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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Sicher

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE und SCP-XXX-DE-1 müssen immer in unterschiedlichen Schließfächern gelagert werden. Versuche dürfen nur mit Erlaubnis von Dr. Berg durchgeführt werden. Tests mit SCP-XXX-DE sind bis auf weiteres untersagt.

Beschreibung: SCP-XXX-DE ist ein rituell hergestellter Traumfänger. Sein Aussehen und seine Bestandteile sind einzigartig, im Vergleich zu bekannten und heute üblichen Traumfängern. Das Netz wurde mit einer sehr präzisen und bisher unbekannten Technik hergestellt. Viele Hersteller von Traumfängern, sowie einige Weber versuchten SCP-XXX-DE nachzubilden, allerdings gelang es ihnen nicht, die komplexen Muster des Netzes herzustellen. Auch die anomale Wirkung von SCP-XXX-DE blieb bei jedem Versuch aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass nur SCP-XXX-DE-02 in der Lage ist mit ganz bestimmten Gegenständen einen solchen Traumfänger nachzumachen. (siehe Interview XXX-DE-02). Am Rand von SCP-XXX-DE befinden sich viele Verzierungen. So zum Beispiel mehrere Federn am unteren Teil des Traumfängers und mehreren Figuren, welche an Spinnen erinnern. Die Federn konnten der ausgestorbenen Labradorente (Camptorhynchus labradorius) zugeordnet werden. Am Rand wurden ausßerdem mehrere Zeichen gefunden, welche als Buchstaben der Ojibwe-Sprache identifiziert werden konnten. Diese wird heutzutage vor allem von Ureinwohnern in Kanada und den USA gesprochen. Das Alter von SCP-XXX-DE konnte auf ungefähr 2000 Jahre datiert werden. SCP-XXX-DE-1 bezeichnet ein einmal in der Mitte gefaltetes Papier des DIN-A4-Formates. Es besteht aus normalem und handelsüblichen Papier, weißt aber Verbrauchsspuren auf. SCP-XXX-DE-1 ist nicht so alt wie SCP-XXX-DE und anscheinend später erst entstanden. SCP-XXX-DE öffnet Portale in die Traumwelt, nicht wie erst angenommen in andere Dimensionen. Dies konnte durch einen Versuch bestätigt werden (siehe Anhang).

Jeden Tag fängt das Netz von SCP-XXX-DE an blau zu leuchten und zu vibrieren. Die Zeiten, zu denen das Netz zu leuchten beginnt, variieren von Tag zu Tag. Ungefähr 10 Sekunden nach Beginn des Vorganges hört SCP-XXX-DE auf zu vibrieren und SCP-XXX-DE-1 beginnt auch blau zu leuchten. Wenn man SCP-XXX-DE-1 nun öffnet, werden genau sechs in Form eines Filmplakates designte Bilder gezeigt. Dabei handelt es sich um sechs unterschiedliche Träume, welche man betreten kann. Gezeigt wird ein Titel1, welcher auf den Traum zutrifft, sowie ein Bild, welches aus dem Traum herausgenommen wurde. Dies ist das einzige verwertbare Bild aus diesen Träumen, da Kameras in den Träumen nicht funktionieren. Personen können nun einfach einen Traum durch Berühren eines Plakates auswählen. Anschließend hört SCP-XXX-DE-1 auf zu leuchten und ein von SCP-XXX-DE ausgehendes, quadratisch und ca. 10 cm über den Boden schwebendes Portal mit einer Höhe von 2,50 m und einer Breite von 3 m erscheint direkt vor SCP-XXX-DE. Durch dieses Portal ist es nun Personen möglich, den Traum, welcher ausgewählt wurde, zu betreten. Es ist nicht möglich einen anderen Traum auszuwählen. Die Bilder in SCP-XXX-DE-1 vergrauen anschließend und werden nach genau 24 Stunden, nach einsetzen des ganzen Vorganges2, ersetzt.

