Dr. Groms Sandkasten Nr. 5 - SKP Hintergrund
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Titel: Bericht über Realität R-3378-DE "SKP-Universum"
Tags: geschichte o deutsch skp

Diese Dokumente enthalten eine Zusammenfassung an Informationen, die während einer teilweisen Realitätenkonjunktion (Zwischenfall Zwischenfall #028-DE/I2) aus dem lokalen Netzwerk aus der Parallel-Realität-3378-DE (inoffiziell auch „SKP-Universum” genannt) geborgen wurden.

Viele Informationen wurden von einem automatischen Webcrawler aus dem dortigen Internet abgegriffen, und stammen von einem Wikipedia-Equivalent namens „Encyclopedia”, sowie Nachrichtenseiten, Regierungsseiten und Webseiten sowie Dokumente aus dem Intranet des SKP. Die abgegriffen Datenmenge beträgt ca. 380 GB und wurde automatisiert vorsortiert, jedoch manuell zusammengefasst. Die Sichtung der Dokumente ist noch nicht abgeschlossen, daher ist nicht auszuschließen, das Erkenntnisse zu einem späteren Zeitpunkt revidiert werden.

Desweiteren kann es aufgrund der automatischen Revision der Daten zu Störungen beim Laden von Text und insbesondere von Bildern kommen.

Es ist faszinierend und erschreckend zugleich wie verschieden und doch gleich unsere Realitäten sind. Zum Beispiel haben sie in den meisten Fällen exakt den gleichen Grenzverlauf wie wir, nur das bei uns Staaten voneinander getrennt werden, bei Ihnen sind es Grenzen der Provinzen ihrer riesigen Reiche.

Es gibt in beiden Universen die gleichen Personen, teils mit einem beinahe identischen Lebenslauf. Unsere Äquivalente dort sind häufig anstatt bei der SCP-Foundation beim SKP beschäftigt. Mein eigenes Äquivalent ist dort ebenfalls SKP-Historikerin. Sie hat den gleichen Mann geheiratet und ihre Kinder haben die gleichen Namen. Dennoch würden wir uns wahrscheinlich gegenseitig umbringen, würden wir uns begegnen.

Dr. Irma Bauer



SKP-Weltkarte.png

Weltkarte von R-3378-DE (klicken zum anzeigen)

Das Großdeutsche Reich

Das Großdeutsche Reich ist ein nationalsozialistischer, oligarchisch regierter Staat der fast ganz Europa umfasst, und welcher einen Großteil der Erde in Form von Kolonien besetzt hält. Die verbleibenden autonomen Staaten; das Osmanische Reich, das Kaiserreich Japan und Argentinien; sind vom Großdeutschen Reich abhängig und besitzen keine vollständige Souveränität.

Großdeutsches Reich
GDR-Flagge.png GDR-Wappen.png
Amtssprache Deutsch; regional zusätzlich Englisch, Niederländisch, Afrikaans, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Isländisch, Farörisch
Hauptstadt Berlin
Staatsform Republik
Regierungssystem Absolute ministeriale Oligarchie, Einparteiensystem
Staatsdoktrin Nationalsozialismus
Staatsoberhaupt Adolf Hitler †
Fläche 5.902.505 km²
Einwohnerzahl ca. 600. Mio
Bevölkerungsdichte 102 Einwohner pro km²
Währung Reichsmark (RM)
Gründung 1. Jan. 1871: Deutsches Reich
26. Jun. 1943: Großdeutsches Reich
Nationalhymne Deutschlandlied
Horst-Wessel-Lied (de facto)
Zeitzone KWZ0, WDZ
KWZ+1, MDZ
KWZ+2, ODZ
Kfz-Kennzeichen D
DIN 3166 DE, DEU, 001
Internet-TLD .de
SKP-Globus-GDR.png

Bevölkerung

Das Großdeutsche Reich (exklusive Kolonien) hat eine Einwohnerzahl von ca. 600 Mio. Menschen.

Rassentrennung

Es herrscht eine strikte Rassentrennung die den gesamten Alltag dominiert. Die Rasse ist im Personalausweis vermerkt und wird durch Gentests und Abstammungsnachweise bestimmt. Versuche die Rasse anhand äußerlicher Merkmale zu bestimmen wurden weitgehend aufgegeben, werden aber noch immer als Indizien herangezogen, wie die Hautfarbe oder bestimmte Gesichtszüge.

Ich möchte Ihnen die Details des kruden Machwerks von Rassengesetzen ersparen, davon fallen einem die Haare aus. Daher gibt es hier nur eine Zusammenfassung. — Dr. Bauer

Deutsche

Der Status der Deutschen fußt auf der Vorstellung des Übermenschen, und der Herrenrasse aus den 1930er Jahren, wenn auch in veränderter Form. Wurde der Deutsche anfangs als tüchtig und hart arbeitend dargestellt, wandelte sich das Bild in Richtung intellektueller Überlegenheit. Ein Großteil der Deutschen überlässt körperliche Arbeit „niederen Rassen”. Als Deutsch gilt nicht nur wer deutscher, sondern germanischer Abstammung ist, also auch Skandinavier, Niederländer und Briten.

Durch Genmanipulation und Kybernetik, wurde der durchschnittliche IQ der Deutschen auf 140 angehoben. Viele Deutsche sind Wissenschaftler, Ingenieure, Beamte und Künstler, insbesondere Architekten und Designer. Es gibt zwar keine Wehrpflicht, aber es ist üblich das sich jeder Mann freiwillig zum zweijährigen Wehrdienst in der Wehrmacht oder dem Waffen-SKP meldet. Wer sich nicht zum Wehrdienst meldet, muss mit Repressalien und Diskriminierung rechnen. Unter unverheirateten kinderlosen Frauen ist der Wehrdienst nicht unüblich, für Verheiratete und/oder Mütter jedoch untersagt.

