Dr Ores Zwischenlager
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Achtung: Sie sind im Begriff Dateien der Geheimhaltungsstufe 3/1XX-DE abzurufen. Der Abruf dieser Datei wird zusammen mit ihrem derzeitigen Standort registriert, vermerkt und gemeldet. Der Abruf dieser Datei ohne eine genügende Sicherheitsfreigabe führt zu ihrer sofortige Verhaftung. Der Abruf dieser Datei durch einen nicht mit dem Intranet der Foundation verbundenen Computer hat ihre sofortige Terminierung zur Folge, unabhängig von ihrer Sicherheitsfreigabe.

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Berechtigungsnachweis akzeptiert.

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Die Bedienelemente von SCP-1XX-DE während des Transport in Standort-DE34.

Objekt-Nr.: SCP-1XX-DE

Klassifizierung: Thaumiel

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-1XX-DE ist in Standort-DE34 zu verwahren. Es ist im Zentrum einer Eindämmungskammer mit stahlverstärkten, detonations- und korrosionsbeständigen Wänden und Toren unterzubringen, die die Mindestmaße von 30 m x 30 m x 5 m besitzt. In den Wänden dürfen keinerlei Leitungen verlaufen. In dem Raum sind außerdem zwei Gabelstapler bereitzustellen um SCP-1XX-DEs Erzeugnisse transportieren zu können. Diese sind mit SCP-1XX-DEs Erzeugnissen zu betreiben. Die Tore sind mit biometrischen Schlössern zu versehen, die mindestens drei verschiedene Identifikationen gleichzeitig vornehmen, wenn jemand auf SCP-1XX-DE zugreifen will.

Nur Mitarbeitern mit der Sicherheitsfreigabestufe 1XX/3 oder höher ist es erlaubt, die Isolierzelle von SCP-1XX-DE zu betreten. Nur Personal der Sicherheitsfreigabestufe 1XX/04 darf SCP-1XX-DE bedienen. Jede Person, die diesen Richtlinien zuwiderhandelt ist zu verhaften, zu verhören oder in Notfällen zu terminieren.

Es ist für eventuelle Verlegungen zu berücksichtigen, dass diese Sicherheitsvorkehrungen nicht aufgrund von SCP-1XX-DEs anomalen Eigenschaften, sondern aufgrund seiner strategischen Wichtigkeit implementiert wurden. Aufgrund dessen darf es nur durch einen bewaffneten Konvoi transportiert werden, der als Schwertransport zu tarnen ist.

SCP-1XX-DE ist mit mobilen elektrischen Energiespeichern mit einem passenden Kabelanschluss zu betreiben und seine Bedienelemente sind monatlich zu warten. Bis diese Wartung erfolgt ist, darf das Gerät nicht weiter benutzt werden. Keine Befehle sind in SCP-1XX-DE zu speichern. SCP-1XX-DE darf nicht dafür benutzt werden um hochreaktive Chemikalien oder unkonventionelle Materie jedweder Art herzustellen.

Sollte es zu einem Homunkulus-Ereignis kommen, ist Richtlinie 100-DE-𝔅 einzuhalten. Im Falle einer Endlosschleife ist SCP-1XX-DE von der Stromversorgung zu trennen.

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SCP-1XX-DEs Kugel.

Beschreibung: SCP-1XX-DE ist eine Maschine, die sich aus weiß lackierten Computerbedienelementen und einer kugelförmigen, lilafarbigen Kugel mit einem Durchmesser von 30 cm, fixiert auf einer schwarzen, einen Meter durchmessenden und 10 cm dicken Scheibe zusammensetzt. Die Kugel besitzt zwar eine feste Oberfläche, aber ihr durchscheinendes Inneres schein sich in ständiger Bewegung zu befinden und zeigt durchgehend verschiedene Muster. Die Materialien aus denen Kugel und Scheibe bestehen sind bisher unbekannt, allerdings Gegenstand laufender Forschungen. An der Scheibe wurden offenbar mit Klebeband 30 von den Bedienelementen ausgehende Kupferdrähte befestigt, die codierte elektrische Signale an die Scheibe senden und von ihr empfangen. Das Gerät wiegt komplett ca. 70 kg. Die gesamte Apparatur zeigt leichte Abnutzungserscheinungen und kann mit einer gewöhnlichen 230-Volt-Wechselstromsteckdose betrieben werden, die mit den Bedienelementen verbunden werden muss.

