Corpus GmbH
3NgRVcz.png

1991 wurde die Corpus GmbH in Rostock als Forschungsunternehmen von der Forscherin Maria Schuster gegründet. Es spezialisierte sich auf Organtransplantationen, Organzucht und Organsynthese. Der erste Kontakt mit der Foundation entstand einige Jahre nach der Gründung der Corpus GmbH: Die Foundation beauftragte und finanzierte die Organisation, um neue Wege zu finden, die foundation-internen schweren Unfälle bei der Handhabung der SCPs besser behandeln zu können. So sollte auch verschwendetes D-Klasse-Personal vermieden werden. Zusammen erarbeiteten beide Institutionen einen gemeinsamen Entwurf, um mit Hilfe von anomalen Objekten Organe und Knochen zu synthetisieren. Daraus entstanden zwei SCPs, mit denen es möglich war…

  1. … den menschlichen Körper in eine Art Tiefschlaf zu versetzen, in dem der Körper auf keine Veränderungen der Außenwelt reagiert und keine Nährstoffzufuhr braucht, um weiterleben zu können. Die Körperfunktionen werden dadurch soweit heruntergefahren, dass ein menschliches Individuum bis zu zwei Jahren ohne starke Nebenwirkung überleben kann. Für weitere Informationen siehe SCP-XXX-DE.
  2. … Organe mithilfe von einer Zellprobe komplett zu kopieren. So kann künstliche Haut erschaffen werden, oder auch ein künstliches Herz. Auch Knochen und ganze Skelette konnten dadurch geklont werden. Für weitere Informationen siehe SCP-XXX-DE.

Die Corpus GmbH hatte jedoch die Absichten, daraus finanziellen Erfolg zu entwickeln und die Organ-Produktion serienreif zu machen. Aufgrund dieser Meinungsdifferenz zwischen der Corpus GmbH und der Foundation, hat sich sie sich von der Foundation getrennt. Da die Foundation sie finanziell unterstützt hat, entschied sich die Corpus GmbH dazu, ihre Produkte auf dem Schwarzmarkt anzubieten und sich anderweitig Sponsoren zu suchen. Auf dem Schwarzmarkt fielen sie jedoch auch dadurch auf, dass sie ganze Körper verkauften und nicht nur einzelne Organe. Diese wurden meist an andere GoI verkauft, die diese als Testsubjekte verwendeten.

In dieser Findungszeit der Corpus GmbH, entstand eine Gruppe innerhalb der Organisation: der NCV-Trupp (vom Lateinischen "Nos Cogere Volumus", zu deutsch "wir wollen sammeln"). Der NCV wurde von Maria Schuster als Sondereinsatzkommando der Corpus GmbH ins Leben gerufen, um Testsubjekte für ihre Produkte zu besorgen und diese Testsubjekte dann zu verkaufen. Der NCV spezialisierte sich auf das Finden, Ausspionieren und Entführen von potenziellen Testsubjekten. Jedoch zählen auch Aufgaben wie Desinformation und Geheimhaltung, auch innerhalb der Corpus GmbH. In dieser Findungszeit wurden keine neuen Forschungsdurchbrüche dokumentiert.

Neben der Erschaffung des NCV-Trupps, wurde auch eine neue Abteilung innerhalb der Corpus GmbH gegründet: Die Test-Abteilung. Für viele Mitarbeiter ist der Zugriff auf diese Abteilung verwährt. Nur die Geschäftleitung weiß, bis auf wenige Ausnahmen, wie dies Test-Abteilung arbeitet: Sie kooperiert sehr eng mit dem NCV und bezieht von ihm Testsubjekte, um die Produkte der Corpus GmbH an ihr zu testen. Die Testsubjekte werden zur Lagerung mittels eines der SCPs, die noch aus der Zeit der Kooperation mit der Foundation stammen, konserviert und zu Tests aufgeweckt. Laut der Dokumentation wird das Bewusstsein bei den Tests jedoch unterdrückt, um Schmerzreaktionen und andere Impulse zu unterdrücken. Es wird sich lediglich auf die Reaktion des Körpers auf die neuen Organe beschränkt.

Nach größerem Erfolg und einem neuen Sponsor, Kristine Schuster, der Schwester von Maria Schuster, nahm die Corpus GmbH ihr ursprüngliches Ziel der Forschung wieder auf und verkaufte nun nicht mehr nur, sondern forschte auch weiter, auch in neue Bereiche der Wundheilung, wie das Synthetisieren und Klonen von ganzen Organsystemen oder Körperteilen. Außerdem wandten sie sich nun auch an öffentliche Unternehmen: Sie verkauften ihre Organsynthesen an Forschungseinrichtungen und Krankenhäuser.

Innerhalb der Organisation wissen viele nicht vom NCV, darunter die meisten Forschungsleiter und auch Kristine Schuster. Aus abgehörten Gesprächen der Geschäftsleitung, wurde erschlossen, dass sie als Sponsorin keine Informationen über den NCV und die Arbeitsweise der Test-Abteilung hat und eher an den Ergebnissen der Forschung und dem ethischen Kodex der Corpus GmbH interessiert ist. Sie war die erste, die die Idee eines ethischen Kodex für die Organisation aufbrachte. Angesichts der Tätigkeiten des NCV-Trupps ist jedoch klar nachgewiesen, dass dieser ethische Kodex nicht für diesen zu gelten scheint.

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License