Im Gegensatz zu allen anderen Rassen herrscht für Deutsche keine Arbeitspflicht. Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen von 2000 RM / Monat netto (1 RM ≈ 1 €). Deutsche zahlen keine Mehrwertsteuer, kommen in den Genuss einer kostenlosen hochwertigen Gesundheitsversorgung und aufgrund des bedingungslosen Grundeinkommens gibt es keine verpflichtende Renten- oder Arbeitsunfähigkeitsversicherung, wohl aber die Möglichkeit sich privat weiter abzusichern. Durch die strikte Rassentrennung, und einen deutlichen Rückgang an Geburten, beträgt die Zahl der Deutschen weltweit ca. 40 Millionen. Das GDR steuert dem mit erheblichen Subventionen und Vergünstigungen für Mütter entgegen. Deutschen ist es verboten als Prostituierte zu arbeiten.

Unter den Deutschen ist Streben danach dem „deutschen Ideal” zu entsprechen weit verbreitet. Selbst kleine Makel können als ehrenrüchig angesehen werden. Darin begründet sich der stetige Drang nach Fortschritt und andere zu übertrumpfen, der für die Gesellschaft der Deutschen prägt, jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg stetig abnimmt. Es gibt außerdem einen Heldenkult. In Nürnberg existiert eine Halle der Helden, in welcher Personen welche als Helden des Reiches betrachtet werden bestattet, und Schreine für sie errichtet werden, an denen ihrer gedacht werden kann. Schätzungen zufolge sind dort etwa 15.000 Personen bestattet. Darüber hinaus gibt es in Köln ein Mal der Gefallenen; einen begehbaren Monoliten an der Stelle an der der Kölner Dom vor der Zerstörung durch eine amerikanische Atombombe stand, in welchen die Namen aller Deutscher und würdiger nicht-Deutscher eingraviert sind, die für das Deutsche Reich und seine Bewohner zu Tode kamen, auch Zivilisten und Rettungsdienstmitarbeiter, die bei Hilfeleistung ums Leben kamen. Derzeit sind dort die Namen von ca. 56 Millionen Menschen verzeichnet. Darüber hinaus existieren noch weitere zahlreiche Ehrenmäler und allgemeine Heldenschreine. Das Leistungen mit Orden und anderen Ehrenzeichen belohnt wird ist allgemein üblich.

Nur wenige ziehen das Leben außerhalb der Städte oder vor. Das Leben auf dem Land gilt als undeutsch, und dem nicht-deutschen Pöbel gebührend. Ausgenommen sind Deutsche die Güter und ländliche Großbetriebe besitzen.

Deutsche können - gegen Entgelt - sich oder ihre Kinder mit „Paranormalien” des SKP behandeln lassen, um anomale Eigenschaften herbeizuführen. Besonders beliebt sind dabei die Steigerung der Intelligenz, ein fotografisches Gedächtnis, Immunität gegen Krankheiten, Verringerung des Schlafbedürfnisses und anhaltende körperliche Fitness.

Europäer

Nicht-Deutsche Europäer exklusive Slawen führen ein Leben das dem unseren gleicht. Die Wohngebiete der Deutschen sind für sie wie Villenviertel für Normalverdiener (tatsächlich leben die meisten Deutschen dort in Häusern die bei uns bereits als Villa gelten würden). Deutsche gleichen dem was bei uns Manager und andere Spitzenverdiender sind.

Europäer sind in der Regel keinen Repressalien ausgesetzt. Ihre rechtliche und wirtschaftliche Situation entspricht weitgehend der normaler Bürger in der BRD. Es herrscht jedoch Arbeitspflicht. Wer seine Arbeitsstelle verliert und binnen eines Monats keine neue Stelle findet, bekommt einen Arbeitsplatz in einem staatlichen Betrieb zugeteilt. Für sie sind außerdem nahezu die gleichen Versicherungen verpflichtend, wie in unserer Realität üblich, mit Ausnahme der Krankenversicherung; die Gesundheitsversorgung ist für Europäer ebenfalls staatlich, die Leistungen entsprechen in etwa denen der gesetzlichen Krankenkassen bei uns. Es sind private Zusatzversicherungen möglich.

Es herrscht eine Wehrpflicht von zwei Jahren für alle Männer. Wer gesundheitlich nicht tauglich ist, hat einen Ersatzdienst zu leisten oder eine (finanzielle) Ersatzleistung zu erbringen. Europäische Frauen dürfen ebenfalls den Wehrdienst ableisten, auch hier sind jedoch Verheirateten und Müttern ausgeschlossen.

Hochzeiten zwischen Deutschen und Europäern sind möglich, jedoch verlangen die Standesämter einen Reinheitsnachweis, aus dem hervorgeht das in der europäische Partner keiner „niedereren” Abstammung ist. Ebenso sind Hochzeiten zwischen Europäern und Slawen, Asiaten oder Indios möglich, was jedoch zu Repressalien führen kann.