Jede Person ist im Stande, den ausgewählten Traum zu betreten. Doch das Portal verschwindet sobald der Traum endet. Personen, welche sich danach noch im Traum befinden, werden diesen nicht verlassen können. Eine Vermutung geht davon aus, dass diese Personen den Traum nur wieder verlassen können, wenn der Traum erneut auftritt. Da dies in bisher keinem aufgezeichneten Fall passiert ist, wird die Überlebenschance dieser Person gleich 0 angesehen. Das Portal hat die gleichen Maße auf der anderen Seite und scheint sich während des Traumes nicht zu bewegen. Auffällig dabei ist, dass dort eine exakte Kopie von SCP-XXX-DE hängt, von dem das Portal ausgeht.

Eine Gefahr die von SCP-XXX-DE ausgeht ist, dass Wesen bzw. Objekte, welche sich in dem ausgewählten Traum befanden, problemlos durch das Portal in unsere Welt schreiten können, gleichzeitig aber behalten diese Objekte ihre anomale Eigenschaften, wenn sie im Traum welche besitzen, bei.

Um zu bestätigen, dass es sich bei den Welten um Träume handelt, wurde versucht mehrere Subjekte, welche diese Träume geträumt haben, ausfindig zu machen. Es konnten einige Zeugen über Traum-Internetforen entdeckt werden. Untersuchungen an diesen Subjekten zeigen, dass sie psychische Folgeschäden davontragen. Unter anderem Angststörungen und Schizophrenie. Die Schwere dieser Erkrankungen hängt davon ab, in welcher Weise und Intensität der Traum verändert wird. Bei normalen Fällen reicht eine normale psychologische Behandlung, welche für die jeweilige Krankheit empfohlen wird.

Entdeckung: SCP-XXX-DE wurde am ██.██.████ zufällig entdeckt, nachdem ein Agent, welcher in einer Universität eingeschleust wurde, einen Anruf bekam, bei dem die Person um Hilfe bei einem Professor bat. Der Anruf wurde vom Agenten entgegegenommen. Die Person beschrieb dabei einen Traumfänger, welcher immer wieder "komische quadratische Dinge" erscheinen lässt. Die Foundation fand SCP-XXX-DE und SCP-XXX-DE-01 im Haus von Thomas Bauer. Nach der Bergung wurde Herr Bauer in Gewahrsam genommen und interviewt (Interview XXX-DE-01). Während des Transportes wurde SCP-XXX-DE unabsichtlich von Agent █████ beschädigt. Der genaue Hergang ist bisher unbekannt. Ein Faden des Musters wurde dabei an einer Stelle leicht eingerissen.

Es wurden viele Berichte, hauptsächlich aus den USA, entdeckt, welche genau SCP-XXX-DEs Eigenschaften beschreiben. Allerdings wurden die meisten Berichte als verrückt oder als Hexerei abgetan, weshalb sie nicht weiter verfolgt wurden. Es gab zwar Versuche SCP-XXX-DE zu aktivieren, da aber SCP-XXX-DE-1 erst später erschaffen wurde, konnte früher wohl nur der Besitzer Portale öffnen, welche dann in zufällige Träumen führten. Insgesamt wurden ██ Dokumente, welche die Fähigkeiten von SCP-XXX-DE beschreiben, sichergestellt. Der letzte und aktuellste Bericht stammt aus dem Jahre ████. Seitdem wurden keine weiteren Berichte gefunden, bis zur Entdeckung durch die Foundation.

Interview XXX-DE-01

Vorbemerkung: Das Interview wurde von Dr. Berg mit Herr Bauer durchgeführt.

Anfang des Logs

Dr. Berg: Guten Tag, Herr Bauer

Herr Bauer: Guten Tag. Dürfte ich Sie vielleicht darum bitten, mir zu erklären, was hier los ist und wo ich mich befinde?

Dr. Berg: Sie sind momentan hier, weil wir etwas über ihren Traumfänger wissen wollen.

Herr Bauer: Oh, dieses Ding. Warum genau wollen sie das denn wissen?

Dr. Berg: Das können wir Ihnen sagen, nachdem sie uns wietere Informationenn gegeben haben.

