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SCP-XXX-DE

Objekt Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE kann aufgrund seiner Natur nicht bewegt werden. Das Gebiet rund um SCP-XXX-DE wird ständig überwacht. Dem Personal ist es verboten, SCP-XXX-DE zu betreten. Zugeteilte Sicherheitskräfte sind befugt, jede notwendige Maßnahme zu ergreifen, um unbefugte Personen davon abzuhalten, SCP-XXX-DE zu betreten.
Personen, die SCP-XXX-DE betreten wollen, müssen über die Gründe für diesen Wunsch befragt werden; dem zuständigen Forschungsleiter obliegt anschließend die Entscheidung, ob dem Betretungswunsch stattgegeben wird.

Beschreibung: Bei SCP-XXX-DE handelt es sich um ein verlassenes Berghotel nahe █████████, Tirol. Es wurde 1959 nach einem Entwurf des Architekten ██████ ██████ erbaut1 und war bis zum 23. Juli 1982 als Hotel in Betrieb. Jedes Betriebsjahr kam es in dem Hotel zu mehreren Suizidfällen, über die aber nie berichtet wurde, lediglich die Aussagen weniger Zeitzeugen2 sowie die Gräber der Selbstmörder deuten auf die Suizide hin. Nachdem am 22. Juli 1982 mehr als ██ Hotelgäste Suizid begingen, wurde das Hotel geschlossen. In den folgenden Wochen wurden die Leichen der Hotelbesitzer, der Angestellten und deren Familien in der Umgebung des Hotels gefunden, auch bei diesen Leichen deutete alles auf Selbstmord hin; wobei auch hier alle Informationen auf Zeugenaussagen und Gräbern basieren.

In unregelmäßigen Zeitabständen tauchen Personen auf, die SCP-XXX-DE betreten möchten. Die Begründungen dafür reichen von Textnachrichten von vermissten oder verstorbenen Angehörigen, die sich in SCP-XXX-DE treffen möchten, bis hin zu einem nicht näher definierbaren "Drang", in das Hotel zu gehen. Wenn ein Subjekt das Hotel betritt, verschließen sich die Türen hinter dem Subjekt und lassen sich erst dann öffnen, wenn ein neues Subjekt das Hotel betreten möchte oder aber das vorherige Subjekt das Hotel wieder verlässt, was in weniger als 10% der Fälle vorkommt. Subjekte, die das Hotel verlassen, weisen meist diverse Verletzungen3 auf und bringen häufig diverse Objekte4 mit. In einem Fall brachte eines der Subjekte einen Säugling mit, der nach intensiven Tests und mehrwöchiger Quarantäne als neutralisiert eingestuft wurde.
Nach mehreren Vorfällen wurde der Säugling als SCP-1XX-DE-A eingestuft.

Die Subjekte, die SCP-XXX-DE wieder verlassen haben, sagen aus, dass im Inneren keine von außen mitgebrachten, elektronischen Geräte funktionieren. Daher sind keine Bildaufnahmen der laut den Subjekten innerhalb von SCP-XXX-DE lebenden Wesen möglich; Beschreibungen deuten aber auf menschenähnliche Wesen mit unterschiedlichen Abweichungen von normaler, menschlicher Anatomie hin. Die befragten Subjekte sagten aus, dass sie im Inneren von den diversen Wesen attackiert wurden, während sie versuchten, hinter die jeweiligen Gründe für ihre "Einladung" in SCP-XXX-DE zu kommen. Einige der Subjekte sprachen dabei von "zweiten Chancen", "Wiedergutmachung" oder "Bestrafung". Für eine Auflistung diverser Aussagen, siehe Anhang XXX-DE-3A.