Europäer sind zwar von einigen Orden bzw. Ordensstufen und Ehrenzeichen ausgeschlossen, bzw. haben eigene Äquivalente, es ist aber nicht minder üblich, Leistungen von Europäern mit Ehrenbekundungen zu würdigen. Es gibt das Ehrenmal in Brüssel, in dem Beisetzungen und Gedenkveranstaltungen für verdiente Europäer stattfinden. Einigen wenigen Nicht-Deutschen wurde die Bestattung in der Halle der Helden zuteil, unter Anderem Benito Mussolini.

Europäer bilden das Gros der Arbeitnehmer in Großdeutschland, insbesondere in Tätigkeiten ohne, oder mit geringer körperlicher Belastung. Europäische Unternehmer können durchaus zu einem erheblichen Vermögen und Luxus gelangen; mit den finanziellen Mitteln. Das Durchschnittseinkommen liegt bei 25.000 RM/Jahr, bei einer 40 Stunden-Woche und mindestens 24 bezahlten Urlaubstagen.

Mit dem entsprechenden Vermögen, können sich auch Europäer durch Genmanipulation, Kybernetik oder Anomalien behandeln lassen, um bestimmte Eigenschaften herbeizuführen.

Slawen, Asiaten, Araber und Indios

Slawen, Asiaten, Araber und Indios gelten als „niedere Rassen” und leiden im GDR an eingeschränkten Rechten. Ausnahmen bilden Japaner und Türken (gemäß den Rassengesetzen des Keiserreichs Japan und des Osmanischen Reichs). Jedoch sind alle nicht dazu zählenden Asiaten, Araber und Indios aus dem GDR ausgewiesen worden, daher behandelt dieser Abschnitt das Schicksal der Slawen. Japaner und Türken genießen Rechte in etwa auf dem Niveau von Deutschen, auch wenn sie den Rassentheorien nach auf oder unter dem Niveau nicht-Deutscher Europäer rangieren.

Zwar ist Sklaverei verboten, ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nehmen jedoch mitunter, vor allem in West-GDR und den Kolonien, sklaverei-ähnliche Zustände an. Wer Slawe ist wird üblicherweise durch Gentests und die Abstammung bestimmt. Slawen mit nicht unerwünschten Eigenschaften wie Missbildungen oder Erbkrankeiten werden euthanasiert oder, wenn ihre brauchbaren Eingenschaften überwiegen, lediglich kastriert (!).

Slawen benötigen für zahlreiche Dinge die über die Lebensgrundlagen hinausgehen eine behördliche Genehmigung, wie der Erwerb eines Autos, Internetzugang, Umzug, Hochzeit usw. Sie werden üblicherweise in Ghettos oder Unterkünften auf dem Gelände ihres Arbeitsplatzes untergebracht. In ländlichen Gebieten, vor Allem in den osteuropäischen Provinzen, kommt es jedoch auch vor, das Slawen (geerbte) Grundstücke besitzen und bewirtschaften, und relative Freiheit genießen.

Slawen beiderlei Geschlechts, die keine Arbeit hoher Priorität verrichten müssen ebenfalls einen zweijährigen Wehrdienst ableisten, jedoch nicht in regulären Einheiten sondern in Slawenlegionen. Ihnen ist das Studium außer im Fall von Hochbegabung verwehrt, es findet auch keine besondere Ehrung statt. Nur Slawen die herausragende Leistung erbringen erhalten überhaupt eine Ehrung. Im Gegensatz zu Deutschen und Europäern werden Slawen nicht bestattet sondern kremiert und ihre Asche industriell verarbeitet.

Die meisten Slawen arbeiten als einfache Arbeiter in körperlich anstrengenden, gefährlichen oder ekelerregenden Berufen, oder als Bedienstete für reiche Deutsche und Europäer. Es gibt eine rudimentäre kostenlose Gesundheitsversorgung für Slawen, die jedoch dem Erhalt ihrer Arbeitskraft dient, und nicht ihrem Wohlbefinden. Sie können sich, wenn sie es sich leisten können, privat versichern, jedoch darf eine Versicherungsgesellschaft die Deutsche versichert keine Slawen versichern. Die meisten Slawen mit Versicherungen bekommen diese von ihrem Dienstherren bezahlt. Slawische Prostituierte dürfen sich nicht von Deutschen freien lassen. Die meisten Straftaten werden bei Slawen mit Straflager, zeitweiser T-Klassifizierung oder Hinrichtung durch T-Klassifizierung bestraft. Slawen die in einen Verkehrsunfall verwickelt sind bekommen in fast allen Fällen eine Teilschuld, insbesondere wenn sie versichert sind. Eine Ausnahme war z.B. als ein Deutscher angetrunken mit einem Geländewagen in einem Slawenghetto 126 Menschen tötete, und ihre Familien für die Schäden an seinem Fahrzeug aufkommen lassen wollte (die Klage wurde abgewiesen, der Deutsche von einem Unternehmer der die meisten der Getöteten angestellt hatte auf die Erstattung der Ausfallkosten verklagt. Für die Zerstörung so vieler Arbeitskraft wurde er öffentlich gerügt, eine Anklage wegen Mord wurde nicht erhoben).

Es ist bekannt, das sich einige Slawen im Panslawischen Widerstand (Vseslovjanski Odpor) organisiert haben. Im Gegensatz zur SCP-Foundation scheint sas SKP nicht viel über diese Gruppe zu wissen.