Herr Bauer: Nun okay. Vor ungefähr 2 Monaten war ich in den USA, weil meine Großmutter, die dort in der Nähe von Milwaukee lebte, mich kontaktierte und unbedingt was mit mir besprechen wollte. Ich sagte natürlich zu und versuchte so schnell wie möglich dorthin zu reisen.

Dr. Berg: Und weiter?

Herr Bauer: Nunja, meine Oma war ein wenig…. speziell, wenn man das so sagen kann.

Dr. Berg: Inwiefern?

Herr Bauer: Nun. Sie sagte immer sie hätte eine Aufgabe um die Welt zu beschützen. Ich weiß nicht warum sie das sagte, aber ich nahm es einfach so hin, allerdings mit ein wenig Misstrauen. Doch ich war trotzdem noch der aus der Familie, der hr am meisten glaubte, weshalb sie mit mir immer noch Kontakt hielt.

Dr. Berg: Okay und was hat das mit dem Traumfänger zu tun?

Herr Bauer: Als ich bei ihrem Haus ankam, war sie leider schon verstorben.

Dr. Berg: Mein Beileid.

Herr Bauer: Danke. Ich blieb danach vorerst in den USA, bis ein Mann plötzlich vor meiner Hoteltür stand. Er sagte, dass sie einen Brief gefunden haben, in welchem steht, dass ich alles, was sie besaß erben sollte. Zuerst wollte ich in ihr Haus ziehen und mich in den USA verwirklichen, odch es kam heraus, dass das Haus ihr gar nicht gehörte. Fragen sie mich nicht warum, ich weiß es selber nicht, wie sie darin dann leben konnte.

Dr. Berg: Okay. Ich vermute aber mal, dass sie den Traumfänger auch geerbt haben

Herr Bauer: Exakt. Ich ließ das ganze Zeug zu mir liefern und begutachtete es bei mir zu Hause. Darunter war auch der Traumfänger.

Dr. Berg: Und das Programmheft?

Herr Bauer: Das fand ich erst kurz bevor mich ihre Männer hierherbrachten. Es war nämlich zusammen mit einem Brief kurz davor in meinem Briefkasten. Ich nahm es einfach mit hoch, aber ich konnte den Breif bisher noch nicht lesen.

Dr. Berger: Vielen Dank für das Interview.

Ende des Logs

Der Brief wurde anschließend geöffnet und von Dr. Berger begutachtet:

Mein lieber ████████,

Ich schreibe diesen Breif mal aus reiner Vorsicht und um sicherzugehen, dass dich die Informationen unbedingt erreichen. Egal ob mit diesem Breif oder durch mich persönlich.

Nun wie fängt man am besten an? Ich schreibe es einfach aus und erkläre es hinterher.

Mein Lieber. Wenn du den Breif liest, bin ich wahrscheinlich tot und konnte dir vorher nicht das mitteilen, was ich eigentlich wollte, also muss ich es hiermit machen. Den Traumfänger, den du nach meinem Tod erben willst, ist in Wirklichkeit ein "Gerät", welches unsere Welt von der Traumwelt trennt. Ich weiß das klingt verrückt, doch bitte lese weiter.

Dieser Traumfänger ist schon seit hunderten, vielleicht sogar tausenden von Jahren im Familienbesitz. Wir beschützen diesen Traumfänger, weil es uns aufgetragen wurde. Er wird immer nach dem od des ursprünglichen Besitzers an ein anderes Familienemitglied seiner Wahl weitergegeben. Und diesesmal bist das du. Ich erwarte nicht, dass du das verstehst. Ich erwarte nur, dass du diesen Traumfänger beschützen wirst.

Denn solltest du das nicht tun und er wird in irgendeiner Art und Weise beschädigt, wird die Welt untergehen. Du kannst das erfahren, in dem du einfach einen Traum auf dem papier, was ich dir mitvererben werde, auswählst. In diesem Traum wird dir dann sicher eine Frau begegnen, welche der Ursprung des Traumfängers ist. Sie wird dir dann alles im Deatail erklären können.