Vorfall XXX-DE-02: Am 16.06.19██5 kam es exakt 111 Tage, nachdem zuletzt ein Subjekt SCP-XXX-DE betreten hatte, in der nahen Stadt █████████ zu einer Reihe von verschiedenen Gewaltverbrechen, die laut Zeugen und den wenigen, zur Aussage fähigen Opfern von "Monstern" verübt wurden. Bei den Opfern handelte es sich vorwiegend um Personen, die von Foundation-Personal davon abgehalten wurden, SCP-XXX-DE zu betreten. Die übrigen Opfer waren Angehörige diverser Notdienste (Polizisten, Rettungskräfte etc.), die den Opfern zu Hilfe kommen wollten. Um künftige Ausbrüche dieser Art zu unterbinden wurde beschlossen, dass allen Personen die das Objekt betreten möchten der Zutritt gestattet wird, sofern sie von SCP-XXX-DE "gerufen" wurden.

Nachtrag 23.07.20██: Nachdem mehrere Mitarbeiter SCP-XXX-DE betreten haben, müssen sich alle SCP-XXX-DE zugeteilten Mitarbeiter wöchentlichen, psychologischen Einstufungen unterziehen und sämtliche Geschehnisse in ihrem Privatleben genau im Auge behalten werden. Sollte es zu potenziell traumatischen Ereignissen kommen, muss der entsprechende Mitarbeiter für mindestens 2 Monate (nach Bedarf auch länger) unter psychologische Betreuung und Beobachtung gestellt werden, um eine Verarbeitung jedweder Traumata zu garantieren.

Notiz: Was haben wir erwartet? Wir haben ein SCP, dass Leuten mit Schuldgefühlen oder Traumata Frieden bringt oder sie bestraft, und umgeben es mit Mitarbeitern einer Organisation, die nicht nett ist und deren Angestellte regelmäßig getötet, geopfert, verwundet und traumatisiert werden - oft von anderen Mitarbeitern. Es war vorauszusehen, dass so etwas früher oder später geschieht. Hoffen wir einfach, dass wir nicht noch mehr Mitarbeiter verlieren, bevor uns das Personal ausgeht.

- Dr. Andronico


Anhang XXX-DE-3A

In diesem Dokument befinden sich einige Aussagen von Subjekten, die SCP-XXX-DE wieder verlassen haben.

Subjekt XXX-DE-22
Begründung für das Betreten: Subjekt hatte einen Traum, in dem seine Verlobte sich mit ihm im Hotel treffen wollte.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Brieftasche, 1 Taschenmesser
Im Objekt verbrachte Zeit: 56 h, 22 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Erschöpft, dehydriert, mehrere Stichwunden an Schultern und Unterarmen, Abschürfungen an Brust, Rücken und Knien
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Brieftasche, 1 Taschenlampe, 2 Bücher, 1 Schaufel, 1 Schwert
Aussage: Subjekt berichtete, dass sich im Inneren eine hohe Anzahl verschiedener "Monster" befindet, darunter Wesen mit Sicheln anstelle von Unterarmen und Kreaturen mit meterlangen Zungen, die versucht haben, das Subjekt "zu Tode zu küssen".
Auch gibt Subjekt an, dass es sich in Wahrheit nicht um seine Verlobte, sondern um die siebzehnjährige Freundin seiner Tochter handelte, mit der er eine Liebesbeziehung hatte und die während einer sexuellen Handlung starb. Er fand im Inneren des Hotels ihr Tagebuch und hatte laut seiner Aussage die Gelegenheit, sich zu entschuldigen.
Anmerkungen: Die Bücher, die das Subjekt aus SCP-XXX-DE mitgebracht hatte, wurden eingehend untersucht; eines war das Tagebuch eines siebzehnjährigen Mädchens. Das andere Buch jedoch war ein Sachbuch über keltische Druiden. Nachfragen beim Subjekt brachten zum Vorschein, dass er das Buch im Bauch eines der Zungenwesen fand und das Gefühl hatte, dass er es mitnehmen sollte. Im Buch wird immer wieder auf ein Ritual verwiesen, welches im letzten Kapitel detailreich beschrieben wird und einen Ort von "Frieden und Gerechtigkeit" erzeugen soll.