Negroide

Negroide (Dieser Begriff stammt aus dem Rassengesetz des GDR — Dr. Bauer), also dunkelhäutige Afrikaner und Afroamerikaner, Aborigines und dunkelhäutige Asiaten, gelten im GDR als Tiere und werden systematisch verfolgt. Innerhalb des GDR werden sie in Zoos ausgestellt, teils als Menschenaffen, teils in einer verzerrten Abbild der Kultur der sie entrissen wurden. Nicht selten werden ihnen die Stimmbänder verödet und Hygieneprodukte sowie Zahn-, Haut-, und Haarpflegemittel vorenthalten, so das sie noch mehr dem Eindruck von Tieren entsprechen.

In den afrikanischen Kolonien und der Kolonie Nordamerika, werden vereinzelt „Negroide” als Sklaven gehalten, unter Umständen die teils noch weit menschenverachtender sind als z.B. die Sklaverei der US-Südstaaten im 18ten Jahrhundert.

Der Geschlechtsverkehr mit „Negroiden” gilt als Sodomie (wie auch gleichgeschlechtlicher Sex und Sex mit Tieren) und hat für Deutsche den Entzug des Deutsch-seins zur Folge (es wird erwartet das sie den Freitod vorziehen, um ihrer Familie Repressalien zu ersparen). Sie werden in seltenen Fällen als T-Personal eingesetzt.

Die meisten „Negroiden” außerhalb der Vasallenstaaten leben in den entvölkerten Gebieten Afrikas. Da dort das GDR offiziell keine Interessen verfolgt, können sie dort relativ frei leben. Es kommt jedoch vor, das Unternehmen die dort z.B. Bodenschätze fördern, die Bewohner der Umgebung versklaven.

Ausgelöschte

Juden (angehörige des Judentums sowie Volksgruppen die für ethnische Juden gehalten wurden), Sinti und Roma wurden ausgelöscht.

Zunächst wurde nach Rückgewinnung der Oberhand im Zweiten Weltkrieg der Madagaskarplan wieder aufgenommen (die Vertreibung aller Juden auf die unwirtliche Insel Madagaskar), und nach der Eroberung Europas mit der Umsetzung begonnen. Sinti und Roma sowie andere zur Vernichtung vorgesehenen Gruppen wurden nach Madagaskar transportiert und die Konzentrationslager aufgelöst.

Das GDR erhob einen Tribut in Form von Titan, Nickel und anderen Bodenschätzen. Ansonsten lies das GDR die Vertriebenen in Ruhe. Als nach Ausrufen eines jüdischen Staates die Lieferungen ausblieben, wurde Madagaskar dem SKP für groß angelegte Tests zur Verfügung gestellt, in deren Folge alle Bewohner Madagaskars zu Tode kamen.

Es ist nicht davon auszugehen, das Juden, Sinti oder Roma überlebt haben. Allenfalls versteckte Nachkommen.

Einwanderung

Deutsche besitzen uneingeschränkte Reise-, Wohn- und Arbeitserlaubnis im GDR, den Kolonien und den Vasallenstaaten. Es ist jedoch auch nicht unüblich, das Japaner, Türken oder Argentinier im GDR oder den deutschen Kolonien Arbeit suchen, dazu wird jedoch ein rudimentäres Visum benötigt. Urlaubsreisen sind jedoch ohne Visum möglich.

Es gibt eine gewissen Einwanderung von Deutschstämmigen in das GDR, insbesondere aus den Kolonien Nordamerika und Russland. Dort versuchen zahlreiche Nachkommen deutscher Aussiedler nach Deutschland zurückzukehren, um ihren Status zu verbessern oder sogar als Deutsche anerkannt zu werden, was durchaus vorkommt. In letzterem Fall kehren sie oft in die Kolonie zurück um Land zu beanspruchen.

Europäer oder Äquivalente aus den Vasallenstaaten benötigen sowohl für Urlaubsreisen als auch für die Arbeit in einem Vasallenstaat oder einer Kolonie ein Visum. Slawen dürfen nur im Auftrag ihres Arbeitgebers reisen, bzw. Urlaubsreisen mit Erlaubnis der Behörden machen.

Sprachen

Deutsch ist die einzige Amtssprache in Großdeutschland und den deutschen Kolonien. Es ist ebenfalls Verkehrs- und Handelssprache in den Vasallenstaaten und wird weltweit zumindest rudimentär gesprochen.

Provinzen und Kolonien können lokale Sprachen germanischen Ursprungs, wie Englisch, Niederländisch und skandinavische Sprachen, als zweite Amtssprache einführen. In dem Fall sind offizielle Dokumente immer zweisprachig auszuführen.
Das Sprechen von Jiddisch ist strikt verboten - die Sprache gilt als ausgestorben.

Das Sprechen der meisten europäischen Sprachen ist erlaubt, ebenso wie deren Lehre im Unterricht. Es ist nicht unüblich, das auch Deutsche eine nicht-Germanische Sprache lernen. Sie sind jedoch keine Amtssprachen im GDR.

In Anwesenheit von der lokalen Sprache nicht mächtigen Deutschen ist immer Deutsch zu sprechen.

Zwar sind slawische Sprachen verboten und dürfen außerhalb von slawistischen Fakultäten nicht gelehrt werden, durch die Isolation der slawischen Bevölkerung haben sich die meisten slawischen Sprachen und die kyrillische Schrift jedoch erhalten. Die Behörden ignorieren das Slawisch-sprechen in der Regel, auch weil die Sprecher sehr darauf achten das sie nicht bemerkt werden. Dadurch hat sich gerade im östlichen GDR unter Slawen ein typischer Akzent erhalten.