Ich bitte dich darum: Rede mit ihr und hör ihr zu. Sie wird dich sicher überzeugen können.

In Liebe, ███████

Versuche: Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Brief an Herrn Bauer, wurde versucht, die besagte Frau in den angeblichen Träumen zu suchen.

Versuch XXX-DE-01

Testusbjekt: D-2537

Titel: "Die unglaubliche Frau Hase"3

Bild: Das Bild zeigte einen Hasen der Gattung Oryctolagus cuniculus forma domestica in einem Stall.

Ablauf: D-2537 betritt den Traum, nachdem er einen ausgewählt hat. Nach 5 Minuten kehrt er ohne Veränderungen zurück. Das Portal schließt sich 29 Minuten später.

Beschreibung der Welt: D-2537 beschreibt die Welt als sehr "niedlich". Der Traum handelte von der Besitzerin einer Hasenfarm. Die Umwelt um das Portal herum sah aus wie ein Bauernhof. Besonders auffallend waren sehr viele Hasenkäfige. D-2537 zählte in der Zeit insgesamt ungefähr 25. Nach seinen Angaben war dies allerdings nur ein Bruchteil. Der Bauernhof schien mitten in einem Wald gewesen zu sein. Es war sonnig und warm. Im weiteren Umkreis waren nur 2 weitere, weibliche Personen zu sehen.

Besonderheiten: D-2537 fällt eine exakte Kopie von SCP-XXX-DE auf. Auch berichtet D-2537 von einer Frau, welche sich in der Nähe des Portales befand. Als er sie fragte wo er sei, antworete sie: "Du bist in einem Traum einer anderen Person. Genieße es." Kurz danach verschwand die besagte Frau. Es wird vermutete, dass dies die besagte Frau war. Während der restlichen 29 Minuten kamen insgesamt 13 Wesen durch das Portal. Darunter befanden sich 12 Hasen. Diese konnten wieder zurück in den Traum gebracht werden. Der 13. Hase konnte vorerst nicht eingefangen werden, da er eine anomal hohe Geschwindigkeit aufwies. Im Laufe der Jagd wurde dieser von Sicherheitsbeamten eingefangen und wird seitdem als Anomalie in der Foundation verwahrt. D-2537 beschrieb im Nachinein die Frau genauer.

Versuch XXX-DE-02

Testsubjekt: D-2537

Titel: "The Greater Canyon"

Bild: Das Bild zeigte eine Schlucht aus der Vogelperspektive. Es wies viele Gemeinsamkeiten mit dem Grand Canyon auf.

Ablauf: D-2537 hat genaue Anweisungen die Frau zu suchen und anzusprechen. Nach 10 Minuten kam D-2537 zurück und das Portal schloss sich 10 Minuten später. D-2537 wies dabei schwere Verletzungen auf.

Beschreibung der Welt: Die Welt entsprach D-2537's Empfinden nach genau der, des Grand Canyons.

Besonderheiten: D-2537 gab an, dass sie die Frau entdecken und ansprechen konnte. Sie verlangte allerdings zuerst ein bestimmtes Codewort, um den wahren Besitzer zu identifizieren. Da D-2537 dieses Codewort nicht bekannt war, verangte die Frau nach dem wahren Besitzer und griff D-2537 an. Laut D-2537 entwickelte sie dabei unheimlich große Kräfte. Die Frau wurde vorübergehend als SCP-XXX-DE-02 klassifiziert.

Versuch XXX-DE-03

Testsubjekt: Herr Bauer4

Titel: "Sommer, Sonne und das Hotel des Grauens"

Bild: Das Bild zeigt einen Strand, mit genau einer Palme.

Ablauf: Herr Bauer wählt einen Traum und betritt den Traum. Nach 30 Minuten kehrt er ohne Veränderungen zurück. Das Portal schließt sich umgehend, nachdem Herr Bauer es verlassen hat.

