Sicherheitsmaßnahmen: Da es logistisch nicht realisierbar ist, einen Großteil der Bevölkerung einzudämmen, wurde beschlossen, stattdessen auf die anomalen Eigenschaften von SCP-XXX-DE aufmerksam zu machen. Um den Medienkonsum von betroffenen Instanzen von SCP-XXX-DE zu mindern, sind öffentliche Plattformen, Smartphones, Computer und ähnliche Geräte nach ungefähr zwei Stunden mit einem nicht abschaltbaren Warntext konfiguriert. Hierfür werden Provider jeweiliger Formen eingebunden um diese Maßnahmen zu Unterstützen. Dadurch lässt sich SCP-XXX-DE zwar nicht aktiv eindämmen, aber die Vorfälle von SCP-XXX-DE minimieren. Um Zwischenfälle im Straßenverkehr durch SCP-XXX-DE zu vermeiden, sind Warntafeln entlang der Strecke aufzustellen, welche auf die Gefahren durch Nutzung eines Gerätes im Straßenverkehr aufmerksam machen. Öffentliche Organe, wie die Exekutive, sind angehalten Verstöße zu sanktionieren. Desweiteren werden öffentliche Institutionen von dem Forschungsteam Projekt: Persona unterstützt um eine kontrollierte und überwachte verbreitung, sowie präventiv Maßnahmen zu gewährleisten.
Beschreibung: SCP-XXX-DE beschreibt eine Krankheit in Form von Trägheit. Betroffene Personen, post hoc als SCP-XXX-DE-2 und folgend bezeichnet, neigen häufig dazu, ihre Zeit mit nichts tun verbringen zu wollen um ihre Energie für wichtige Maßnahmen zu sparen1. Dies führt dazu das ein Großteil der Instanzen unter massiven Konsum von digitalen Meiden erleiden. In einigen Fällen wurde beobachtet, dass Instanzen dazu neigen, ihre Arbeiten, sofern es möglich ist, von einer künstlichen Intelligenz abnehmen zu lassen. Ein Nebeneffekt von SCP-XXX-DE- ist, dass Partner und Angehörige zu beginn Frust empfinden, welche bei längerer andauernder Erkrankung in verschiedenen Formen von Aggression enden können, während die Instanz selbst ihr Verhalten nicht wahrnimmt. In Folge von Untersuchungen wurde festgestellt, dass Instanzen von SCP-XXX-DE alles daran setzen keine unnötige Energie für etwas aufzubringen. Außerdem konnte festgestellt werden, dass Subjekte neben einen äußerst starken Drang zur Realitätsflucht auch dafür sorgten ihre Aufgaben zielstrebig und ergebnisorientiert zu lösen. Obwohl dies keine eindeutigen Indikatoren darstellt ist davon auszugehen, dass wenn Subjekte oftmals auf Hindernisse stoßen die Aufgaben nicht weiter verfolgt werden und die nötige Energie und Zeit für eine andere Aufgabe intensiviert wird. In den meisten Fällen führte dies dazu, dass betroffene Personen soziale Handlungen als überflüssig definieren und sich so nach einer gewissen Zeitspanne von der Öffentlichkeit entfernen. Folgend wurde eine Feldstudie (Studie: ACEDIA) durchgeführt, um weitere mögliche Folgen durch SCP-XXX-DE zu beurteilen. Im Rahmen der Studie konnten weitere negative Faktoren im Sozialen Umfeld beobachtet werden. Unter anderem ergaben soziale Versuche, dass Instanzen dazu neigen nicht einzugreifen.
Die Ursache für die oben genannte Erkrankung durch SCP-XXX-DE liegt in den meisten Fällen auf einer psychologischen Grundlage und einer Verhaltensstörung der jeweiligen Subjekte. Da sich SCP-XXX-DE in den meisten Fällen nicht von einer Suchterkrankung mit Bezug auf digitale Medien unterscheiden lässt, ist es schwierig im Vorfeld alle Instanzen einzudämmen. Post hoc haben Forschungen zu SCP-XXX-DE und dem Verhalten der jeweiligen Instanzen ergeben, dass ein Großteil betroffener Subjekte ihren Alltag lediglich optimieren wollen.
Bei der ersten bekannten SCP-XXX-DE-1 Entität handelt es sich um eine 37 Jahre alte Frau mitteleuropäischer Abstammung. Die Entität hört auf den Namen Laura und ist die Ehepartnerin von Feldagent Tom Eberhart. Obwohl T. Eberhart von den betroffenen Einflüssen berichtete, wird ihm zu Forschungszwecken Zugang zu SCP-XXX-DE-1 gewährt. Weiter wird SCP-XXX-DE-1 eingedämmt, um in erster Linie ein besseres Verständnis über SCP-XXX-DE zu bekommen. Außerdem kann so gezielt beobachtet werden, wie sich eine Instanz verhält, wenn sie ihren Alltag nicht weiter optimieren kann, um Energie zu sparen. Jedoch ist SCP-XXX-DE-1 in laufe der Erkrankung verstorben, für nähere Informationen siehe Anhang V.XXX-37 und V.XXX-38.
Entdeckung: Die SCP-Foundation wurde auf SCP-XXX-DE aufmerksam, als eine Meldung von häuslicher Gewalt bei der örtlichen Polizei einging. Der Einsatz wurde von der Foundation beschlossen, als bekannt wurde, dass Agent Tom Eberhart daran beteiligt sei. Tom Eberhart verhielt sich kooperativ gegenüber den Behörden und begab sich nach seiner Befragung dort zu seinen Vorgesetzten, um den Zwischenfall zu melden. Der Personalakte von Tom Eberhart war zu entnehmen, dass ein anomaler Einfluss durch SCP-341-DE nicht auszuschließen war, da Eberhart zuletzt an dieser Anomalie im Feldeinsatz beteiligt war. Dr. Simon Hoffmann wurde als leitender Forscher in Bezug auf ähnliche Anomalien hinzugezogen. Dr. Simon Hoffmann befragte daraufhin Tom Eberhart und Laura Eberhart. Als posteventive Maßnahme wurde Laura Eberhart als SCP-XXX-DE-1 deklariert und eingedämmt.
Durch den Einsatz von Webcrawlern konnten weitere potenziell betroffene zivile Akteure ausfindig gemacht werden, welche von Agenten der Foundation beschattet wurden. Für die Auswertung und Beurteilung der Informationen ist Forschungsleiter Dr. Simon Hoffmann zuständig. Hierbei wurde festgestellt, dass ein Großteil der Bevölkerung von SCP-XXX-DE betroffen zu sein scheint. Nachdem der SCP-Foundation die mögliche Ursache von SCP-XXX-DE bekannt wurde, wurden weitreichende Maßnahmen zur Prävention eingeleitet.
Durch soziale Experimente in der Öffentlichkeit geleitet von Dr. Simon Hoffmann konnten weitere mögliche Instanzen beobachtet werden. Diese Experimente testeten die Reaktion von zivilen Akteuren auf Zwischenfälle im Alltag. Hierfür wurden zum Beispiel Kameras platziert und als Bettler getarnte Agenten eingesetzt, die bei vorher genannten Akteuren Geld erbettelt haben, oder Situationen gestellt haben, in denen häusliche Gewalt eine mittel schwere Rolle spielte. Akteure, die nicht aktiv eingeschritten sind wurden im Anschluss beschattet.
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