Religionen

Religionen sind im GDR und in den Kolonien verboten und werden teils verfolgt. In dünn besiedelten Gebieten des GDR und den Kolonien kommen noch christliche Gemeinden vor, die in der Regel nicht verfolgt werden solange sie kein Aufsehen erregen. In den Großstädten und Ballungsgebieten wird Religiosität jedoch strikt geahndet.

Unter Deutschen ist ein Deutsch-Kult weit verbreitet, nach dem dem Ideal des perfekten Deutschen nachgeeifert wird. Dabei ist dieses Ideal nicht konkretisiert, es geht vor allem um das Streben nach Perfektion, Disziplin und Ehrbarkeit. Dieser Kult kommt weitgehend ohne Devotionalien aus, von Orden und Ehrenzeichen sowie den weit verbreiteten Motivations- und Propagandapostern abgesehen.

Der Deutsch-Kult beinhaltet auch die Verehrung von „Helden” sowie Hitlers selbst. Eines der Ziele des Deutsch-Kultes ist auch, der Nachwelt durch Taten in Erinnerung zu bleiben. Neben Monumentalbauten wie der Halle der Helden in Nürnberg oder dem Mal der Gefallenen in Köln, hat jede Stadt und jedes Dorf Denk- und Ehrenmäler. Manche ähneln den Kriegerdenkmälern wie sie bei uns nicht unüblich sind, andere sind ganze Gebäude oder Monumente. Wird eine Person zum Helden erklärt, was immer posthum geschieht, ist es üblich das dessen Heimatstadt diesem ein Denkmal errichtet. Monumente und Denk- bzw. Ehrenmäler sind so häufig, das deren Fehlen ungewöhnlich, gar anrüchig ist. Es ist außerdem üblich, das in jedem öffentlichen Gebäude sowie Privatwohnungen Statuen, Büsten oder Portraits Hitlers und lokaler Helden installiert werden.

In der Wehrmacht kursiert ein legaler neo-germanischer Kult, welcher die Verehrung germanischer Götter und Sagengestalten zum Inhalt hat. Dieser Kult hat jedoch mit den neopaganistischen Bewegungen in unserer Realität wenig gemein, und bezieht sich eher auf das von der SS propagierte verzerrte romantische Abbild des Germanismus. Die Anhänger dieses Kults pflegen Runenamulette und dergleichen unter der Uniform, oder als Anstecker an der Kopfbedeckung zu tragen. Die Wehrmachtsführung toleriert diesen Verstoß gegen die Uniformvorschriften, es heißt das ein Teil der Generalität diesem Kult anhänge. Offenbar geht dieser Kult von ehemaligen SS-Angehörigen aus, die nach deren Zerschlagung in die Wehrmacht eintraten.

Menschenrechte

Neben sich aus der Rassentrennung ergebenden Verletzungen der Menschenrechte, finden noch zahlreiche weitere Verletzungen statt. Ein unabhängiges Gremium das Menschenrechtsverletzungen anprangert gibt es nicht.

Für Deutsche gibt es die Möglichkeit, statt eine gerichtlich auferlegte Strafe zu verbüßen, den Freitod zu wählen, eine Form des Selbstmordes in Folge dessen das Urteil aufgehoben und für die Verwandten und den Status des Verurteilten keine Folgen hat. Lediglich die Aberkennung von Orden und Ehrenzeichen bleibt bestehen. Europäer haben diese Möglichkeit nicht, sie müssen die Strafe verbüßen. Slawen werden üblicherweise auch bei kleineren Vergehen besonders hart bestraft.

Folter, Zwangsarbeit, temporäre T-Klassifizierung und Hinrichtung durch T-Klassifizierung sind insbesondere für Slawen aber auch für Europäer gängige Alternativen zu Geld- oder Gefängnisstrafen. Reine Gefängnisstrafen ohne Folter oder Zwangsarbeit werden nur gegen Deutsche verhängt.

Gleichgeschlechtlicher Verkehr, Paraphiler Verkehr, Inzest und der Geschlechtsverkehr von Deutschen mit „niederen Rassen” und „Negroiden” unter dem Begriff „Sodomie” zusammengefasst und stellen eine schwere Straftat dar. Sie resultiert für Deutsche neben anderen Strafen in dem Verlust des Deutsch-seins, sofern diese nicht den Freitod als Ausweg wählen. Angehörige anderer Rassen werden üblicherweise hingerichtet.

Homosexualität und Paraphilien gelten als Geisteskrankheiten und werden mit brutalen Methoden „geheilt”, unter anderem durch Medikamente, Anomalien und Umerziehungslager.

Männer und Frauen sind nicht gleichberechtigt. Anders als bei uns wurde der Gehorsamsparagraph nie abgeschafft. Zwar sind häusliche Gewalt und Vergewaltigung auch im GDR schwere Verbrechen, in einer Deutschen Familie kann der Ehemann jedoch über eine künstliche Befruchtung seiner Frau bestimmen, wenn diese natürliche Empfängnisversuche ablehnt. Er kann ebenfalls einer Abtreibung widersprechen. Frauen ist es zwar gestattet in der Wehrmacht zu dienen, jedoch nur wenn sie unverheiratet und kinderlos sind. Ebenso werden Frauen bei der Berufswahl und der Bezahlung diskriminiert. Das Ideal der deutschen Familie zeigt die Frau in der klassischen Rolle als Hausfrau und Mutter.