Subjekt XXX-DE-47
Begründung für das Betreten: Subjekt war von einer ihm unbekannten Frau angerufen worden, die ihm sagte, dass er im Hotel die Antworten finden würde, die er suche. Das Subjekt weigerte sich, Details darüber zu nennen.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Brieftasche, 1 Taschenlampe, 1 kleinkalibrige Schusswaffe
Im Objekt verbrachte Zeit: 72 h, 03 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Verbrennungen 2. Grades an beiden Unterarmen und dem linken Fuß. Oberflächliche Schnittwunden an der Stirn, der rechten Schulter und dem Rücken.
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 2 Brieftaschen, 1 Laterne, 4 Videokassetten, 1 Gewehr
Aussage: Subjekt berichtete, dass es im Inneren auf mehrere, vage humanoide Wesen traf, deren Haut mit Blasen und verkohlten Stellen übersät war und die ihre Blasen zerplatzen ließen, um Stichflammen mit einer Reichweite von etwa drei Metern zu erzeugen. Außerdem traf das Subjekt auf Wesen mit Sicheln an den Unterarmen, wie sie von Subjekt XXX-DE-22 beschrieben worden waren.
Zudem sagte das Subjekt aus, dass es sich bei den "Fragen", auf die es Antworten haben wollte, um die Umstände des Tods seines besten Freundes handelte, der offiziell eines Unfalls verstarb. Die Videokassetten, die das Subjekt aus SCP-XXX-DE mit herausgebracht hatte, zeigten angeblich, dass die Schwester des Subjekts den Unfall eingefädelt hatte, da sie inzestuöse Gefühle für das Subjekt hege und eifersüchtig auf den besten Freund des Subjekts war.
Anmerkungen: Bei der Untersuchung durch Foundation-Personal konnte keinerlei verwertbares Bildmaterial auf den Kassetten gefunden werden, sie zeigten lediglich Schwärze. Erhöhungen des Bildkontrastes und diverse Bildwiederherstellungsverfahren änderten daran nichts.
Subjekt XXX-DE-47 wurde zwei Wochen später im Haus seiner Schwester tot aufgefunden, die Beweise deuteten auf einen Mord-Selbstmord hin.

Subjekt XXX-DE-51
Begründung für das Betreten: Subjekt hatte einen Brief ihrer vier Jahre zuvor verstorbenen Zwillingsschwester erhalten, in dem sie um ein Treffen im Hotel gebeten wurde.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Handtasche, 1 Brieftasche, 1 Dose Pfefferspray, 1 Brief
Im Objekt verbrachte Zeit: 7 d, 21 h, 47 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Platzwunden an beiden Wangen, rechtem Arm und beiden Beinen; Schnittwunden an Bauch und Rücken
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Dose Pfefferspray, 1 Erste-Hilfe-Set, 1 blonde Haarlocke, 7 Fotos
Aussage: Subjekt sagte aus, dass sie im Inneren auf mehrere Wesen traf, die wie siamesische Zwillinge verschiedener Ausprägungen aussahen. Allerdings verfügten diese Wesen über die Fähigkeit, sich in zwei Körper auseinanderzureißen, die dann versuchten, das Subjekt zwischen sich zu bringen und um das Subjekt herum wieder zusammenzuwachsen. Zudem traf das Subjekt auch auf mehrere der von anderen Subjekten beschriebenen Wesen.
Auch berichtete das Subjekt, dass sie nach drei Tagen im Inneren auf ihre verstorbene Zwillingsschwester traf und laut ihrer Schätzung vier Tage mit ihr verbrachte, in denen keine "Monster" angetroffen wurden und das Innere des Hotels "freundlicher" wurde, mit hell erleuchteten Gängen und regelmäßig auftauchenden, frisch gekochten Mahlzeiten. Das Subjekt schoss mehrere Fotos gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester und schnitt sich eine Haarlocke als Erinnerung ab. Sie sagte aus, dass sie sich von ihrer Schwester verabschieden konnte und sich nun "erleichtert" fühle.
Anmerkungen: Auf den Fotos, die das Subjekt mitbrachte, war niemand außer dem Subjekt selbst zu sehen; das Subjekt meinte jedoch, dass sie ganz klar ihre Schwester darauf sehen könne.

