MTF Rena Geschichte

Arbeitstitel:
Tag: are-we-cool-yet, geschichte, (mtf-seher)

1. Text: Es kommt zu einem Ereignis oder einer Reihe von Ereignissen oder Umständen, die Loewen animieren mit AWCY in Kontakt zu treten. Das kann eine Art Rache an der Foundation sein, Neugier, Übermut, oder sonstwas. Sollte damit enden, daß sie Kontakt mit AWCY bekommt
2. Bild: Loewen sitzt an ihrem Schreibtisch, vermutlich in ihrem Quartier im Standort/ihrer Wohnung außerhalb des Standorts
3. Text: Johan denkt gerade über die Diagnose der Psychologin nach (damit wird das gleich erklärt), als es zum Zwischenfall durch AWCY kommt. Das MTF wird mit der Rettung von anderem Personal beauftragt. Sie teilen sich auf, er trifft auf Loewen die sich einen Fuß verstaucht hat, weshalb sie nicht fliehen konnte. Er trägt sie - recht unbequem und grob - hinaus. In seinem Kopf findet eine Mischung aus Schrecken, Erregung, Gier und Abscheu statt.
4. Bild: Johan trägt Loewen hinaus, riecht an ihrem Haar.




Sarah Loewen sah skeptisch auf den mit Farbklecksen und kitschigen Ornamenten bedeckten Briefumschlag.
Wer schreibt heute noch Briefe!, fragte sie sich, und nach Ölfarben riecht er auch.

Sarah zerknüllte den Brief und wollte ihn auch anzünden, doch wahrscheinlich würde dann ihr alles um die Ohren fliegen. Wieder mit einem Seufzen steckte sie den Papierball in ihre Jackentasche.
Laut knitternd öffnete sie das Papier mit der Karte. Sie hatte im Netz nach ihrem Zielort gesucht, was natürlich nicht leicht war. Wenigstens konnte sie mit einen erträglichen Aufwand dort hinfahren. Und eine Strasse gab es auch.


Sarah Loewens Stiefel machten ein dumpfes Geräusch auf dem kalten Boden des langen, kalten Gang eines Standorts. Die Frau, die als bei der Kontrolle sass, sah gelangweilt ihre Nägel an. Für einen Aussenstehenden sah sie wie eine klassische Polizistin an einen Flughafen. Dieser Ort war nicht ein Flughafen.
„Guten Morgen“, begrüsste Sarah die Wache mit einem Lächeln.
Die Wache schielte rüber. "Guten… Tag", nuschelte sie, "Bitte, legen sie alle Wertsachen in… Waren Sie schon mal an einem Flughafen? Ja. Dann wissen Sie die Prozedur."
Während Sarah ihre Schuhbändel entwirrte, nahm die Sicherheitsperson einen Metalldetektor aus einer Schublade hervor.
„Bitte gehen Sie durch dir Schranke. Gut. Hier sind Ihre Wertgegenstände. Und viel Glück.“
„Danke“


„Willkommen, willkommen, bei uns, Frau Loewen“, der Laborkittelträger, der sie mit einem Lächeln begrüsste, hatte wirres Haar und sein Brille wirkte nicht besonders stabil. Seine fast dürre Statur lies ihn kleiner wirken, als er war.
„Mein Name ist Dr. Stephan Faust und Sie hatten doch hoffentlich keine Schwierigkeiten.“
„Nein, alles lief gut.“
„Das höre ich gerne. Warten wir nur, bis meine werte Kollegin Peterson auch noch zu uns stösst. Ah, da kommt sie schon.“
Die Agentin wirkte müde und ausser Atem. Ihr Haar war kürzer und dunkler als das von Sarah. Bevor sie sich vorstellte, warf sie einen nicht eindeutigen Blick zu Dr. Faust.
„Wahrscheinlich hat Dr. Faust Ihnen schon sehr herzlich willkommen geheissen. Ich bin Alice Peterson, Mitglied von der Einheit 38-Rena.“

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