SchwarzerPETERs SCP

Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE hält sich zurzeit in einer Standardzelle auf, dort wird es drei (3) Mal am Tag regelmäßig mit Essen versorgt. Es geht von SCP-XXX-DE keine Gefahr aus, solange es sich nicht angegriffen fühlt, da es sonst sofort Verteidigungsmaßnahmen ergreifen wird, die die Eliminierung der Gefahrenquelle zur Folge haben. Das Subjekt steht unter Beobachtung, wobei jeglicher Versuch dessen, die Zelle zu verlassen, einer Person der Sicherheitsstufe 4 mitzuteilen ist. Falls SCP-XXX-DE ausbricht, ist sofort Protokoll-XXX einzuleiten, um das Subjekt wieder einzudämmen. Wenn sich SCP-XXX-DE beim Ausbruch zudem feindselig verhält, also mit einer Zerstörung des Geländes oder dem Tod der Mitarbeiter dort zu rechnen ist, ist als letzte Gegenmaßnahme zur vorraussichtlichen und vorrübergehenden Eliminierung des Objekts die Detonation der Bombe, die in SCP-XXX-DE implantiert wurde, einzuleiten.

Beschreibung: SCP-XXX-DE ist ein geschlechtsloser Humanoid, 2.83 m groß und 213 kg schwer. Sein Ursprung und Alter sind unbekannt, es wird jedoch wegen seinen Eigenschaften vermutet, dass er als Vertreter des Homo die Geschichte bis in die Gegenwart überdauerte und in seiner ursprünglichen Form seinen Artgenossen zu dieser Zeit gleichte. Zudem besitzt SCP-XXX-DE eine von Hornplatten überzogene Haut, welche es vor Fremdeinwirkungen schützt, sowie übermenschliche Stärke. SCP-XXX-DE besitzt keine Sehorgane in Form von Augen, es wird hierbei vermutet, dass sich diese im Laufe seines Lebens zurückgebildet haben. Die Augen waren am Körper des Subjekts vermutlich verwundbare Stellen, sodass sie nach Ereignissen, die sich der Kenntnis der Foundation entziehen, verkümmerten. Es besitzt zwei große Ohren, ähnlich denen der Exemplare der Unterordnung Microchiroptera (Fledermäuse), welche sowohl als Hörorgane, als auch zur Echoortung genutzt werden können und als Ersatz für den Sehsinn dienen. SCP-XXX-DE verfügt über eine Nase, ähnlich der eines Menschen, die jedoch um ein Vielfaches mehr Riechrezeptoren besitzt, vergleichbar mit der Anzahl der eines Exemplars der Familie Canidae (Hunde). Zudem scheint das Subjekt aufgrund seiner Reaktion auf Hitze und Temperatur Grubenorgane zu besitzen, ähnlich denen einiger Arten der Unterordnung Serpentes (Schlangen). Es besitzt einen großen Mund mit Zähnen, welchen es, solange es nichts zu sich nimmt, selbst nach dem Tod fest verschlossen hält. Daher können keine Untersuchungen im Inneren von SCP-XXX-DE gemacht werden, da an keiner Körperstelle Implantierungen zu Forschungszwecken vorgenommen werden können. Es besitzt zudem keine Glutealregion (Gesäß) und scheidet im ungestressten Zustand keine Flüssigkeiten oder Exkremente aus, es scheint seine Nahrung wohl ohne irgendwelche Überreste in Form von Fäkalien zu verwerten.

SCP-XXX-DE hat die Eigenschaft, nach dem Tod wieder aufzuerstehen und während der Zeit, in der es keine Lebenszeichen zeigt, eine Resistenz gegen seine Todesursache zu entwickeln. In dieser Zeitspanne konnten bei SCP-XXX-DE weder Puls, Hirnaktivität oder Atmung festgestellt werden, sodass angenommen wird, dass das Subjekt in dieser Periode klinisch tot ist. Zwischen dem Tod und dem Wiederauferstehen können 12-24 Stunden liegen, nach dem Prozess erwacht das Subjekt mit einer Resistenz gegen die vorherige Todesursache.