Beschreibung der Welt: Das Subjekt befand sichan einem Strand mit mehreren Liegestühlen. Doch nur ein Stuhl war besetzt. Der Strandabschnitt gehörte einem Hotel, welches direkt hinter dem Portal hervorragte. Es war sonnig und tropisch warm

Besonderheiten: Herr Bauer konnte mit der Person ein Gespräch führen. Näheres ist in Interview XXX-DE-02 aufgeführt.

Interview XXX-DE-02

Bemerkung: Das Interview wurde unmittelbar nach Versuch XXX-DE-03 aufgezeichnet

Anfang des Logs

Dr. Berg: So, Herr Bauer. Waren Sie in der Lage mit der besagten Person in Kontakt zu treten?

Herr Bauer: Jawohl, Herr… Wie heißen Sie eigentlich?

Dr. Berg: Das ist im Moment nicht wichtig. Bitte beschreiben Sie, was passiert ist, nachdem sie durch das Portal getreten sind.

Herr Bauer: Jawohl. Nun, kurz nachdem ich auf der anderen Seite herauskam, sah ich mich zuerst um. Ich befand mich irgendwo auf einer Insel an einem Strand. Dort lag eine Frau in einem Liegestuhl, welche genau auf ihre Beschreibung passte. Als sie mich erblickte, kam sie auf mich zu und begann zu reden.

Dr. Berg: Können Sie wiedergeben, was Sie gesagt hat?

Herr Bauer: Nun zuerst wollte sie, dass ich mich identifiziere. Dabei klang sie leicht misstrauisch. Sie fragte nach einem Codewort, welches ich wohl mit meiner Oma hatte. Nun, natürlich konnte ich es ihr nennen.

Dr. Berg: Wie lautete denn diese Wort?

Herr Bauer: Ist das so wichtig?

Dr. Berg: Nein, nicht wirklich. Fahren sie bitte fort

Herr Bauer: Nun, sie fing an mir alles zu erklären.

Dr. Berg: Und zwar?

Herr Bauer: Sie stelte sich zuerst vor. Einen Namen nannte sie nicht, doch sie sagte, dass wir uns in der Traumwelt befinden. Man müsste sich diese wie eine riesige Blase vorstellen, welche mit jedem Traum der geträumt wird immer größer wird. Jedes Lebewesen, was in der Lage ist zu träumen trägt etwas dazu bei. Allerdings fügen Menschen, da ihre Träume wohl sehr komplex sind, am meisten zur Traumwelt hinzu.

Dr. Berg: Interessant, fahren sie bitte fort.

Herr Bauer: Laut ihr ist sie das erste menschlich intelligentes Wesen, von dem jemals geträumt wurde. Dementsprechend sah sie auch aus. Sie hat diesen Traumfänger gebaut, weil am Anfang unsere Welt und die Traumwelt praktisch homogen waren. Da die ersten Träume von Tieren nicht wirklich außergewöhnlich waren, war dies nichts besonderes. Doch als dann Menschen kamen, wurden die Träume, welche in die Traumwelt kamen auch immer komplexer. Auch die Wesen in diesen wurden gefährlich. Also entschied sie sich dazu, die Traumwelt von dieser Welt zu trennen. Sie bewerkstelligte dies mit Traumfänger, welche sie selbst baute.

Dr. Berg: Und dieser Traumfänger war einer von ihnen?

Herr Bauer: Genau. Dieser ist der erste, den sie jemals gemacht hat und somit auch der stärkste. Doch sie sagte, dass was schief geangen ist.

Dr. Berg: Was denn genau?

Herr Bauer: Nun, als sie durch ein besonderes Ritual diesen Traumfänger herstellte, fing sich die Trauwelt sofort an von unser Welt zu trennen. So auch sie und sie musste den Traumfänger zurücklassen. Sie hatte Glück, dass sie in der Nähe eines Stammes war, welchen ihn an sich nahmen und verwahrten. Danach drang sie in die Träume der Personen ein und zeigte ihnen, wie sie weitere Traumfänger machen können, um die Trennung zu stabilisieren.

