Geros Sandbox
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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Euclid

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE-1 wird in einem komplett weißen Raum mit den Maßen 4 x 3 x 2,5 m sichergestellt. Zusätzlich ist der Hauptraum mit einem (1) einzigen Bett in Standort-DE14 ausgestattet, ein ebenfalls weißer Nebenraum von der Größe 2 x 2 x 2 m beinhaltet alle nötigen Utensilien und Vorrichtungen für das Aufrechterhalten der Hygiene von SCP-XXX-DE-1, darunter eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken. Alle Wände müssen schallundurchlässig sein. Der Raum, sowie der Nebenraum, muss mit mehreren weißen Wannenleuchten beleuchtet werden, diese werden von einem speziell für den Raum installierten Generator betrieben und dürfen unter keinen Umständen ausgeschaltet werden1. Um SCP-XXX-DE-1 nicht in einen Stresszustand zu versetzen, müssen alle Utensilien eine weiße Farbe aufweisen. Der Raum wird rund um die Uhr mithilfe an einer oberen Ecke des Raumes angebrachten Kamera überbewacht. An der Decke des Raumes ist ein Mikrofon angebracht, was das Aufnehmen von SCP-XXX-DE-1s "Selbstgesprächen" erlaubt. Bei SCP-XXX-DE-1s Eintritt in einen Stresszustand, hat das Wachpersonal dies unverzüglich einem zuständigem Forscher zu melden.

Personal, welchem aufgetragen wurde SCP-XXX-DE-1s Hygiene aufrecht zu erhalten, muss komplett weiße Kleidung, Handschuhe, Schuhe sowie Gesichtsmasken tragen. Dem Personal ist es nicht erlaubt jegliche Schmuckstücke in den Raum von SCP-XXX-DE-1 mitzunehmen. Ebenfalls muss das Personal untereinander mit einer gesenkten Stimme kommunizieren. Lebenswichtige Stoffe werden mit einer Infusion bzw. einem Infusionsbeutel in den Körper von SCP-XXX-DE-1 befördert.

Bei einem Stresszustand hat das Personal SCP-XXX-DE-1 mit Beruhigungsmittel zu behandeln, das Verwenden von Amnestika und/oder Sedierungsmittel ist untersagt. Sämtliche Fremdobjekte, wie z.B. persönliche Gegenstände, müssen von SCP-XXX-DE-1 und dem Raum ferngehalten werden. Bei einem Bruch der zuvor genannten Sicherheitsmaßnahmen, sind disziplinäre Schritte einzuleiten. Für weitere Informationen bezüglich dem betroffenen Personalmitglied, ist das Personalprotokoll P/1-XXX-DE zu beachten.

Meldungen von schwerbehinderten Menschen die angeblich "die Zukunft voraussagen können" sind zu untersuchen und die betroffene Person auf Infizierung mit SCP-XXX-DE zu prüfen.

Falls SCP-XXX-DE-1 aussagt, dass es "eine dumpfe Glocke hört", wird SCP-XXX-DE-1 umgehend ein Beruhigungsmittel injiziert.

Beschreibung: SCP-XXX-DE bezeichnet eine Art psychische Krankheit, die der Zwangsstörung2 in vielen Ebenen ähnelt, jedoch zusätzliche Faktoren aufweist. Unter anderem beinhalten diese schwere Depressionen, Panik- und Angstattacken und Traumschlaf-Verhaltensstörungen. Der Übertragungsweg und Ursache von SCP-XXX-DE ist bis jetzt unbekannt. Bei der Erkrankung mit SCP-XXX-DE entwickeln sich außerdem anomale Eigenschaften, die dem Erkranktem anscheinend die Fähigkeit verleihen, mit einem anomalen Wesen zu kommunizieren und kurzzeitig die "Zukunft" vorauszusagen. SCP-XXX-DE verändert Segmente der DNS eines Menschen, was die Möglichkeit der Vererbbarkeit von SCP-XXX-DE bedeuten könnte3.

