D like Dreamer

Ich rannte.
Ich rannte wie ich noch nie gerannt bin und wenn ich es nicht schaffte, dann würde ich es nie wieder tun können. Meine Lungen brannten und konnten kaum genug Luft einsaugen. Meine verschwitzte Haut war wund vom den Kleidern.

Das Hämmern der Beine hallte von den Wänden. Nicht laut, aber stetig und drohend. Bum… Bum… Bum… Stetig wie ein Uhrwerk. Wie eine Trommel auf einen antiken Galeere trieb es mich an.
Nur weg von diesem Geräusch.
Ich brach zusammen und landete schmerzhaft auf meinen Knien. Röchelnd sog ich die Luft ein. Sie schmeckte metalisch und brannte in meinem Körper.
Erst jetzt nahm ich die Veränderung war. Das Stapfen war einem Trippel gewichen. Das Trippeln nicht einer Lebenform, sondern von mehreren.
Ich nahm meinen nicht vorhanden Mut zusammen… Und sah der Gefahr ins Gesicht.


D-2510 wachte schreiben auf. Dabei wäckte sie D-1264, D-3782, D-4257, D-5734 und D-6452 auf, in dem sie D-6452 von sich warf, die D-2510 Bauch als Kissen genutz hatte, die auf D-5734s Gesicht landete, worauf diese aufsprang und D-1264 gegen das Schienbein trat, vermeintlich D-3782 davon abhalten sich an ihr zu vergreifen, die daraufhin im dunklen einen Schuhe durch den raumwarf. Verständlicherweise brach ein Tumult aus, von dem nur D-7740 nicht betroffen war, die wegen einer Anomalie ehe nicht mehr schlafen und im Dunklen sehen konnte.
Nach den jeder mindestens einmal jemanden getreten, geschlagen, geschubste oder alles zusammen hatte, fragte D-3782: „Was war scheissnochmal los?!?“
„Lola hatte einen Albtraum“ kam die nüchterne Antwort von D-7740.
„Wieder…?“, es war nicht klar von wem es kam, aber es hätte jeder sein können.
„Wenigstens könnt ihr schlafen“, giftelte D-7740.
„Und ich bin ein Hermaphrodit, D-5734 eine Zwölfjährige. D-6452…“
Wie ein Laser schoss ein Lichtstrahl durch eine Luke, wo die einzige Tür des Raums war.
„Seit ihr mal ruhig! Jeder hier drin hat ein Lied zu singen, aber ihr lebt noch, ausser ihr seit nicht gleich mucksmäuschenstill! War ich deutlich.“
„Oh, da hängt wohl jemand die Autorität raus?“
Die Wache stehende Person, versuchte durch den Schlitz das Grossmaul zu erspähen, doch das Suchfeld war so eingeengt und die D-Klasse-Subjeke auf einen Haufen, dass sie nur Orange sah. Entnervt zog er die Klappe zu. „Blöde Zicken“, war gedämpft zu hören.




D-2510 spielte mit dem Plüschkrokodil, dass sie von einem Test behalten durfte. D-5734 und D-6452 sahen fasziniert zu, auch wenn erstere es nie zugeben würde.
„Ist es nicht toll, dass sie mich Alexandra behalten ließen?“, fragte D-2510 die Beiden.
D-6452 nickte zustimmend und D-5734 merkte an: „Normalerweise sind die Kittelträger nicht so nett.“
„Was ist so toll an einen Spielzeug?“
D-5734, die sich die Kruste von alten Wunden begutachtete, schüttelte den Kopf.
„Etwas Freunde in dieser Situation.“
D-1264, die wie immer in einer Ecke im Lotus-Sitz sass, sprach sonst kaum.




D-2510 lag zusammengerollt in einer Ecke der Gemeinschaftszelle, wo hingegen D-5734 immer noch fit den anderen von den der Erkundung erzählte: „… und dann Bumm und wir so ‚AAAAAAH!‘. Hey, Lola, herauf depri zu sein und komm hierher.“
D-2510 zögerte, doch mit größem Widerwillen kam sie der Aufforderung nach. D-5734 wurde ungeduldig und zog etwas grob ihr Zellengenossin an ihre Seite und legte beide Arme eng um sie. Diese Geste von D-5734 hatte weniger mit dem Trösten ihre Zellenkollegin zu tuen.
„Wir halten doch zusammen, Lola, oder?“, sagte D-5734 in einen vermeintlich beruhigende Tonfall. Dabei hatte ihre Stirn gegen die von D-2510 gelegt, um sie zu zwingen anzusehen.
„Ja“, kam es abwesend geflüstert von dieser.
D-5734 wuschelte ihr durchs Haar.

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