Ragnaras Wirrer Sandkasten
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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen:
Aufgrund der trügerischen Natur von SCP-XXX-DE ist eine vollständige Eindämmung in den meisten Kulturen nicht durchführbar, da vor allem männliche Individuen kulturell bedingt fast ausschließlich einen kurzen Haarschnit bevorzugen.
Individuen, welche von SCP-XXX-DE as Symbiont dienen, können vor Eintritt der zweiten Übergangsphase durch eine operative Haarextraktion behandelt werden. Das operierende Personal hat dabei einen vollständigen ABC-Schutzanzug zu tragen und muss im Umgang mit SCP-XXX-DE geschult sein. Betroffene Individuen sind danach mit einem Klasse-A-Amnesikum zu versehen und können entlassen werden. Jegliches keratinhaltige Material ist dabei als Gefahrengut der Klasse 5 einzustufen und für mindestens drei (3) Jahre in der Abklingkammer1 von Standort DE5 aufzubewahren. Danach kann das besagte Material für Untersuchungen zur Verfügung gestellt werden.
Befindet sich der Symbiont bereits in der späteren Übergangsphase, ist dieser nach Standort DE5 zu verlegen, wo jeder Symbiont in Standort DE5 einer 3 Meter x 3 Meter x 2 Meter großen Eindämmungszelle zugeordnet werden muss, welche jederzeit mit Hexafluorantimonsäure2 geflutet werden kann. Jede Eindämmungszelle muss vor der Zuweisung für die längere Unterbringung von humanoide Individuen überprüft und vorbereitet werden.
Symbionten von SCP-XXX-DE-A sind täglich mit einer ausgewogenen Mahlzeit zu versorgen und dürfen jeden zweiten Tag duschen. Jegliche anfallende Abwasser muss aufgefangen und auf keratinhaltiges Material untersucht werden. Die Haarlänge von SCP-XXX-DE-A Instanzen ist täglich zu überprüfen und mit den momentan vorliegenden Anomalien zu vergleichen. Wird diese erstmalig der späten Phase zugeordnet, muss die SCP-XXX-DE-A Instanz aufgefordert werden, das Haarwachstum einzustellen. Diese Kommunikation muss von diplomatisch geschultem Personal durchgeführt werden.
Beugt sich die Instanz der Aufforderung nicht, muss der Symbiont bei der nächsten Gelegenheit in der Eindämmungszelle durch Fluorantimonsäure neutralisiert werden.

Beschreibung:
SCP-XXX-DE bildet die Gesammtheit aller SCP-XXX-DE-A Instanzen, welche jeweils ein Konglomerat aus einer unbestimmten Anzahl anomaler Haare bildet, welche wiederum als Einzelinstanzen als SCP-XXX-DE-B klassifiziert sind.
SCP-XXX-DE-A ist eine symbiontische Lebensform, welche außerhalb des Wirts nur für einen begrenzten Zeitraum überlebensfähig ist. Als Symbiont bevorzugt SCP-XXX-DE-A hauptsächlich Menschen, da diese in der lage sind qualitativ hochwertiges Haar zu produzieren. Durch Beobachtungen wurde Festgestellt, dass jedoch auch animalische Organismen, wie Pferde, Löwen und Schimpansen, als Symbiont ausgewählt werden, wenn keine Menschen in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung stehen.

Du erwähnst Schimpansen. Was passiert wenn es einen Gorilla "befällt" XD (andeut)

SCP-XXX-DE-A wird immer dann einen neuen Symbiont auswählen, wenn der vorherige Symbiont verstirbt oder nicht mehr in der Lage ist, SCP-XXX-DE mit Nährstoffe zu versorgen3. Dabei werden einzelne SCP-XXX-DE-B Instanzen ausfallen. Diese werden sich durch Kriechbewegungen ziellos Fortbewegen um einen neuen Symbionten zu finden wobei der großteil der SCP-XXX-DE-B Instanzen scheitert und verstirbt. Bei Ableben werden bis auf die materiellen Auffälligkeiten, alle Annomalen Eigenschaften neutralisiert. Wird ein passender Symbiont gefunden, wird die fündige SCP-XXX-DE-B-Instanz den Körper überprüfen. Wird der Symbiont akzeptiert wird die Instanz ein einzelnes Haar mit der dazugehörigen Haarwurzel entfernen, um dessen Platz einzunehmen. Der Auswahlprozess bleibt dabei vom Symbionten vollständig unbemerkt.