Der bisher einzige Erkrankte (fortan als "SCP-XXX-DE-1" bezeichnet und identifiziert) ist ein 32-jähriger, 1,76 m großer Mann namens ████ ███████, geboren am ██.██ im Jahr 1985 in ███████, Deutschland. Das Gewicht von SCP-XXX-DE-1 beträgt 72 kg. SCP-XXX-DE-1 leidet unter den zuvor genannten Folgen von SCP-XXX-DE. SCP-XXX-DE-1 ist nicht in der Lage seine Gliedmaßen kontrolliert zu bewegen, stattdessen bewegen sich diese bei einer Panikattacke eigenständig, ohne jegliches Muster. Die meiste Zeit verbringt SCP-XXX-DE-1 damit in dem für es vorgesehenem Raum auf dem Bett zu liegen und auf die Decke zu blicken. SCP-XXX-DE-1 leidet unter Schlafmangel, da es sich anscheinend vom Einschlafen mit Gerede abhält. Wenn SCP-XXX-DE-1 allerdings in den REM-Schlaf verfällt, schläft es durchschnittlich um die vier bis fünf Stunden. SCP-XXX-DE-1 scheint während dem Schlafen immer Albträume zu erleben und verfällt nach jedem Aufwachen in einen Stresszustand.

Bei den Versuchen SCP-XXX-DE-1 zur Kommunikation zu bringen ist es bisher jedes Mal in eine Panikattacke geraten, ebenfalls reagiert es sehr negativ auf farbige Gegenstände. So geriet es erneut in eine Panikattacke und versucht scheinbar seine Augen mit den Händen zu bedecken, was letzten Endes in einem Umherschlagen seiner Arme endet. Der IQ von SCP-XXX-DE konnte bisher nicht ermittelt werden, wird allerdings auf etwa 70-75 geschätzt. SCP-XXX-DE-1 scheint immer wieder nachzuprüfen ob jemand hinter seinem Rücken oder über ihm ist, indem es in die besagte Richtung sieht. Diese Prozedur führt SCP-XXX-DE-1 mehrmals in der Stunde durch, die Häufigkeit variiert von 10 bis 20 Mal, dies lässt auf die Ähnlichkeit der Anomalie zur Zwangsstörung schließen. Es ist nicht bekannt, wie SCP-XXX-DE-1 reagieren wird, wenn es eine Person hinter bzw. über sich entdeckt, das wahrscheinlichste Resultat ist jedoch eine weitere Panikattacke4. SCP-XXX-DE-1 verfällt bei lauten und "unerwarteten" Geräuschen in einen Stresszustand.

Beim Verwenden von Amnestika bei SCP-XXX-DE-1 hat dieses keine Auswirkungen. Der einzige Effekt auf SCP-XXX-DE-1 von Amnestika scheint das Erschaffen von Panikattacken zu sein.

SCP-XXX-DE-1 hat negative Reaktionen bei Abwesenheit von Licht im Raum gezeigt. Am Vorfall-XXX-DE-1/2 wurde kurzzeitig die Stromzufuhr zum Raum wegen einer Kalibrierung des Hauptsystems des Standortes getrennt. Daraufhin setze bei SCP-XXX-DE-1 eine schwere Panikattacke ein, es begann zu schreien dass das Licht wieder angemacht werden soll5 und schlug mit seinen Gliedmaßen um sich. Nachdem das Licht wieder anging, begab sich das Personal in den Raum und injizierte SCP-XXX-DE-1 ein Beruhigungsmittel. Seitdem stellt ein externer Generator die elektrische Energie für den Raum bereit.

In seltenen Fällen kommt es vor, dass SCP-XXX-DE-1 Wörter oder Sätze ausspricht. Meistens beinhalten diese keinen Sinn, andere jedoch weisen auf anomale Aktivitäten hin. So spricht es manchmal von einem "Monster" oder einer "Figur" welches es beobachtet und "Sachen zuspricht". Es ist anzunehmen, dass die "zugesprochenen Sachen" voraussehende Aussagen sind, die ein kleineres Ereignis bzw. Geschehnis voraussagen, diese These ist zum Moment allerdings noch nicht bestätigt (s. "XXX-DE-1/Sprach-Protokoll"). Ebenso führt SCP-XXX-DE-1 manchmal "Selbstgespräche" durch, bei denen es scheinbar zu kommunizieren versucht. Es ist dem Personal bisher nicht gelungen, mit SCP-XXX-DE-1 ein Gespräch oder Interview zu führen.

