alle vorherigen Punkte können in irgend einer Weise für einen Twist verwendet werden. Einen Twist der die Vorgeschichte genauer erläutert, einen Twist der einen Charakter ein neues Gesicht gibt, alles mögliche ist hier möglich. Man muss einfach kreativ sein!

Hierbei gibt es auch viele Möglichkeiten; man kann zeigen, dass ein Forscher in Wirklichkeit einer Interessegruppe angehört, ein Forscher anomal ist, das SCP selber irgendwie sich in den eigenen Artikel hackt, etc. Kreativität ist der Schlüssel zum Erfolg.

1.5 Namensfindung for dummies

Ich möchte dem Leser nun eine Frage stellen. Welche dieser Titel würdest du, der Leser, am ehesten Klicken und Lesen?

(Autor Anmerkung: Natürlich sind all diese Artikel gut, ich habe nicht gesagt, dass diese Artikel nicht gut sind.)

Wie man hier sehen kann sind Namen mit "Der/Die/Das + Objekt" am langweiligsten. Da will man doch nicht draufklicken, das ist langweilig. Daher sollte man immer Namen finden, die das SCP in einer Weise beschreiben, ohne sie direkt zu beschreiben. So machen es heutzutage auch viele EN-SCPs, damals war das auch nur eher langweiliger. Deswegen muss man immer irgendwie etwas interessantes Schreiben, etwas was den Leser anspricht.

2 Die Macht der Anhänge

Die meiste Magie passiert innerhalb der Anhängen. Hierbei gibt es auch mehrere Wege, wie man die Anhänge schlau und sinnvoll nutzen kann.

2.1 Mach ma' Guggeli'

Wenn man ein Gebäude-SCP besitzt oder in irgend einer Weise ein Erkundungslos sinn machen würde, so kann man einen Erkundungslog schreiben. Diese sind dann doch eher meist in einer seperaten Seite, außer wenn sie wirklich kurz sind.

Bei diesem Erkundungslog sind aber folgende Dinge zu beachten

  • Bewahre ein gewisses Maß an Professionalität. Es ist sinnlos, wenn trainierte Einheiten sich auf einmal wie Teenager in der Pubertät verhalten.
  • Die Erkunder müssen systematisch vorgehen. Aufteilen nur zu einem gewissen Maße
  • Wenn die Erkunder auf eine Anomalie/ein Mitglied ein Interessegruppe antreffen rasten die auch nicht direkt aus, sondern bleiben Professionell.

2.2 Briefe des Erfinders

Anomalien haben immer einen Ursprung. Vielleicht ist dieser Ursprung extra, vielleicht wurde es auch (ausversehen) von der Foundation gemacht. Man kann auch immer irgendwie Spuren des Erfinders hinterlassen, wenn man den will, dass der Leser eine kleine Ahnung davon bekommt, wer denn das SCP erstellt hat.

2.2.1 Unbekannte Typen

2.2.2 Die interessanten Leute

2.3 Guten Tag, XXX-DE.

Es besteht die Möglichkeit sein eigenes Interview mit in den SCP-Artikel zu verbauen. Hierbei ist aber zu beachten das man ernst bleibt. Das Interview ist keine Spielwiese wo das SCP welches Welten fressen kann und ein kleiner Wicht von Forscher sich freudig über den Mathematiklehrer aus dem Unterricht vorhin unterhalten. Der Forscher muss stehts direkt und, nennen wir es mal unhöflich, zu dem SCP sein. Denn wenn der Forscher das SCP verhätschelt, ist der schneller Tod als er kucken kann (wenn das SCP denn gefährlich ist). Man kann den Forscher natürlich auch ängstlich gestalten. Oder aber auch, kann man mehrere in einem Interview erwähnen! Dann hat man als Beispiel dem Forscher noch sicherheitshalber 5 MTF-Wachen als Schutz gegeben.

Interviews müssen auch nicht immer mit dem SCP selber geführt werden; es kann auch mit einer betroffenen Person geführt werden

Hier kommen aber wieder die Persönlichkeiten ins Spiel; Ein Interview bringt nicht wirklich viel ohne, dass es dem Artikel wirklich etwas hinzufügt. Dem Befragten sowie dem Befrager sollten immer eine Persönlichkeit gegeben werden, es soll also nicht so wirken, dass zwei Emotionsloser Roboter Informationen über sich austauschen, welche schon vorher im Artikel erwähnt wurden.

2.4 Der Tag, an dem es geschah

2.5 Testsubjekt: Fünf Liter Milch

3 Mit der Formatierung rumspielen

3.1 Die ominöse Stimme aus dem Off

3.2 Mit dem Code spielen

3.3 Sei ma' mehr Meta, alda!

3.4 Hack auf das Fleisch

4 Wege dein SCP abheben zu lassen

4.1 Eigene Klassifizierungen

Es ist natürlich wichtig welche Klassifizierung ein SCP-Artikel besitzt. Die Klassifizierung ist aber nicht so leicht wie manche denken würden. Man kann nicht einfach Keter als Klassifizierung nehmen und ein kleines Kätzchen dabei als SCP schreiben. Man muss sich genau überlegen, was das Ding kann, wie gefährlich es ist und wie schwer es einzudämmen ist. Denn der Hauptfaktor der Klassifikation macht die Eindämmung aus, nicht wie gefährlich das Ding ist.

Manche Leute machen dann eigene Klassifizierungen (wie Maksur oder andere), was ich Neulingen definitiv nicht empfehle. Eigene Klassifizierungen werden nur im Extremfall wirklich kodiert und sind selten.

4.2 READY, SET, FIGHT!

Natürlich ist es auch speziell, wenn man ein SCP macht, was von mehreren Interessegruppen gemacht wurde oder von mehreren Interessegruppen versucht wird zu stehlen. Natürlich ist sowas auch Riskant, weil man versuchen muss diese Interessegruppen akkurat hinzubekommen. Was natürlich noch riskanter ist, ist die Vermischung mehrerer Kanons. Wie SKP-128-DE bzw. ASP-128-DE bzw. SCP-128-DE bereits gezeigt wurde ist sowas allerdings durchaus möglich.

Hierbei kann man auch englische beziehungsweise internationale Interessegruppen einbauen.

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