Subjekt XXX-DE-53
Begründung für das Betreten: Subjekt sagte aus, dass es nach dem Unfalltod seiner schwangeren Ehefrau einen Beiliedsbrief von einer ihm unbekannten Person erhalten hatte, der die Unterschrift seiner Frau trug und der laut Absender aus dem Hotel geschickt worden war.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Brieftasche, 1 Foto, 1 Beileidsbrief
Im Objekt verbrachte Zeit: 38 h, 51 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Prellungen an Brust, Rücken, linkem Oberarm, rechtem Unterarm und beiden Beinen; Verbrennungen ersten Grades an der linken Hand und dem rechten Bein; Platzwunde an der Stirn
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Brieftasche, 1 Gewehr, 1 Brechstange, 1 Säugling
Aussage: Subjekt berichtete, dass es im Inneren auf Wesen traf, die zunächst wie schwangere Menschen (beider Geschlechter) aussahen. Wenn das Subjekt näher kam, platzten mehrere Tentakel mit unterschiedlichen Längen aus den Bäuchen der Wesen heraus und versuchten, das Subjekt zu ergreifen, zerquetschen und/oder erdrosseln. Zudem traf das Subjekt auch auf einige der Wesen, wie sie von vorherigen Subjekten beschrieben wurden, vorwiegend auf Wesen mit Sicheln als Unterarmen.
Außerdem berichtete das Subjekt, dass es im Inneren auf seine verstorbene Frau traf, die innerhalb weniger Stunden eine komplette Schwangerschaft durchlief und anschließend den Säugling gebar, den das Subjekt mit sich brachte. Auf dem Weg heraus wurde die Frau allerdings von mehreren der Wesen attackiert und weggezerrt, während eine Stimme "Das war nicht die Abmachung" flüsterte.
Anmerkungen: Der Säugling wurde eingehend untersucht. Obwohl keine Auffälligkeiten festgestellt werden konnte, wurde der Säugling dennoch unter Quarantäne gestellt und Subjekt XXX-DE-53 wurde ein Klasse-C-Amnesikum verabreicht.
Nachtrag: Nach mehreren Vorfällen wurden sowohl der Säugling als auch dessen Vater als SCPs eingestuft, siehe SCP-1XX-DE.

Subjekt XXX-DE-67 (vormals Dr. Frederik Weiß)
Begründung für das Betreten: Unbekannt
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: Unbekannt
Im Objekt verbrachte Zeit: 32 h, 11 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Schnittwunden an beiden Beinen, zwei gebrochene Rippen, angeknackster Lendenwirbel
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Schrotflinte, 1 Brechstange, 1 Fliegenklatsche, 2 altägyptische Kanoppen
Aussage: Das Subjekt erklärte, dass es einen unerklärlichen Drang verspürte, das Objekt zu betreten. Im Inneren traf es auf mehrere der von vorherigen Subjekten beschriebenen Wesen, und auch auf einen Mann, dessen ganzer Körper mit Eiterbeulen übersät war und der ständig Blut hustete. Anders als andere Wesen versuchte dieser nicht, das Subjekt zu attackieren, sondern wies ihm den Weg in den Keller des Hotels, wo das Subjekt eine mummifizierte Leiche und die beiden mitgebrachten Kanoppen fand. Das Subjekt vernichtete die Mumie und fühlte sich anschließend erleichtert, woraufhin es das Objekt verlies.
Anmerkungen: Die beiden Kanoppen zeigen starke Ähnlichkeit zu SCP-007-DE-02 bis -05 und wurden daher zur Untersuchung an Standort-DE14 geschickt. Zudem wird davon ausgegangen, dass eine sechs Monate zuvor durch SCP-007-DE-01 ausgelöste und beinahe tödlich endende Tuberkulose-Erkrankung der Grund daffür war, dass das Subjekt vom SCP "gerufen" wurde.