Wie die SCP-XXX-DE-B-Instanz dies bewerkstelligt ist bis jetzt unbekannt, da es schwierig war es zu dokumentieren.

Danach wird das Subjekt über den Zeitraum von einem Jahr beginnen, einzelne Haare durch neue SCP-XXX-DE-B-Instanzen zu ersetzen. Diese werden sich nicht von normalen Haaren unterscheiden, da die anomalen Eigenschaften erst mit einer Haarlänge von 4 cm bis 6 cm bemerkbar werden.
Das anomale Verhalten von SCP-XXX-DE-A korreliert mit der unmittelbaren Haarlänge und wird derzeit intensiv von Dr. Paster erforscht (siehe dazu Anhang XXX-DE-1). Es wurde nachgewiesen, das durch regelmäßiges Schneiden der Haare, bestimmte anomale Zustände vermieden werden können.

Vorfallsprotokoll A
Am 10.6.20█ überschritt die Haarlänge des Symbionten SCP-XXX-DE-██ (E-████ "████ ██████████") die kritische Länge von einem Meter, was zu einem massiven Eindämmungsbruch während des Neutralisierungsvorgangs mittels Hexafluorantimonsäure führte, was zum Tod von 73 Mitarbeiter der Foundation führte.
Durch die Anwendung von SCP-██-██ konnte die durchschnittliche Haarlänge um 23 cm reduziert werden wodurch ein Teil der anomalen Eigenschaften annuliert wurde und der Symbiont neutralisiert werden konnte

Ablauf der Ereignisse:

  • ██:██ Neutralisierungsprozedur mittels Hexafluorantimonsäure initialisiert. Eindämmungskammer wird mit Hexafluorantimonsäure geflutet.

Anmerkung: Der Symbiont verhielt sich aufällig ruhig

  • ██:██ SCP-XXX-DE-A hüllt Symbiont in einem Art Kokon ein und verharrt bis sich die Fluorantimonsäure vollständig zersetzt hat.
  • ██:██ SCP-XXX-DE-A begann die gesammte Foundation als feindselig einzustufen, übernahm die Kontrolle über den Symbionten und durchbrach die Eindämmung.
  • ██:██ SCP-XXX-DE-A durchquerte Teile der Einrichtung und führte antreffendem Personal durch Verwendung vorort befindlicher Objekte, tödliche Wunden zu.
  • ██:██ [DATEN GELÖSCHT]
  • ██:██ [DATEN GELÖSCHT]
  • ██:██ Standort wurde gesichert.

"Hexafluorantimsäure ist die stärkste nicht anomale Säure, die uns zur Verfügung steht. Aufgrund der Aggresivität der Säure und Wirkunsweise haben wir tatsächlich angenommen, dass SCP-XXX-DE-A gegenüber Hexafluorantimonsäure anfällig ist. Diese Entscheidung war töricht und hat zum tragischen Verlust von 73 Mitarbeiter geführte. SCP-XXX-DE hat uns klar und deutlich gezeigt, das bei Forschungen an anomalen Objekten immer die höchsten Sicherheitsvorschriften einzuhalten ist, ungeachtet dessen, wie kontrollierbar das SCP in erster Linie erscheint. Nur weil sich eine bestimmte Prozedur als wirkunsvoll erwiesen hat, heisst das nicht, das sie für immer wirkungsvoll bleibt."

Dr. Paster, Wissenschaftler der deutschen Foundation

Nachtrag 1:
Eine Evaluierung historischer Aufzeichnung lässt annehmen, dass SCP-XXX-DE bereits längere Zeit existiert. Es hat sich gezeigt, dass Bildmaterial von Soldaten unterschiedlichster Kulturen, welche mehrere Kriege überlebt haben, immer wieder längeres Haar aufwiesen. Ob dies auf SCP-XXX-DE zurückzuführen ist, muss geprüft werden.

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