Die Presse- und Meinungsfreiheit ist eingeschränkt. Die Presse führt dabei aus der berechtigten Furcht vor Repressalien eine Selbstzensur durch. Medien die bei uns eher kritisch oder links orientiert sind, berichten hier allenfalls wertungsfrei. Das Internet wird durch künstliche Intelligenzen in den DNS-Servern und Rechenzentren zensiert. Verfasser kritischer Inhalte werden von der GeStaPo heimgesucht. Es ist nicht möglich, völlig anonym zu bleiben. Alle Internetfähigen Geräte sind erfasst und zurückverfolgbar. Versammlungen müssen genehmigt werden, es gibt keine allgemeine Versammlungsfreiheit. Ebenso gibt es keine Gewerkschaften.

Wer einer kritischen Meinung überführt wird, wird in ein Umerziehungslager eingewiesen oder strafrechtlich belangt.

Menschen mit Behinderungen und besonders schweren Erbkrankheiten werden je nach Art der Einschränkung euthanasiert, sterilisiert (Europäer) oder kastriert („niedere Rassen”). Bei Deutschen werden nach der obligatorischen genetischen Untersuchung des Ungeborenen ggf. Gegenmaßnahmen getroffen oder abgetrieben.

Geschichte

Es ist nicht klar warum R-3378-DE und unsere Realität sich in vielen Details gleichen. Es wird angenommen das es sich um sogenannte Spiegeluniversen handelt, Universen die durch die Teilung eines Universums in der jüngeren Vergangenheit entstanden sind, und deren Verbindung in der Vergangenheit zu einem gleichen Verlauf vieler Ereignisse führt. Es ist jedoch weder bekannt, ob dies tatsächlich zutrifft oder Zufall ist, noch wann die Teilung stattgefunden haben könnte. Da die Geschichte sich bis 1944 stark gleicht (es wird angenommen das die Unterschiede auf Manipulation der Geschichtsbücher durch die dortigen Nazis zurückzuführen sind), wird angenommen das die Forschung an SCP-███-DE bzw. SKP-███ die Teilung herbeigeführt hat. Während es in unserer Realität zu einem verheerenden Unfall kam, infolgedessen das Projekt eingestellt wurde, kam es dort nicht zu diesem Unfall. Es wird angenommen, das SCP-███-DE für einen Moment unbestimmt wurde, und das Universum zwei Teile teilte, in welchen es zu dem Unfall kam, bzw. eben nicht.

— Dr. Wiesmann

Zweiter Weltkrieg (1939-1951)

1944: Die Geschichte ist bis März 1944 in beiden Universen nahezu gleich verlaufen. Die Quellen des SKP bewerten die Lage zwar anders, die Fakten sind jedoch die gleichen. Erst ab dem ██.03.1944 verläuft die Geschichte anders, und zwar mit der erfolgreichen Entwicklung eines Antriebskonzepts für Fahrzeuge auf Basis des anomalen [ZENSIERT], welcher bereits ab Ende März in Massenproduktion hergestellt wurde, um nach und nach sämtliche Panzer und Flugzeuge damit auszustatten. Aufgrund der extremen Reichweite und dem Umstand das dieser Antrieb lediglich [ZENSIERT] benötigt, was in großen Mengen verfügbar war, wurde die Wehrmacht vom Öl nahezu unabhängig (zur Schmierung und Kunststoffherstellung wurde es nach wie vor gebraucht). Das geringere Gewicht und größeres Drehmoment und Leistung resultierten außerdem in größerer Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Obwohl es den Alliierten gelang, den Antrieb zu erbeuten waren sie nicht in der Lage, ihn zu analysieren und nachzubauen. Gegen Juni 1944 wurden die Antriebe mit einem Selbstzerstörungsmechanismus ausgestattet, da die Alliierten zunehmend versuchten die Fahrzeuge außer Gefecht zu setzen und dabei die Antriebe intakt zu lassen, um sie selbst zu verwenden.

Das SKP wurde von der SS getrennt und eine unabhängige Institution. Auf Befehl Hitlers forschte das SKP primär an anomalen Superwaffen, und überließ die konventionelle Waffentechnik den zivilen Rüstungsbetrieben. Die Unabhängigkeit vom Öl und die Gewichtsersparnis durch den anomalen Antrieb ermöglichte erst viele der superschweren Panzer, die in unserer Realität nie das Entwicklungsstadium verlassen haben, wie der Panzerkampfwagen VIII Maus (der sich jedoch auch dort als Reinfall entpuppte), der Landkreuzer P 1000 (der sich ebenfalls als Reinfall entpuppte und nach Kriegsende als mobiler Führerbunker eingesetzt wurde), oder die erfolgreiche E-Serie, die bis zur Einführung des Kampfpanzers Leopard und des selteneren Kampfpanzer 70 das Rückgrat der Panzertruppe bildeten.

Nach der Rückeroberung Italiens und der Rückgewinnung der Lufthoheit über dem europäischen Festland, konzentrierten sich die deutschen Kriegsbemühungen auf die Eroberung Russlands. Nach dem Scheitern der (bei uns geglückten) Landung durch Alliierte Truppen in der Normandie und der Versenkung beinahe aller Landungsschiffe, befahl Hitler die Invasion und damit die Eröffnung des Bodenkriegs auf den britischen Inseln, einen Schritt den er eigentlich hatte vermeiden wollen, weil er in den Engländern ein „Brudervolk” sah, das er ohne Offensive hatte zum Anschluss zwingen wollen. Die Königreiche Ungarn und Rumänien blieben Bestandteil der Achsenmächte.

