SCP-303
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SCP-303 hinter einer gefensterten Tür

Objekt-Nr.: SCP-303

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: Da SCP-303 bis jetzt noch nicht hinter die Grenzen von Standort ██ gereist war, wird Standort ██ als Eindämmerungsberech für SCP-303 betrachtet.
Alle Räume in Standort ██ sind so zu verändern, dass diese jeweils zwei (2) Eingänge, getrennt von einer Distanz von 10m, oder einer Sichtlinie, besitzen.
Personal ist gleichmäßig, mit der Verfügbarkeit von Funkgeräten oder Gesprächsanlagen, in der Anlage zu verteilen, um Begegnungen schnell regeln zu können.
Sofern Personal SCP-303 begegnet ist, soll dieses sich schnellstmöglich psychiatrisch begutachten lassen.

Alle SCP Objekte, welche, vor dem 04.06.2010, in Standort ██ untergebracht wurden, sind einzeln zu Standort ██-B zu verlegen. Jedes SCP Objekt wird zurück zu Standort ██-A verlegt, sobald bestätigt wurde, dass SCP-303 nicht von Standort ██ mitgewandert ist.
Sobald SCP-303 entweder zu Standort ██-B mitwandert, oder es in Standort ██ verbleibt, und alle betreffenden SCPs zu Standort ██-A verlegt wurden, werden die Eindämmerungsverfahren erneuert.

Beschreibung: Zeugen beschreiben SCP-303 als nackte, geschlechtslose, abgemagerte, menschliche Figur mit rötlich-brauner Haut. Statt normalen Gesichtszügen, ist sein Kopf mit einem extrem großen Mund ausgestattet, welcher mit überdimensional großen Zähnen belegt ist. Es vokalisiert ein andauerndes keuchendes Geräusch, laut genug, dass es von der anderen Seite meister solider Türen gehört werden kann. Jeder Person, welche SCP-303 begegnet ist, ist es möglich es zu beschreiben, selbst, wenn diese SCP-303 physisch nicht gesehen hat.

SCP-303 materialisiert regelmäßig hinter einer beliebigen geschlossenen Tür, Luke, oder Zugangsbarriere auf der anderen Seite eines fühlenden Beobachters. SCP-303 wird dann, für eine unbestimmte Zeit, hinter dieser Tür verbleiben. Jedes Individuum, welches versucht, die Tür zu öffnen, wird schlagartig von einer heftigen Angst paralysiert, welche solange anhält, bis SCP-303 sich wieder dematerialisiert (Entweder allein, oder um zu verhindern, von einer anderen Person direkt gesehen zu werden).
Die Quelle dieser Angst ist nicht bekannt, aber es scheint so ähnlich wie Arachnophobie und Ophidiophobie, ursprünglich basierend auf vorbewusster, genetischer Ebene, zu sein.
[DATEN GELÖSCHT] Analyse zeigt, dass SCP-303, tatsächlich, nicht gezielt Angst in die betroffenen Personen induziert.

SCP-303 erlaubt es sich nicht, dass es, in direkten Blickbereich, eines Beobachters geriet und es hat noch nie irgendjemanden erlaubt, dass man mehr als 10% seiner Form sieht. Sofern die Tür oder Zugangsbarriere teilweise oder komplett transparent ist, wird SCP-303 in einer Orientierung materialisieren, in welcher man nur 10% oder weniger seiner Form sieht, oder es bewirkt einen Effekt, welcher Nebel oder Frost auf der Oberfläche verursacht, um den gleichen Effekt zu erzielen. Sofern SCP-303, von einer Richtung angegangen wird, wobei die Sichtlinie nicht von einem soliden Objekt oder Tür gebrochen wird, dematerialisiert es, bevor direkter Sichtkontakt aufgebaut werden kann.
Jedes elektronisches oder komplexes mechanisches Gerät, welches SCP-303 begegnet, wird vorübergehend deaktiviert. SCP-303 hat keinen aufgenommenen Versuch gemacht, mit einem Beobachter, physisch oder verbal, zu interagieren.

Wie SCP-303 bei Standort ██ ankam, ist zurzeit nicht bekannt. SCP-303’s erstes protokolliertes Auftreten war am 01.03.2010. Es wird vermutet, dass SCP-303 versehentlich, mit weiteren SCPs, transferiert wurde. Alle SCPs in Standort ██ werden entsprechend erneut überprüft.

Ereignisprotokoll 303-A:

Zwischenfall 303-1: Agent █████ duschte in ihren privaten Quartier, als ihr, SCP-303’s Gegenwart, auf der anderen Seite des Duschvorhangs, bekannt wurde. Es keuchte extrem laut. Erschrocken von der Entdeckung strich sie versehentlich gegen den Duschvorhang, verursachte, dass der Vorhang nach außen schwankte. Der Vorhang wickelte sich teilweise um SCP-303, was zeigte, dass es, gerade stehend und der Dusche zugewandt, weniger als 0.5m vom Vorhang entfernt war. Agent █████ verbringt die nächsten 3 Stunden, leise schluchzend, in der Dusche, um SCP-303 nicht zu stören. Das Keuchen stoppte sehr plötzlich. Zu diesem Zeitpunkt war es ihr möglich, die Dusche zu verlassen.