Subjekt XXX-DE-72-A
Begründung für das Betreten: Das Subjekt hatte einen Brief erhalten, in dem sein verstorbener Verlobter ihn um ein Treffen im Hotel traf. Der Bruder des Subjekts (Subjekt XXX-DE-72-B) begleitete ihn.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Brieftasche, 1 Taschenlampe, 1 Erste-Hilfe-Koffer, 1 Brief
Von Subjekt XXX-DE-72-B in das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Brieftasche, 1 kleinkalibrige Schusswaffe, 1 Jagdmesser
Im Objekt verbrachte Zeit: 66 h, 02 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Schusswunde in der linken Schulter, Schnittwunden an beiden Beinen, Prellungen am Rücken
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Taschenlampe, 1 kleinkalibrige Schusswaffe, 1 Jagdmesser, 1 leere Spritze, 2 Eheringe
Aussage: Das Subjekt sagte aus, dass es im Inneren neben von vorherigen Subjekten beschriebene Wesen auch auf eine Kreatur traf, die wie ein Mensch in einer Zwangsjacke aussah, jedoch drei Arme aus seinem Bauch "wachsen" lassen konnte und mehrmals versuchte, beide Subjekte zu entkleiden. Diese Kreatur soll auch Subjekt XXX-DE-72-B getötet haben.
Zudem sagte das Subjekt aus, dass er zwar nicht auf seinen Verlobten traf, aber Beweise dafür fand, dass sein Bruder (Subjekt XXX-DE-72-B) seinen Verlobten betäubt, missbraucht und ermordet habe. Darüber hinaus weigerte sich das Subjekt, Details preiszugeben.
Anmerkungen: Die leere Spritze, die vom Subjekt mitgebracht wurde, enthielt Restspuren eines Paralytikums, ähnlich dem, welches von SCP-069-DE und SCP-077-DE benutzt wird.

Subjekt XXX-DE-80
Begründung für das Betreten: Das Subjekt sagte aus, dass es von einer schönen Frau ins Hotel eingeladen worden sei und die Adresse auf eine Serviette geschrieben bekommen hatte.
In das Objekt mitgenommene Gegenstände: 1 Mobiltelefon, 1 Brieftasche, 1 Packung Kondome, 1 Spritze mit Beruhigungsmittel, 1 Taschenmesser, 2 Paar Handschellen, 1 Serviette
Im Objekt verbrachte Zeit: 26 d, 19 h, 59 m
Zustand beim Verlassen des Objekts: Prellungen am gesamten Körper, Schnitte im Genitalbereich, Blutungen im Darmtrakt, Schnitte in der Speiseröhre, Frakturen beider Oberschenkelhalsknochen
Aus dem Objekt herausgebrachte Gegenstände: 1 Spritze mit Betäubungsmittel, 1 Taschenmesser, 1 Paar Handschellen, 20 benutzte Kondome; diverse, nicht vom Subjekt stammende Körperflüssigkeiten
Aussage: Das Subjekt war bislang nicht in der Lage, eine Aussage zu machen; beim Verlassen des Hotels sagte es lediglich "Es tut mir leid", ehe es zusammenbrach.
Anmerkungen: Das Subjekt verließ das Hotel kriechend und völlig unbekleidet. Sämtliche Objekte, die das Subjekt aus dem Hotel herausbrachte, befanden sich an oder in dem Subjekt; die Körperflüssigkeiten wurden als genetisches Erbmaterial von verschiedenen bekannten und unbekannten Spezies identifiziert, darunter am Auffäligsten Erbmaterial, bei welchem ein DNA-Test eine genetische Übereinstimmung mit SCP-029-DE-01 ergab. Dieses Objekt befand sich zu dieser Zeit jedoch in Verwahrung.
Auch ergab eine Untersuchung, dass sich das Subjekt in der Vergangenheit häufig zur selben Zeit in diversen Städten in Mitteleuropa befand, wenn dort eine erhöhte Anzahl von Sexualverbrechen gemeldet wurde. Sollte das Subjekt jemals wieder aus psychologischer Behandlung entlassen werden, wird diese Information an die Polizei weitergegeben.

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