Story: "D-8023"

#Prolog

"Schafft ES aus meinen Augen!". "Es…". Eine Bezeichnung die noch nie jemand mir gegenüber geäußert hatte…, aber dennoch, war sie sehr passend, wenn man bedenkt, was aus mir geworden ist.

Mein Name ist "D-8023" früher nannte man mich Damian… Das "D" steht für "Klasse D", einer der niedrigsten Klassifizierungen, die in dieser Foundation existieren. Sie bedeutet soviel wie "tu was dir gesagt wird oder werde getötet"… selbst Sklaven wären vermutlich besser dran. Meine Arbeit? Nunja… ich bin das Versuchskarnickel. Für was? Das… weiß ich selbst nicht genau… Die Foundation nennt Sie "SCP"… Mal sind Sie tödlich, mal friedlich. Ihr fragt euch vermutlich "Wie ist dieser Kerl an so einen schrecklichen Ort gekommen?" Nun es ist wohl besser ich fange beim Anfang an.

#Kapitel-1-Mein-Leben-vor-der-Hölle
Ich war ein glücklicher junger Mann, mit der besten Familie die man sich wünschen kann, einen gut bezahlten Job und einem Bruder der besser nicht hätte sein können. Doch es sollte sich alles ändern…

Es war das typische Trauerspiel, die Frau betrügt dich erst und dann BUMM sitzt du alleine mit Depressionen da. Du fragst dich was du tun sollst und dann kommt auf einmal der Segen den du dir erwünscht hast. Alkohol. Doch durch deine Sauferei landest du nur noch tiefer und verlierst deinen Job, weil du angetrunken deine Aufgabe vermasselst und dabei ganz zufällig dein Kollege und bester Freund im Sarg landet. Du denkst dir jetzt garantiert "Noch tiefer kann man nicht sinken, ab jetzt geht es wieder bergauf". Falsch gedacht. Dein Bruder von dem du soviel gehalten hast, ist in Wahrheit ein mieser Junkie und zieht dich mit in die Welt der Drogen und Schulden. Das Ende vom Lied der Dealer hetzt seine Männer auf euch beide und ihr sitzt tief im Schlamassel. Doch zu euren Pech werdet ihr nicht erschossen, nicht geköpft oder sonst irgendwie getötet. Nein, denn das Schicksal entsendet einen "heiligen", der euch abkauft und somit vom Galgen des Todes nimmt, nur um am Ende grausamer zu verenden. Doch hier sollte ich die Geschichte mal das reden überlassen:

Aufnahmen einer Sicherheitskamera, im Büro des leitenden Wissenschaftlers Dr. ██████

Sicherheitspersonal: Dr. ██████. Ich bringe ihnen den Zweiten zum Todeverurteilten.
Dr. ██████: Sehr Gut, bitte stellen Sie auch für diesen Kerl eine Todesnachricht aus. Ein Autounfall, wegen Trunkenheit am Steuer sollte ausreichen.

Damian: Wo bin ich? Und was wollen Sie von mir? Wo ist mein Bruder?
Dr. ██████: SCHWEIG! Entschuldigung. Ich meine, etwas mehr Dankbarkeit! Immerhin haben wir Sie vor dem Tode gerettet. Als Gegenleistung dafür, werden Sie ab jetzt für mich arbeiten.

Damian: Arbeiten? Für Sie? Nein danke verzichte.

Dr. █ █████: Ich fürchte das Sie nicht ablehnen können. Ich meine Sie dürfen. Aber dann werden Sie auf der Stelle ohne Umwege terminiert.

Damian: Terminiert? Sie meinen getötet? Verzichte danke… Ich bin einer Todesfalle entkommen, da möchte ich nicht in die zweite. Was ist das für ein Job…

Dr. █ █████: So ist es richtig. Also ihr Arbeitsposten ist klar strukturiert und einfach noch dazu. Tuen Sie das, was von ihnen verlangt wird oder es geschehen Konsequenzen, die ihrer Gesundheit weitaus mehr schaden könnten, als ohnehin.

Damian: Halt, halt, halt. Wenn ich für Sie arbeiten soll, dann will ich erstmal über die Bedingungen und Bezahlung sprechen!

Dr. █ █████: Aber wir sind doch bei den Bedingungen. Lassen Sie mich doch erstmal ausreden. Sie werden eingesetzt als Klasse-D Personal. Ihr neuer Name ist "D-8023". Verstanden? D-8023. Es ist wichtig dass Sie sich diesen Namen merken, ansonsten könnte es unvorhergesehene Konsequenzen für Sie haben. Immerhin sollen Sie ja mitbekommen, wenn Sie einen Auftrag haben.