Diese Anomalie konnte durch mehrere Versuche am Subjekt nachgewiesen werden, weitere Experimente wurden jedoch eingestellt, um seine Resistenzen nicht noch weiter auszubilden. SCP-XXX-DE weist zurzeit eine Widerstandsfähigkeit gegen Feuer, Säure, radioaktive Strahlung, Giftstoffe (auch u. a. anästhetische Mittel) und Waffenbeschuss auf. Zudem kann SCP-XXX-DE weder ertrinken, ersticken, erfrieren, verhungern, verdursten oder sich mit tödlichen Krankheiten infizieren, es ergreift zudem bei akuter Todesgefahr entsprechende Maßnahmen, um sich aus der Gefahr zu befreien. Protokolle der Versuche, die dies beweisen, sind im Experiment-Protokoll XXX zu finden.

Unter den aktuellen Bedingungen ist es noch nicht möglich, SCP-XXX-DE dauerhaft zu neutralisieren, sodass das Leben des Subjekts über die Zeit betrachtet kein Ende nimmt. Es konnte hierbei noch nicht gezeigt werden, ob es Erinnerungen aus der Zeit vor dem Tod behält, da es nicht mit dem Personal kommuniziert. SCP-XXX-DE scheint nicht sprechen zu können, es wird daher vermutet dass es als primitiver Mensch noch nicht die Vorraussetzungen für Sprache oder Verständigung besitzt. Das Subjekt scheint sich zudem während des Totseins nur im Hinblick auf die Resistenz zu entwickeln, andere Veränderungen können nach dem Wiederauferstehen nicht vorgefunden werden.

Entdeckung und Hintergründe: Laut einer Theorie, aufgestellt durch Dr. ████, reicht die Geschichte von SCP-XXX-DE bis ins Zeitalter des Pleistozäns zurück, wobei es mit seinen Artgenossen die Vorfahren des Homo repräsentierte. Wegen seiner Eigenschaft gelang es dem Subjekt, bis in die Gegenwart zu überdauern, wobei es in dieser Zeit die zur Beginn der Eindämmung nachgewiesenen Resistenzen entwickelte. SCP-XXX-DE unterschied sich in seiner ursprünglichen Form nicht von seinen Artgenossen, Änderungen seines Aussehens und Körperbaus waren eine Folge der Ausbildungen der Widerstandsfähigkeit dessen. Es wird spekuliert, dass das Subjekt den Menschen bereits im antiken Griechenland in Erscheinung getreten ist. Als Resultat entstand der Zyklopen-Mythos von einäugigen Riesen, es können hierbei auch Rückschlüsse zu Homers Odyssee gezogen werden, in welcher Odysseus einem Zyklopen namens Prometheus begegnet. Es wird angenommen, dass dieser in der Erzählung auf SCP-XXX-DE stößt, dessen eine Auge bereits verkümmert war. Als Odysseus die Flucht ergreift, wird der Zyklop mit einem brennenden Holzpfahl am Auge verletzt, sodass sich dieses am Körper von SCP-XXX-DE bei einer späteren Ausbildung einer Resistenz ebenfalls zurückentwickelte. Falls die Odyssee tatsächlich einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt, wären diese Rückschlüsse durchaus denkbar. Einige Forscher bezweifeln jedoch die Authenzität der Erzählung und somit auch die Interaktion mit SCP-XXX-DE in diesem Zusammenhang.
Im Laufe der Geschichte verhielt sich SCP-XXX-DE sehr zurückhaltend, wobei es keinen Kontakt mit Menschen aufnahm. Der Foundation liegen mehrere belegte Sichtungen von Entitäten vor, die einige äußere Merkmale des Subjekts aufweisen. Laut diesen Berichten schien sich SCP-XXX-DE bereits im Norden Finnlands, in Ostdeutschland, im Alpengebirge, in Marokko, sowie in Nordsibirien aufzuhalten, in den meisten Fällen in Wäldern fernab von Zivilisation. Diese Vorkommnisse lassen sich dadurch erklären, dass SCP-XXX-DE als primitiver Mensch noch nicht sesshaft wurde und als Jäger und Sammler auf der Suche nach Nahrung in weiten Teilen Europas und Asiens agierte. Wegen der Anpassungsfähigkeit des Subjekts konnte es sich zudem auch in Extremgebieten mit erschwerten Lebensbedingungen aufhalten, in welchen es auch weitere Resistenzen ausgebildet haben könnte.

(MUSS LOS; SPÄTER WEITERE ÜBERARBEITUNGEN, NOCH NICHT FERTIG)

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