Die Bedienelemente bestehen aus verschiedenen Computerkomponenten, wie etwa einer Tastatur, einer Maus, einem Röhrenbildschirm und mehreren Speicherkarten mit einem Gesamtvolumen von 500 Gb. In sie lassen sich in C++ codierte Befehle eingeben oder per USB-Anschluss hineinkopieren um SCP-1XX-DE anschließend zu aktivieren. Auch das Speichern verschiedener Befehle zur späteren Überarbeitung und Neuausführung auf der Festplatte sind möglich. Bisher konnte kein Limit des Speichervolumens des Systems gefunden werden, ein Umstand, der wohl auf die nicht-computertechnischen Komponenten des Objekts zurückzuführen ist. Das System besitzt allerdings mehrere Bugs, die dafür sorgen, dass gelegentlich statt des eingegeben Befehls Befehle aus dem Speicher ausgeführt werden. Aus diesem Grund sieht die Foundation im Moment davon ab Befehle auf SCP-1XX-DEs Speicher abzulegen.

Sobald SCP-1XX-DE einen gültigen Befehl erhalten hat, leuchtet die Kugel auf und beginnt an einem zufälligen Punkt in dem Raum in dem es sich befindet aus bisher unbekannter Quelle Materie zu generieren. Die einzigen Kriterien die diese Erscheinungsorte immer erfüllen sind, dass sie sich nie innerhalb eines anderen Objekts befinden und immer auf einer Fläche erscheinen, die parallel zur schwarzen Scheibe von SCP-1XX-DE ausgerichtet ist. Die Form und Art der geschaffenen Materie entspricht den Spezifikationen die in SCP-1XX-DE eingegeben wurden und verhält sich genauso, wie es gewöhnliche Materie desselben Typs tut, inklusive ihrer Reaktivität mit anderen Stoffen, daher sind Experimente mit hochreaktiven Stoffen und andersartiger Materie im Moment ausgesetzt um Schäden an dem Objekt zu vermeiden. Werden Flüssigkeiten produziert, erscheinen diese ca. 10 cm über der Zielfläche und verteilen sich anschließend auf dem Boden, sofern sie nicht in einem Gefäß aufgefangen werfen. Produzierte Gase beginnen sich mit der Raumlufft zu vermischen, wodurch SCP-1XX-DE für die Produktion nutzbringender Gase nicht geeignet ist. Bezüglich Größe und Masse werden SCP-1XX-DE offenbar nur durch den Raum in dem es sich befindet Grenzen gesetzt.

Die Zeit die SCP-1XX-DE für die Erstellung eines Objektes benötigt, variiert stark mit seiner Komplexität, Größe und Zusammensetzung. Es wurde allerdings bereits erkannt, dass SCP-1XX-DE umso länger für einen Schaffungsprozess benötigt, je komplexer die Form und Zusammensetzung ist, je größer das Objekt ist und je schwerer die chemischen Elemente sind, aus denen es sich zusammensetzt. Für einen massiven Eisenwürfel mit den Maßen 10 cm x 10 cm x 10 cm benötigt SCP-1XX-DE normalerweise 5 Minuten, allerdings wurde bei der experimentellen Erstellung einer Brezel aus Blei eine Bearbeitungszeit von 30 Minuten beobachtet.

Bergung: Die Foundation wurde auf SCP-1XX-DE aufmerksam, als es in ████████ zu einem Aufkommen von identischen Personen kam. Martin █████ hatte SCP-1XX-DE gebaut und dafür benutzt, die Verstorbene Sophia █████████ zu klonen. SCP-1XX-DE befand sich in der Waschküche seines Hauses und hing anscheinend in einer Endlosschleife fest, durch die es immer weiter Klone generierte. Der Produktionsprozess konnte abgebrochen werden, als SCP-1XX-DE vom der Stromversorgung abgeschnitten wurde. Herr █████ stand für ein Verhör nicht zur Verfügung, da er offenbar von mehreren Produkten von SCP-1XX-DE getötet worden war (siehe Interview 1XX-DE-1). In seinem Haus verstreut wurden allerdings Notizen verschiedener Natur gefunden, die hier in chronologischer Reihenfolge wiedergegeben werden.

Sämtliche Individuen wurden von den Kräften der Foundation eingefangen und nach einer Untersuchung entweder terminiert oder aufgrund der Abwesenheit jeglicher Anomalien dem Klasse-D-Personal zugeführt. Einer der Klone wurde nach einer Amnesierung der Familie █████████ übergeben. In Herrn █████s Garten vergraben wurden weitere Klone, sowie andere, teilweise von Anfang an nicht lebensfähige Organismen gefunden.

