Tempests Sandbox
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SCP-1XX-DE auf dem Testgelände. Die Kopfstruktur wurde Entfernt um möglichen Gefahren vorzubeugen.

Objekt-Nr.: SCP-1XX-DE

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-1XX-DE wird in Standort-DE35 auf Ebene 2 verwahrt. Dafür wird SCP-1XX-DE in einer Box aus Stahl mit den Maßen 50 x 20 x 10 cm und einer Wanddicke von 2 cm aufbewahrt. Diese Stahlbox liegt auf einem Tisch in einem Raum mit der Größe 5 x 5 x 3 m und ist mit Bewegungssensoren versehen. Dazu wird der Raum rund um die Uhr von 2 Kameras überwacht. SCP-1XX-DE darf nur für Tests aus der Box entnommen werden. Falls Tests mit SCP-1XX-DE im aktiven Zustand durchgeführt werden, ist dafür nur D-Klasse-Personal zu verwenden. Weiterhin darf SCP-1XX-DE niemals in den Umkreis von 50 Metern jedweder menschlichen Leiche kommen. Falls dies geschieht muss der gesamte Standort-DE35 abgeriegelt und umliegende Standorte informiert werden.

Kein Teil von SCP-1XX-DE darf ohne die Erlaubnis eines Forschers der Stufe 4 zerlegt werden. Instanzen von SCP-1XX-DE-1 sind durch den Einsatz von Flammenwerfern zu neutralisieren um SCP-1XX-DE nicht zu beschädigen. Die Instanzen selber sind anschließend mithilfe von Metalldraht bewegungsunfähig zu machen. Sollten weitere Instanzen außerhalb der Eindämmung angetroffen werden, ist mit diesen ebenso zu verfahren, allerdings können sie im Notfall auch durch den Einsatz von schwerer Munition und Explosionswaffen neutralisiert werden.

Beschreibung: SCP-1XX-DE hat das Erscheinungsbild einer roboterartigen Schlange, mit der Länge von 1,5 m und einer maximalen Breite von 5 cm. Auf der Unterseite kann das Logo der Interessengruppe Raptor Tec. Industries erkannt werden. SCP-1XX-DE besteht aus einem Kopf, an dem zwei grüne Augen angebracht sind, und aus 35 schwarzen Segmenten. Das Außenmaterial besteht aus einer nicht bekannten Legierung. Diese Legierung gibt SCP-1XX-DE hauptsächlich Schutz gegen Wasser, Feuer und Rost, allerdings auch gegen Projektile kleineren Kalibers. Die Drähte und alle Segmente sind Wasserdicht abgedichtet. Über das Innere von SCP-1XX-DE ist nicht viel bekannt, da ein untersuchtes Segment beim Öffnen explodierte und vollständig schmolz. Das Öffnen weiterer Segmente wurde daher bis auf Weiteres untersagt.

SCP-1XX-DE ist in der Lage sich in 36 Segmente zu teilen. Dies tut SCP-1XX-DE allerdings nur, wenn es sich in der Nähe einer menschlichen Leiche befindet und wenn diese sich in einem Radius von mindestens 50 Metern um SCP-XXX-DE befindet. Es ist ohne Belangen wo die kleinen oder großen Segmente am Körper hinkommen. Diese Leiche muss noch alle Gliedmaßen besitzen, wenn dies nicht der falls ist, wird sich SCP-1XX-DE auch nicht aufteilen, da es alle Gliedmaßen zur Aktivierung braucht. Wenn sich SCP-1XX-DE aufteilt, "heften" sich die Segmente an unterschiedlichen Stellen an die Leiche und beginnen mit speziellen, in ihnen eingebauten Werkzeugen, Löcher in sie zu bohren. Durch diese Löcher werden dann Vorrichtungen ähnlich wie Greifzangen in den Körper eingebracht, die dessen Muskeln durch elektrische und mechanische Einwirkung manipulieren und offenbar die Totenstarre verhindern. Der Kopf von SCP-1XX-DE im Besonderen heftet sich immer an den Kopf der Leiche und bohrt sich zum Gehirn durch, offenbar um dann mit seinen eingebrachten Instrumenten auf die Erinnerungen seines Wirtes zuzugreifen. Es folgt nun eine Liste, wo sich wie viele Segmente befinden müssen, damit der Körper, der von SCP-1XX-DE befallen ist, bereit ist.

Wenn alle Segmente den Körper angedockt sind, ist die Leiche eine Instanz von SCP-1XX-DE-1. Der Körper ist von da an offenbar unter der vollständigen Kontrolle von SCP-1XX-DE, welches die Werkzeuge seiner Segmente benutzt um SCP-1XX-DE-1 zu bewegen, wobei mehrere der Segmente offenbar redundante Funktionen einnehmen, da seit dem Verlust des 37. Segments kein Verlust von Leistung bei SCP-1XX-DE-1-Instanzen beobachtet wurde. Es wird vermutet, dass das Subjekt keine Schmerzen verspürt und nicht bei Bewusstsein ist, da der Körper von SCP-1XX-DE kontrolliert wird1.