Unter anderem spricht SCP-XXX-DE-1 manchmal davon, dass es "eine dumpfe Glocke läuten" hört. Nachdem SCP-XXX-DE-1 dies ausgesagt hat, verfällt es immer in einen Stresszustand und lässt sich nur schwer mit starken Beruhigungsmittel zur Ruhe bringen. Das folgende Protokoll enthält das erste Mal, bei dem SCP-XXX-DE-1 in solch einen Zustand verfiel.

Entdeckung: SCP-XXX-DE-1 wurde in Standort-DE14 gebracht, nachdem dessen anomale Fähigkeit in einem Heim für Schwerbehinderte in ███████, Deutschland entdeckt wurde, indem SCP-XXX-DE-1 einen Terrorangriff6, mehrere weitere kriminelle Aktivitäten in der Umgebung sowie insgesamt vier Tode im nahe liegendem Krankenhaus sowie dem Heim vorhergesagt hat. Ein als Arzt getarnter Agent alarmierte den nächstgelegenen Außenposten des deutschen Zweiges der Foundation, kurz darauf wurde SCP-XXX-DE-1 mit einem Krankenwagen aus dem Heim entfernt. Während dem Transport befand sich SCP-XXX-DE-1 durchgehend in einem Stresszustand, nach einer Untersuchung wurde SCP-XXX-DE-1 narkotisiert. In der Zwischenzeit wurde der Raum bezugsbereit gemacht. SCP-XXX-DE-1 wurde nach dem Abschluss der Vorbereitungen in den Raum gebracht. Nachdem es aufgewacht ist, verfiel es jedoch erneut in einen Stresszustand und erlebte eine Panikattacke. Nach diesem Vorfall ist das Verwenden von Narkose untersagt.

Bei einer Befragung sagte das Personal des Heimes aus, dass SCP-XXX-DE-1 eingeliefert wurde, nachdem es auf einem Friedhof in ██████, Deutschland zusammenbrach, kurz später aufwachte und eine Panikattacke bekam. Ein vorbeigehender Passant rief den Krankenwagen, SCP-XXX-DE-1 wurde in ein Krankenhaus gebracht, vom welchem es dann in das Schwerbehindertenheim geliefert wurde. Nachforschungen ergaben, dass SCP-XXX-DE-1 keine eigene Familie oder Kinder hatte und sein letztes Familienmitglied Tage bevor SCP-XXX-DE-1s Zusammenbruch verschieden ist. SCP-XXX-DE-1 besuchte anscheinend das Grab von seiner Mutter7, dem Familienmitglied das 2 Tage vorher verstorben ist.

Das Haus von SCP-XXX-DE-1 welches sich in ██████ befindet wurde untersucht, eine Notiz wurde daraufhin geborgen, nachdem ein möglicher Zusammenhang mit der Erkrankung durch SCP-XXX-DE festgestellt wurde.

Desweiteren konnte ermittelt werden, dass SCP-XXX-DE-1 in seinem Haus am Tag des Todes seiner Mutter ein Telefonat über das Internet geführt hat, welches womöglich im Zusammenhang mit SCP-XXX-DE steht. SCP-XXX-DE-1 unterhielt sich in diesem mit einem Mann mit dem Nicknamen "R", die Stimme von "R" konnte zu keinem Bürger der Stadt in der SCP-XXX-DE-1 gelebt hat zugeteilt werden (eine genaue Analyse können Sie in [DATEN GELÖSCHT] finden). Weitere Nachforschungen bzgl. dem Anruf ergaben, dass SCP-XXX-DE-1 und "R" seit längerer Zeit in Kontakt waren, und dass "R" zuerst auf SCP-XXX-DE-1 eingegangen ist.

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