1945: Im Januar 1945 kapitulierte Russland. Während dort eine Entwaffnung der Roten Armee, und massive ethnische Säuberungen stattfanden, kapitulierte England im Mai 1945, jedoch nicht ohne zuvor allen Kolonien die Unabhängigkeit zu gewähren, um eine Übernahme durch Deutschland zu verhindern. Zahlreiche in Übersee stationierten Truppen leisteten aus den nun unabhängigen Gebieten Widerstand. Im August 1945 warfen die USA eine Atombombe über Köln ab. Als Reaktion darauf befahl Hitler den Einsatz einer anomalen Massenvernichtungswaffe durch das SKP an der Ostküste der USA. Dabei handelte es sich nicht um eine Bombe, sondern um ein Aerosol, das aus Langstreckenbombern versprüht wurde, alle organischen Lebewesen mit denen es in Kontakt kam vergiftete und in einem langsamen und unheilbaren Prozess zum Tode führte. Wirksame Rückstände des Aerosols finden sich noch heute im Boden und in den Ruinen, weshalb die Ostküste der USA zur entvölkerten Zone erklärt wurde. Anschließend sprach Hitler allen neutralen Staaten ein Ultimatum aus, sich bis Ende Oktober Deutschland anzuschließen, auf deutscher Seite in den Krieg einzutreten oder unterworfen zu werden.

Spanien schloss sich kurz darauf den Achsenmächten an, da klar wurde, das Deutschland den Krieg zumindest in Europa gewinnen würde, annektierte Portugal und begann im Auftrag Deutschlands mit der Sicherung Nordafrikas. Die Türkei erklärte, auch durch eine Unterwanderung der türkischen Behörden durch aus Deutschland gesteuerte Agenten, den verbliebenen Alliierten den Krieg und begann in Deutschem Auftrag mit der Annexion und Eroberung des nahen Ostens und der Arabischen Staaten. Die Schweiz wurde nach Ablauf des Ultimatums Ziel massiver Luftangriffe auf ihre Verteidigungsanlagen und kapitulierte im Dezember 1945. Japan indes vermochte es mithilfe der anomalen Antriebe des SKP die US-Amerikanischen Truppen zurückzudrängen, und konzentrierte sich auf die Rückeroberung der verlorenen Gebiete in Asien. In Südamerika traten zahlreiche spanischsprachige Staaten, unter anderem Argentinien und Chile, dem Krieg auf Seiten der Achsenmächte bei, außer einigen Scharmützeln an der Argentinisch-Brasilianischen Grenze beteiligten sie sich jedoch nicht.

Südafrika trat den Achsenmächten bei, und annektierte mit deutscher Erlaubnis Namibia, Lesotho, Botswana und Swasiland, hielt sich jedoch aus dem weiteren Kriegsgeschehen heraus.

1946: Nach der vollständigen Eroberung Europas im Januar 1946 stockte der Krieg und das Deutsche Reich begann mit dem Wiederaufbau und einer zukunftsträchtigen politischen Restrukturierung. Die Niederlande, Teile von Belgien und Frankreich, der Schweiz, Dänemark und weite Teile Osteuropas wurden in das Deutsche Reich eingegliedert. Die anderen europäischen Staaten behielten zunächst ihre Staatlichkeit und Souveränität, mussten jedoch die Bedingungen Deutschlands akzeptieren. Dies bedeutete unter anderem eine weitgehende Entwaffnung, ethnische Säuberungen und erhebliche Reparationen. Der Krieg mit den verbliebenen Alliierten bestand zwar noch immer, jedoch konzentrierten diese sich vor allem auf den Krieg mit Japan. Die Türkei war nach wie vor dabei die arabische Welt zu erobern, wenngleich die spanischen Militäraktionen in Nordafrika aufgrund der Entwaffnung abgebrochen wurden.

1947 kam es in Frankreich zu einem Aufstand, im Zuge dessen sich die Überreste der Französischen Armee in einer Blitzaktion zahlreichem schweren Geräts der Wehrmacht bemächtigten, putschten und Frankreich für unabhängig erklärten. Hitler befahl nach der blutigen Niederschlagung des Aufstandes eine „Säuberung” Europas in deren Zuge die SS und die GeStaPo mit Hilfe des SKP massiv gegen Aufständische und Abweichler vorgegangen wurde. Hitler erklärte das Kollateralschäden an der nicht-Deutschen Bevölkerung auf der Suche nach Aufständischen absolut akzeptabel seien, und das es keine Strafverfolgung für zu gründliches Vorgehen geben würde. Mit diesem Freibrief begann vor allem die SS ein Massaker dem schätzungsweise 30 Millionen Menschen in West- und Südeuropa zum Opfer fielen, vor allem in Frankreich und Großbritannien.

Gleichzeitig wurde der Madagaskarplan wieder aufgenommen, und die zur Vernichtung vorgesehenen Insassen der KZs nach Madagaskar transportiert. Den sich noch versteckt haltenden Juden wurde in einer großangelegten Propagandaaktion zugesichert, das sie so sie sich melden und ausschiffen ließen, auf Madagaskar nicht behelligt würden, während jeder Jude der in einem Versteck angetroffen werde sofort hingerichtet würde.