Die Foundation setzt SCP-1XX-DE im Moment dafür ein, verschiedene Rohstoffe für den eigenen Gebrauch zu erzeugen. Die Generierung von komplexen Gegenständen oder exotischen Materialien ist zwar potentiell möglich, allerdings verlangt SCP-1XX-DE dafür extrem viele und genaue Informationen. Ein Versuch eine gewöhnliche M8-Schraube zu erzeugen schlug fehl, da bis zu 500 Gb an Informationen offenbar nicht für eine vollständige Wiedergabe ausreichten. Metalle stellen hierbei eine Herausforderung dar, da SCP-1XX-DE Informationen für jedes einzelne Gefügekorn im zu erschaffenden Objekt benötigt und andernfalls nur einen extrem großen Metalleinkristall erzeugt, der sich ohne vorheriges Einschmelzen und Umformen nicht weiterverwenden lässt. Ähnliches gilt für die Fasern von Holz und Stoff. Die in den Aufzeichnungen erwähnte Funktion des "Instant-Teachings" wurde bisher noch nicht erforscht, da im Moment angenommen wird, dass auf diese weise eingefügte Befehle hartcodiert werden, was potentiell dafür sorgen könnte, dass die Bugs den Produktionsprozess öfter stören.

Die Befehle zur Erschaffung von Klonen von Sophia █████████ sind noch immer in SCP-1XX-DE eingespeichert und können offenbar nicht gelöscht werden, selbst wenn sämtliche Coputerkomponenten ausgetauscht werden. Aufgrund der ebenfalls offenbar nicht entfernbaren Bugs in seinem Betriebssystem werden diese Befehle gelegentlich abgerufen und SCP-1XX-DE erzeugt einen weiteren Klon. Dies Wird als Homunkulus-Szenario bezeichnet. Der Klon weißt einen normalen menschlichen Intellekt auf und besitzt keine Anomalien, weshalb er nach Richtlinie 100-DE-𝔅 dem Personal der Klasse-D zugeführt werden kann. Zu einer Endlosschleife wie bei der ursprünglichen Bergung ist es bisher allerdings noch nicht gekommen.

Versuche, SCP-1XX-DE zur Reproduktion zu untersuchen, kommen nur sehr langsam voran. Die Computerteile sind zwar alle völlig normale Einheiten ihres jeweiligen Models, die Scheibe und die Kugel allerdings ließen sich bisher kaum erforschen. Die Materialien aus denen sie bestehen sind offenbar härter als Diamant, besitzen einen bisher nicht bekannten Schmelzpunkt und sind chemisch inert, was eine Ergründung ihrer Zusammensetzung unmöglich macht. Allerdings konnte durch Auswertung der von dem Objekt ausgehenden Strahlung bereits ermittelt werden, dass das Objekt Samarium und Neodym enthält, außerdem ließ es eine Datierung des Objekts zu, nach welcher Kugel und Scheibe ca. 4,5 Milliarden Jahre alt sind.

Projekte für irgendwann später

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Der Welt des Anomalen sind schon seit einer ganzen Weile spezielle Objekte bekannt, die aus unkaputtbarem Stein bestehen und deren Erschaffer nicht einmal der Foundation oder der Serpent’s Hand bekannt sind. Was man weiß ist, dass alle diese Objekte in Regionen gefunden wurden, in denen vulkanische Aktivität herrschte oder noch herrscht. Trotz ihrer eher simpel wirkenden Bestandteile und Materialien haben die Objekte bemerkenswerte anomale Eigenschaften, die von denen, die sie zu nutzen verstehen, eingesetzt oder von denen die sie fürchten unterdrückt werden.

Die Meinungen über die Schöpfer dieser Artefakte gehen weit auseinander. Manche sagen, es sei eine untergegangene Zivilisation gewesen. Andere sind der Meinung, dass sie von einer Art Lebensform stammen, die im Inneren der Erde lebt. Und wieder andere halten sie für das Werk von Außerirdischen. Das Witzige ist, sie alle haben irgendwo Recht.

Bevor es die Erde gab, befand sich an ihrer Stelle ein von zwei Monden umkreister Planet namens Theia, der allerdings durch eine Katastrophe zerstört und durch unseren Planeten ersetzt wurde. Theia war zum Zeitpunkt seines Untergangs allerdings die Heimat einer hochentwickelten, siliziumbasierten Lebensform, die zusammen mit ihrem Planten verging. Einige ihrer Artefakte allerdings überdauerten im Inneren der Erde Äonen, bis sie nun, im Zeitalter der Menschen, wieder an die Oberfläche kommen.

Und wer weiß, ob nicht einige dieser Wesen irgendwo überlebt haben…

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