Dr. Berg: Und weiter?

Herr Bauer: Nun mit der Zeit wurden fast alle Trumfänger zerstört. Die heutigen Trumfänger haben keine Magei mehr und können deshalb die Traumwelt nicht zurückhalten. Nur der orginale Traumfänger blieb in Besitz des Stammes und wird immer weiter vererbt, bis er eben bei mir landete.

Dr. Berg: Das heißt dieser ist der einzige Traumfänger, der unsere Welt von der Traumwelt trennt?

Herr Bauer: Exakt. Und genau deshalb ist die Barriere auch ein wenig durchlässig und es können immer wieder Traumwesen in unsere Welt gelangen. Ihr selber ist es aber bisher noch nicht möglich in unsere Welt überzutreten.

Dr. Berg: Warum ist dies nicht möglich?

Herr Bauer: Je länger Träume in der Traumwelt bleiben, desto mehr werden sie teil der Traumwelt und desto schwieirger wird es, diese wieder zu verlassen. Bei neueren Träumen ist die Chance am größten. Sie könnte nur übertreten, wenn auch dieser Traumfänger beschädigt werden sollte.

Dr. Berg: nervös Was würde denn dann assieren?

herr Bauer: Dann würde der Traumfänger seine Funktion nicht mehr vollständig erfüllen können, weshalb sich die Traumwelt langsam aber sicher wieder mit unserer Welt verbinden wird. Somit wären dann alle Traumwesen auf unserer Erde und wer weiß, was dann passieren würde, aber wahrscheinlich würde die Welt untergehen.

Dr. Berg: Aber wenn das der letzte ist, der die Welten trennt, warum macht sie dann keine neuen Traumfänger?

Herr Bauer: So wie sie es erklärte, bräuchte sie bestimmte Materialien um einen Traumfänger rituell herzustellen. Diese sind aber, laut ihr, nicht mehr verfügbar.

Dr. Berg: Dann macht sie eben einen in der Traumwelt.

Herr Bauer: Das ist laut ihr auch nciht möglich.

Dr. Berg: Und warum nicht?

Herr Bauer: Nun sie könnte zwar einen die Materialien beschaffen und Traumfänger machen, allerdings wären diese nicht geeignet, um die Welten voneinander zu trennen, weil sie für die Traumwelt praktisch durchlässig sind und sie nciht abhalten würde. Sei könnte allerdings Portale öffnen, doch würde das nichts bringen.

Dr. Berg: Weiß sie etwa, dass….

herr Bauer: Dass der Traumfänger kaputt ist? Ja, das weiß sie.

Dr. Berg: Dann hat sie doch sicher auch Lösungen oder?

Herr Bauer: Nein. Sie kann absolut gar nichts tun, da sie nicht aus der Traumwelt kommt.

Dr. Berg: Und wenn wir hier das Ritual durchführen?

Herr Bauer:

Das Öffnen von weiteren Portalen wurde vorerst untersagt. Es wird noch untersucht ob die Aussage von SCP-XXX-2 der Wahrheit entspricht. Siehe Vorfall XXX-01. Herr Bauer wurde nachdem Interview innerhalb der Foundation untergebracht. Aufgrund der Aussagen von SCP-XXX-DE-2 wird hier von einem Öß-Klasse-Multiuniversales-Amalgamierungsszenario ausgegangen.

Vorfall XXX-01

Beteiligte Personen: Dr. Berg

Beschreibung: Eine unbekannte Anomalie erschien am ██.██.████ in Dr. Bergs Zimmer auf. Sie entsprach einer Vase mit Spinnenbeinen und lief panisch durch Dr. Bergs Zimmer. Sie konnte von ihm sichergestellt werden. Nach einer Befragung von Dr. Berg wurde entdeckt, dass er genau von dieser Kreatur in der letzten Nacht geträumt hatte.

Bemerkungen: Auch wenn bisher nur ein solcher Vorfall aufgezeichnet wurde, gehen Wissenschaftler davon aus, dass SCP-XXX-DE-2 die Wahrheit sagt.

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