Wird ein Gliedmaß vom Körper entfernt, lösen sich die daran befestigten Segmente sofort und heften sich an einer anderen Stelle der Leiche an. Augenzeugenberichten zufolge bewegen sie sich aber auch auf Lebewesen zu, wenn sich diese nahe genug an SCP-1XX-DE-1 befinden, um diesen dann durch eine Detonation Schaden zuzufügen. Angeblich wirft SCP-1XX-DE-1 abgetrennte Gliedmaßen sogar in die Richtung seiner Gegner. SCP-1XX-DE kann hierbei offenbar auf unbekannte Weise unterscheiden, ob es Verbündete oder Feinde vor sich hat. Als verbündete zählen ausschließlich SCPs von R.T.I., und auch SCP-1XX-DE-1 Instanzen welche durch sich durch den Befall erkenntlich machen. SCP-1XX-DE-1 ist in der Lage zu sprechen, die Stimme und Sprechweise entspricht der der übernommenen Person bis ins Detail. Es wird angenommen, dass diese Funktion dazu dient beim Feind Sentimentalität auszulösen und ihn zum Aufgeben zu bewegen, da SCP-1XX-DE-1 meist nur Hilferufe von sich gibt oder beteuert, nicht für seine Taten verantwortlich zu sein, wobei es immer SCP-1XX-DE beschuldigt. SCP-1XX-DE löst sich nur von seinem Wirt und setzt sich wieder zusammen, wenn dieser 25% seiner Körpermasse oder mehr verloren hat, falls der Kopf kaputt gehen sollte lösen sich alle Segmente von SCP-1XX-DE-1.

SCP-1XX-DE-1 besitzt eine höhere Körperkraft als die, die sein Wirt zur Lebzeiten besaß. Dazu braucht SCP-1XX-DE-1 keine Nahrung oder Sauerstoff. Es kann eine Geschwindigkeit von bis zu 93 km/h erreichen und ist in der Lage, bis zu 2 Metern hoch zu springen.

Zusätzlich ist SCP-1XX-DE-1 extrem tolerant gegenüber Beschuss durch kleinkalibrige Waffen und bewegt sich sogar weiter wenn es große Teile seiner Körpermasse eingebüßt hat, wenn auch mit gesenkter Leistung. Es wird angenommen, dass SCP-1XX-DE-1 sämtliche Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt, die der Wirt zu Lebzeiten besaß, da es zur Lösung komplexer Probleme fähig ist und bei Gefechten Schusswaffen mit derselben Geschicklichkeit verwendet hat, mit der sie sein Wirt handhabte.

Entdeckung: Am 03.10.20██ konnte ein Hacker der Foundation sich in das System von Raptor Tec. Industries kurzzeitig hacken. Allerdings konnte er nur einige wenige Daten entdecken und herunterladen, bevor er durch die Firewall getrennt wurde. Daraufhin kam es zu einem Hack durch R.T.I., der nach Auswertung der erhaltenen Daten offenbar von einer darauf spezialisierten KI durchgeführt wurde. Da der Computer keinen Zugang zum Foundation-Intranet besessen hatte, konnten keine Informationen der Foundation abgegriffen werden, allerdings brachte der Hacker die Lithium-Batterie des Rechners zur Explosion, wodurch große Teile der erhaltenen Daten verloren gingen. Im Nachhinein konnten nur Werbepamphlets von SCP-056-DE, SCP-120-DE und SCP-1XX-DE wiederhergestellt werden. Weitere Versuche, in das System von R.T.I. einzubrechen, stehen noch aus.

Raptor Tech. Industries präsentiert:

Den R.T.I. Leichenspieler

Es gibt viele verschiedene Wege feindliche Truppen zu demoralisieren, diese gehen aber meist mit Täuschungsversuchen oder militärischer Übermacht einher.

Wir von Raptor Tec. Industries haben uns eine weitere Variante überlegt: eine Waffe, die beim Feind Angst und Grauen erzeugt und gleichzeitig fähig ist, ihm großen Schaden zuzufügen. Wir stellen vor: Den R.T.I. Leichenspieler

Der R.T.I. Leichenspieler ist für Einsätze in offenen, bewaldeten und urbanen Gebieten konzipiert und ist im Prinzip ein vollwertiger Soldat, der sogar in einen Aktenkoffer passt. Alles, was er zur Entfaltung seines Potentials braucht, ist eine frische menschliche Leiche, der auf dem Schlachtfeld in den meisten Fällen vorhanden sein sollte. Wie sein Name vermuten lässt, schleicht sich der R.T.I. Leichenspieler an die Leiche heran und übernimmt die Kontrolle über sie, wodurch ihre Truppen einen weiteren Soldaten gewonnen haben, der weiß, wie feindliche Waffen funktionieren, und die Stellungen des Gegners kennt. Außerdem wartet er mit einer höheren körperlichen und geistigen Leistung auf als jeden Infanterist, den wir kennen.

Unsere Studien haben gezeigt, dass feindliche Truppen beim Anblick von gefallenen Kameraden, die sich wieder erheben und sie angreifen, schnell der Mut verlässt. Es gelang einer einzigen Einheit sogar wiederholt, einen ganzen Trupp in die Flucht zu schlagen, als es seine Kraft, Schnelligkeit und Toleranz gegenüber Beschuss demonstriert hatte. Sollte er jedoch mal ein Gliedmaß verlieren, ist das kein Problem, da sich der R.T.I. Leichenspieler auch als Granate improvisieren lässt.

Konnten wir Interesse in ihnen wecken? Wollen Sie diese Kampfmaschine besitzen? Dann melden Sie sich doch bei uns!

Ihr Raptor Tec. Industries Team!

Das erste und bisher einzige Exemplar von SCP-1XX-DE fiel der Foundation während eines Gefechts mit [ZENSIERT] in Syrien in die Hände. [ZENSIERT] hatte bereits mehrere dieser Geräte in den letzten Tagen eingesetzt und damit die Truppen der [ZENSIERT] demoralisiert. MTF DE6-𝔇 ("Das Aufgebot") konnte schließlich eine Instanz sicherstellen, nachdem sie seinen Wirt mit einem Flammenwerfer neutralisiert und die Instanz mit einem Stahlnetz bewegungsunfähig gemacht hatten. Allem anschein nach wollte SCP-1XX-DE sich zur nächsten Leiche auf den Weg machen, weswegen es leichter war die Instanz gefangen zu nehmen.

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