Zwischenfall 303-3: Agent █████ begegnete SCP-303 im Pausenraum im zweiten Stock des Standorts ██. Er versuchte sich Kaffeesahne, aus dem Thekenschrank, zu beschaffen, als er daraus ein lautes Keuchen hörte und von einer überwältigenden Angst überfallen wurde. Agent █████ später meldete, dass SCP-303 in Embryonalstellung zusammengekauert im Schrank lag. Agent █████ behauptete dass er sich dieser Information sicher sei, obwohl er die Tür nicht öffnen konnte. Später, als der Schrank untersucht wurde, fehlte einer der Behälter mit gepulverter Kaffeesahne.
Notiz: Dies ist die erste protokollierte Instanz, in welcher SCP-303 ein Objekt entfernt hatte.

Zwischenfall 303-6: Dr. █████ wurde tot dehydriert, in einem Lagerraum im zweiten Stock, aufgefunden. Es wird vermutet, dass Dr. █████ bis zu fünf Tage in dem Raum verbracht hat, bevor er entdeckt wurde. Eine kleine 4m x 4m Dekompressionskammer teilt den Lagerraum vom angrenzenden Flur. SCP-303 besetzte den Raum für die Dauer von Dr. █████‘s Isolation im Lagerraum. Dies machte es unmöglich, dass jemand den Raum von jeglichen Richtungen betreten konnte und machte es unmöglich für Dr. █████ den Raum zu verlassen.

Testprotokoll 303-A:

Ein Team bestehend aus Dr. ████████, Forscher ████████, 4 Sicherheitsbeamten, und 4 Klasse-D Personal wurden zugewiesen, jedem gemeldeten Fall von SCP-303’s Materialisierung, ausgesendet zu werden, um sofortige Versuche durchzuführen. Folgende Versuche wurden, bei der Tür im Flur zu Raum ███, durchgeführt. SCP-303 wurde in Raum ███ gemeldet.

Versuch 303-1: Einem (1) männlichen D-Klasse Personal, D-303-1, wurde befohlen, er soll die Tür öffnen und ihm wurde gedroht, er würde, bei Nichtbefolgung, zu SCP-███-Dienst transferiert werden. Er weigerte sich, aus dem Grund, er hätte extreme Angst.

Versuch 303-2: Einem (1) männlichen D-Klasse Personal, D-303-1, wurde befohlen, es solle die Tür öffnen und ihm wurde gedroht, er würde, bei Nichtbefolgung, sofort terminiert werden. Er weigerte sich, behauptend SCP-303 würde [DATEN GELÖSCHT]. Er wurde kurzerhand terminiert.

Versuch 303-3: Einem (1) weiblichen D-Klasse Personal, D-303-2, wurde befohlen, es solle die Tür öffnen und ihr wurde gedroht, sie würde, bei Nichtbefolgung, sofort terminiert werden. Sie weigerte sich, behauptend SCP-303 würde [DATEN GELÖSCHT]. Forscher ████████ war sichtbar verängstigt wegen dieser Behauptung.
D-303-2 wurde nicht terminiert.

Versuch 303-4: Einem (1) weibliches D-Klasse Personal, D-303-2, wurde befohlen die Tür zu öffnen. Einem (1) männlichem D-Klasse Personal, D-303-3, wurde ein (1) Kampfmesser, von Sicherheitspersonal, ausgehändigt und befohlen [DATEN GELÖSCHT] bis D-303-2 die Tür geöffnet hat. Nach 2 Stunden von [DATEN GELÖSCHT] D-303-2 starb aufgrund von Verblutung. D-303-2 hat nicht versucht, die Tür zu öffnen.

Anhang - 01.05.2010: SCP-303 scheint den Lagerraum im zweiten Stock für sich beansprucht zu haben. Es hat bis jetzt, seit 05.04.2010, keinem Personal Zutritt gewährt. Es verlässt regelmäßig den Raum, um Besitz der Foundation zu erlangen, und bringt diesen in den Lagerraum. Bis heute sind folgende Nicht-Vertrauliche Gegenstände von SCP-303 erlangt worden:

  • Ein (1) █████ Kryoröhrchen
  • Drei (3) Standard Sätze chirurgischen Equipments der Foundation
  • █████ ███ █████████████
  • Zwei (2) D-Klasse Forschungskadaver
  • Ein (1) benzinbetriebener Generator
  • Eine Vielfalt an Chemikalien, einschließlich große Mengen Tryptophan, Phenylalanin, █████████ und Tyrosin unter anderem
  • Ein (1) Behälter gepulverter Kaffeesahne

Außerdem, eine Anzahl von vertraulichen Materialien wurden von SCP-303 erlangt. Mitarbeiter versuchen weiterhin herauszufinden, welchen Sinn diese Materialien für SCP-303 haben.

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