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Das folgende, in Auszügen wiedergegebene Dokument wurde am ██.██.20██ im Briefkasten von Standort-DE19 entdeckt. Es war in Packetpapier eingeschlagen, auf dem sich das Symbol der "Magierakademie" befand. Anbei lag eine Karte im A6-Format, auf der in schwarzer Tinte "Ein Zeichen unserer guten Absichten" geschrieben stand. Hinweise auf den Absender konnten nicht gefunden werden. Die hier wiedergegebenen Informationen dienen im Moment rein informativen Zwecken und dürfen nicht als Referenz verwendet werden, bis ihre tatsächliche Richtigkeit bestätigt wurde.

Titel des Dokuments: Alaxander Weinberg1: Grundlagen der Magie

Einführung

Der Mensch hatte von jeher den Drang in sich, seine Umwelt verstehen zu lernen. Er fand heraus wie man Feuer machte, wie man Tiere züchtete, wie man Maschinen baute. Aber viele Dinge auf der Welt können nicht von allen erforscht werden. Für einige braucht man eine Veranlagung. Eine davon ist das weite Feld der Magie.

Die Anfänge der Magieforschung liegen weit zurück in der Steinzeit, als erste Höhlenmalereien und Steinkreise geschaffen wurden, um Magie zu praktizieren. Allerdings wissen wir heute, dass diese Versuche hatten fruchtlos belieben müssen, da den damaligen Magiern entsprechendes Wissen fehlte um richtig funktionierende Magie zu wirken.
Die erste historische verbürgte Anwendung von Magie fand ungefähr 1100 v.Chr. in Mesopotamien statt und bildete den Grundstein für die Magie, die wir bis heute gebrauchen. Anfangs lief die Erforschung schleppend, kam dann aber mit der zunehmenden Besiedelung Europas an voneinander unabhängigen Orten Fahrt auf und führte 193 n. Chr. in Germanien zur Gründung der Magierakademie, die sich dem Ziel verschrieb, einheitlich magische Theoreme zu entwickeln und die Regeln der Magie zu ergründen. Und trotz aller Widrigkeiten die sie ab dem 15. Jh. bis hinein ins 18. Jh. durch die Hexenverfolgung erdulden mussten, hatten die Magiegelehrten weiter bestand, auch wenn viele ihrer Erkenntnisse verloren gingen. Schon in der Renaissance blühte die Magie trotz der immer noch andauernden Verfolgung in verschiedenen Teilen Europas wieder auf und erhielt das Gesicht, das wir heute kennen.
Aufgrund des Drucks durch die anderen Felder der Wissenschaft und der damit einhergehenden Verhöhnung ihrer Anwender zog sich die Magierakademie Ende des 17. Jahrhunderts in den Untergrund zurück und verblieb dort bis heute, auch wenn einige Abtrünnige versucht haben die Magie an die Öffentlichkeit zu bringen oder sie sogar in Kriegen anzuwenden, aus denen sich die Akademie selbst erfolgreich heraushielt.
Unabhängig davon sind wir heute stolz darauf, den neuen Schülern der Akademie eine sichere Lernumgebung gewährleisten zu können und verzeichnen einen jährlichen Zuwachs an Magiern. Doch der Leser sei angehalten, trotz unseres heutigen Komforts nie die Strapazen derer zu vergessen, die vor uns kamen und uns all das ermöglicht haben.





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Grundlegendes

Grundsätzliche Regeln

Wer sich mit der Praktizierung von Magie vertraut machen will, muss zuerst die 5 magischen Gebote verinnerlichen. Diese lauten:

  1. Setze Magie niemals zum Schaden anderer Menschen ein, Ausnahmen werden nur bei Verteidigung gegen übernatürliche Gefahren gemacht.
  2. Verwende keine Zauber, deren Kosten du nicht tragen kannst.
  3. Beschwöre niemals Mächte, die du nicht kontrollieren kannst.
  4. Setze Magie nur ein, wo sich ein merklicher Nutzen ergibt.
  5. Halte die Magie vor der Allgemeinheit geheim.

Die Astralebene

Die Astralebene ist eine Existenzebene, die normalerweise nicht mit der physischen Welt interagiert. In ihr existiert nur Astralenergie und ätherische Information. Materie in irgendeiner Form gibt es dort nicht.

Die Astralebene und ihre Energie sind für die Anwendung von Magie unverzichtbar. Zur Generierung magischer Phänomene ist es für den Magier notwendig, eine Verbindung mit ihr herzustellen, um durch sich selbst als Leiter Astralenergie zu kanalisieren. Die Art und Weise wie diese geschieht ist extrem wichtig. Zu wenig Energie um einen Spruch zu wirken und er klappt zu einem anderen Effekt zusammen, der mit der Menge an Energie machbar ist, zu viel, und der Zauber erhält unerwünschte Nebenwirkungen. Diese sind meist vorhersehbar, da sie vom Wesen des jeweiligen Nutzer geformt werden. Weiterhin ist es wichtig, nicht zu lange Magie zu nutzen, oder jedenfalls nicht zu lange außerhalb eines geschützten Umfelds, das sonst Astralwesen auf den Benutzer aufmerksam werden und von ihm Besitz ergreifen um Chaos anzurichten.

Kosten

Dem Energieerhaltungssatz folgend, sind für jeden Zauber bestimmte Mengen Energie, sogenannte Kosten erforderlich, die in der Einheit Thaum (T) angegeben werden. Ein Thaum ist hierbei die Menge an Astralenergie, die mindestens nötig ist um einen stabilen Zauber wirken zu können. Dieser Wert wird mithilfe eines Kalibrierzaubers ermittelt, der seit 1889 in Verwendung ist und den ersten Zauber darstellt, den Lehrlinge erlernen, um ein Gefühl für die Astralenergie zu erhalten.
Kosten sollten immer so gut wie möglich eingehalten werden, da es sonst zu weiter oben beschriebenen Nebenwirkungen kommen kann.

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Zaubersprüche

Zaubersprüche dienen der Formung von Magie und geben ihr ihren benötigten Effekt. Das Aufsagen von Zaubersprüchen ist für Magier meist unerlässlich. es bedarf eines extrem starken und fokussierten Willens, um Magie auch ohne Spruch nur Kraft der Gedanken zu wirken, eine Fähigkeit, die meist nur Großmeister besitzen. Viele fortgeschrittene Magier beherrschen allerdings die Fähigkeit, bestimmte Zaubersprüche abzukürzen, solche Sprüche werden als Makros bezeichnet.

Rituale

Viele Zauber bedürfen vor der endgültigen Ausführung besonderer Vorbereitungen, die als Ritual bezeichnet werden. Rituale dienen dazu, gewonnenen Astralenergie zu formen, um damit komplexere Effekte zu erzielen. Hierbei kann sich ein Magier vielerlei Hilfsmittel bedienen, etwa Magiekreisen zum Formen der Magie, Edelsteine zur Speicherung und späteren Freisetzung von Astralenergie und verschiedener magischer Objekte, um Magie an einen jeweiligen Zweck anzupassen. Einige Zauberer sind allerdings durch jahrelange Übung fähig, Rituale auf ein Makro zu reduzieren.

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