Sicherheitsmaßnahmen: Im Rahmen der medizinischen Versorgung sind potentielle Instanzen von SCP-XXX-DE mittels Wirkstoff XXX.PIV zu behandeln. Da sich SCP-XXX-DE allerdings nicht direkt eindämmen lässt, wird der Wirkstoff in frei verkäuflichen Medikamenten eingesetzt um dessen Symptome zu lindern.
Subjekte, welche immun gegen den Wirkstoff XXX.PIV sind und jene, die sich bereits zu einer Instanz entwickelt haben, werden durch TRU "Persona"1 umgehend an den nächsten Standort gebracht und dort in einer für humanoide üblichen Eindämmungszelle eingedämmt. Das Betreten der Eindämmungszelle ist nur Personal der Freigabestufe 4.PERSONA2 oder höher gestattet. Vor dem Betreten der Eindämmungszelle müssen sämtliche persönliche Gegenstände abgelegt werden. Lediglich non-lethale Waffen dürfen von Sicherheitspersonal geführt werden, sobald diese die Zelle betreten.
Personal, welches für die Eindämmung verantwortlich ist, muss im Vorfeld Unterweisungen in Verhaltenspsychologie und Moralphilosophie erhalten haben, um auf SCP-XXX-DE Instanzen reagieren zu können.
Sollten Instanzen eine Änderung ihres Verhalten aufzeigen, ist umgehend Forschungsleiter Dr. Simon Hoffmann darüber zu informieren.
Beschreibung: SCP-XXX-DE ist eine Form des Neides (Invidia) welcher sich in der modernen Gesellschaft etabliert hat. Subjekte, welche von SCP-XXX-DE betroffen sind fühlen sich in der Gesellschaft ungerecht behandelt oder benachteiligt. Dabei ist nicht relevant, in welcher Form sich Subjekte benachteiligt fühlen. Es kann sich hierbei zum Beispiel um die Follower auf sozialen Plattformen, Vergütung von Arbeit, Bildung, oder den sozialen Stand des jeweiligen Subjekts handeln.
Instanzen von SCP-XXX-DE neigen dazu, sich ihr Objekt der Begierde unter allen Umständen aneignen zu wollen. Nicht selten konnten vereinzelte Instanzen beobachtet werden, wie sie andere zivile Akteure körperlich angegriffen haben und sich, zum Beispiel, eine Handtasche, Jacke oder Ähnliches angeeignet haben.
Sobald ein Subjekt von SCP-XXX-DE betroffen ist, deuten sich grünliche Verfärbungen am Körper an. Jedoch lassen sich diese Verfärbungen mittels des Wirkstoffes XXX.PIV in 6 von 10 Fällen unterdrücken. Ist die Unterdrückung von SCP-XXX-DE nicht möglich gilt dieses Subjekte als SCP-XXX-DE Instanz, diese werden als SCP-XXX-DE-1 und fortlaufend bezeichnet. Zu Beginn zeigen Subjekte lediglich leichte Verfärbungen an Fingern und Füßen. Gelegentlich haben betroffene Individuen von einem Kribbeln in verfärbten Gliedmaßen berichtet. Die Gefühle sollen stark zu genommen haben sobald sich das Subjekt sich dem Objekt der Begierde genährt hat. Wenn die Instanz dann in Besitz des jeweiligen Objektes gekommen ist, soll das Gefühl abgeklungen sein. Ob diese Gefühle kognitiv oder anomalen Ursprungs sind, ist aktuell Bestandteil der Forschung. Handelt es sich bei dem Ziel der Begierde jedoch um den Status einer anderen Person scheinen Instanzen zu versuchen sich die Persönlichkeit der jeweiligen Person aneignen zu wollen. Diese Instanzen von SCP-XXX-DE neigen nach erfolgreichem Identitätsdiebstahl dazu zu versuchen, die ursprüngliche Person terminieren zu wollen. Bei Versuch V.XXX konnte beobachtet werden, dass Verfärbungen mit unterschiedlicher Dauer voranschreiten.
Neurovalin scheint auf SCP-XXX-DE anzuschlagen und die Symptome zu unterdrücken. Daher ist davon auszugehen, dass ein Teil der Erkrankung durch SCP-XXX-DE neurologische Ursachen hat.
Entdeckung: Die erste Instanz von SCP-XXX-DE konnte eingedämmt werden, als örtliche Polizisten eine verdächtigte Frau im Alter von 27 Jahren nach mehreren Überfällen in einem Einkaufszentrum bei █████████ verhaftet hatten. Bei der Frau konnten an den Händen und im Gesicht grünliche Verfärbungen wahrgenommen werden. Vor Ort stationierte Agenten informierten den nächstgelegenen Standort, woraufhin die Täterin vorläufig von den Agenten in Gewahrsam genommen wurde und in eine vorläufige Eindämmung überstellt werden konnte. Die Beamten vor Ort und die Zeugen im Einkaufszentrum wurden mit Amnesika behandelt. Im Rahmen der Befragung durch Dr. Timur Zipfelhof konnte eine erste Verbindung zu ähnlichen Situationen erkannt werden. Daraufhin griff TRU Persona ein und übernahm die, als SCP-XXX-DE-1 identifizierte, Anomalie. Post Hoc wurden die Kameraaufzeichnungen des Einkaufszentrums beschlagnahmt und zur weiteren Prüfung dem Projekt: Persona zu geordnet und somit der Zuständigkeit des Projektleiters Dr. Simon Hoffmann zugewiesen.
Im Anschluss an die Arbeiten an SCP-XXX-DE wurden ███ Instanzen erfolgreich eingedämmt und als Forschungssubjekte Projekt: Persona zu geordnet. Im Laufe der Forschungen zu SCP-XXX-DE erzielte das Team am ██.██.████ einen Durchbruch und es gelang ein temporäres Heilmittel für SCP-XXX-DE zu entwickeln. Die ersten Versuche, dokumentiert unter EX.XXX-PIV, lieferten nur kurzweilige Heilung, während das finale Produkt von XXX.PIV derweil eine langanhaltende Heilung verspricht.
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