Damian: Aha… Seltsame Firma aber schön… Was ist mit der Bezahlung?

Dr. █ █████: Sie werden keine brauchen. Immerhin bezahlen Sie ja mit ihren Leben wenn Sie sich weigern zu arbeiten.

Damian: Nicht mit mir Kumpel. So leicht lass ich mich nicht abfrühstücken!

Dr. █ █████: Wozu wollen Sie denn Geld? Sie werden dieses Gebäude eh nie wieder verlassen. Und bevor Sie versuchen wollen irgendjemanden zu erreichen, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie schon ein toter Mann sind. Keiner wird ihnen Glauben. Aber zurück zum Thema. Abgesehen von einer fehlenden Bezahlung, bekommen Sie regelmäßig Essen und eine Unterkunft.

Damian: Na schön… Muss ich irgendwo unterzeichnen?

Dr. █ █████: Aber nein. Sie sind schon längst D-Klasse Personal. Hätten Sie sich geweigert meine Befehle auszuführen, wären sie nach standartmäßigen Verfahren terminiert worden.

Damian: Hör mal Kumpel ich bin keine Marionette!

Dr. █ █████: OH DOCH DAS BIST DU! Klasse-D… Immer dieselben! Sicherheitsdienst, schafft es aus meinen Augen!

#Kapitel-2-Kein-Tag-wie-jeder-andere

Nach diesem Gespräch erschien mir jeder Tag gleich. Aufstehen, warten, verpflegen, warten, verpflegen, schlafen und wieder von vorn. Wieder und wieder. 24 Stunden lang immer derselbe Ablauf. Gelegentlich kamen Durchsagen über die Intercom, Das Klasse-D Subjekte benötigt werden. Es wurden Nummern Aufgerufen, die sich im Anschluss beim Sicherheitsdienst melden sollten. Es gab allerlei Nummern, wie D-7085, D-8012, D-6993.

6993…Ihn kannte ich tatsächlich. Ein aufgeweckter junger Mann, der keine Angst zu haben schien und immer die Stimmung ins positive schieben konnte. Ich wollte ihn nach seinem Namen fragen, kam jedoch nie dazu. Und jetzt ist es dafür auch zu spät. Wenn eine Nummer aufgerufen wird, kommt diese Person meistens nicht mehr zurück in den Trakt. Sie verschwinden einfach und keiner weiß was mit ihnen passierte. Einmal kam einer zurück und berichtete, wie er ausbüchsen will. Am nächsten Tag kam das Sicherheitspersonal und erschoss ihn ohne mit den Wimpern zu zucken. Armer Kerl… hat wohl die ganzen Kameras hier drin vergessen.

Die Foundation macht keine halben Sachen, wenn es um Überwachung und Sicherheit geht. Topmoderne Kameras, die jeden Winkel abdecken und ein Sicherheitsdienst, der keine Zeit für Moral hat. Spielt man nach deren Regeln, passiert einen nichts und man bekommt ein Bett und Essen. Tanzt man aus der Reihe, verschwindet man entweder für ein Projekt ohne Wiederkehr oder man wird direkt erschossen. Jedoch sollte man nicht zuviel Loyalität zeigen, diese Idee hatte mein alter Zellennachbar, welcher dann für fast jeden Test geholt wurde. Nach dem 4. Test kam er nicht mehr zurück.

Es war mir egal, solange ich mit meinen Bruder zusammen sein konnte. Die momentane Lage war zwar nicht die beste, jedoch konnten wir überleben. Wir hatten Essen und ein Dach über den Kopf.
Jedoch kam die Angst, bei einer Durchsage aufgerufen zu werden jedesmal wieder. Es war jeodch wie wie ein kalter Schlag durch deinen ganzen Körper, als die Sirene ertönte und die Worte "Achtung an das Klasse-D Personal: D-6890, D-7709, D-7809, und D-8022, meldet euch umgehend beim nächsten Sicherheitspersonal für weitere Anweisungen." Erst war ich erleichtert, da es nicht meine Nummer war doch dann gefror mein Blut wieder blitzartig, als mir die Nummer nocheinmal über die Lippen lief. "8022"… mein Bruder…

#Kapitel-3- In diesen Kapitel: Wird 8022 überleben? Was wird 8023 tun? Bleibt gespannt.
[WIP]

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