1948: In Konsequenz des Aufstands wurde Frankreich zunächst zum Gau erklärt. Italien, das wie Ungarn und Rumänien von der Entwaffnung verschont wurde, begann im Mittelmeer Inseln zu annektieren. Nach der Annexion Griechenlands 1948 kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit der Türkei um die Zugehörigkeit der türkischen Gebiete westlich des Bosporus sowie diverser türkischer Inseln, die Italien annektiert hatte, obwohl sie der Türkei angehörten. Die Angelegenheit wurde geschlichtet, indem Hitler Italien Korsika überließ, und der Türkei erlaubte Nordafrika zu besetzen. Nach dem japanischen Atomwaffeneinsatz in Indien, in das viele britische Truppen geflohen waren um von dort aus Widerstand zu leisten, griffen die USA wieder aktiv in den Krieg ein und warfen Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ab. Hitler gab eine Erklärung ab, in der er den Einsatz von Atomwaffen ohne seine persönliche Erlaubnis verbat, und drohte jedem Kriegsteilnehmer bei Zuwiderhandlung mit der „absoluten Auslöschung durch paranormale Waffen” (Es ist anzunehmen das er hier tatsächlich eine nukleare Eskalation verhindern, und sich gleichzeitig ein Monopol auf Massenvernichtungswaffen sichern wollte. — Dr. Bauer). Daraufhin flammte der Krieg wieder auf, und Australien und Neuseeland griffen das japanisch besetzte Indonesien an.

Die USA, Kanada, Mexiko, Brasilien und weitere amerikanische Staaten, insbesondere nicht-spanisch-sprachige Staaten, unterbreiteten den Achsenmächten ein Friedensangebot, in dem der amerikanische Kontinent unangetastet bleiben sollte, und sich dafür aus den außer-amerikanischen Gebieten zurückziehen würde. Die Antwort auf das Angebot ließ auf sich warten, und um zu zeigen auf welcher Seite sie standen griffen Argentinien und Chile Brasilien an. Hitler lehnte das Angebot daraufhin ab, entsandte massiv Truppen und Kriegsgerät in die Verbündeten Staaten in Südamerika. Das Deutsche Reich begann im Pazifik mit der Invasion Neuseelands, um den Druck von Japan zu nehmen, damit dies die geplante Amerika-Offensive besser unterstützen können würde.

In der Karibik begann eine Seeoffensive in welcher die Kriegsmarine schnell die Oberhand gewann - die gesamte Flotte war mit dem anomalen Antrieb ausgestattet. Die auf Kuba stationierten US-Truppen wurden von See aus derart unter Feuer genommen, das sie sich ergeben mussten woraufhin Kuba Deutsch besetzt wurde.

1949: Da offensichtlich wurde, das die Amerika-Offensive mit einem massiven Vorstoß nach Mittelamerika von Kolumbien aus beginnen würde, und die USA aufgrund der deutschen Seeblockade nicht in der Lage waren, Panama zu unterstützen, ergab sich dieses als der erste kolumbianische Soldat einen Fuß über die Grenze setzte, ebenso wie Costa Rica und Nicaragua. Erst in Honduras wurden die vorrückenden Truppen von einer mexikanisch unterstützen Gegenoffensive aufgehalten. Die Deutschen Truppen waren auf den Kampf in mittelamerikanischem Klima und der dichten Vegetation nicht vorbereitet, weshalb die Offensive von kolumbianischen und venezolanischen Truppen getragen wurde. Die Wehrmacht unterstützte stattdessen die argentinisch-chilenische Brasilien-Offensive. Die alliierte Front wurde zurückgedrängt bis in Mexiko US-Truppen hinzustießen, und die deutsche Schiffsartillerie nicht mehr bis ins Landesinnere feuern konnte.

Da Brasilien zu diesem Zeitpunkt de facto besiegt war, wurden die deutschen Truppen wieder nach Mittelamerika verlegt, um die Offensive wieder anzutreiben, was auch gelang. Gleichzeitig begann Japan mit einem massiven Bombardement kalifornischer Küstenstädte von See aus, und deutsche Truppen landeten an der kanadischen Ostküste.

1950: Während japanische Truppen in Kalifornien landeten, stießen die deutschen Truppen in Kanada auf erbitterten Widerstand durch US-Truppen. Da taktische Kniffe wie Blitzkriegtaktiken aufgrund entsprechender Vorbereitungsmaßnahmen der USA nicht mehr funktionierten, setzte das Deutsche Reich in Mexiko auf Masse, Geschwindigkeit und Feuerkraft, und weniger auf Taktik. Zahlreiche Langstreckenbomber wurden nach Kuba verlegt, um von dort aus Militärbasen und Rüstungsbetriebe in den gesamten USA erreichen zu können. Die USA leisteten jedoch noch mehr Widerstand. Die Entwicklung drahtgelenkter Raketen schien den Vorstoß deutscher Panzer vorerst zu stoppen.

1951: Im Februar 1951 begann Australien den Versuch, Neuseeland zu befreien, woraufhin Hitler das SKP beauftragte, ein Exempel zu statuieren. Das SKP züchtete daraufhin große Mengen SKP-███ (SCP-███-DE), und entwickelte eine Bombe zur effektiven Verbreitung. Es wurde zunächst über Brisbane und Melbourne eingesetzt. Australien benötigte seine Truppen zur Eindämmung der Infektion und kapitulierte zwei Wochen nach Ausbruch. Der vereinzelte Einsatz von SKP-███ gegen US-Truppen führte zu zahlreichen Einbrüchen der Front und zwang ganze Großverbände zum Rückzug. Ende Juni signalisierte die US-Regierung Kapitulationsbereitschaft, am 4. Juli kapitulierten die USA offiziell (Das Datum - der Unabhängigkeitstag - wurde auf Initiative Goebbels erzwungen. Die Schmähung nationaler Symbole der Eroberten war ein Anliegen der deutschen Führung, auch um die Bevölkerung zu brechen. — Dr. Bauer), einige Tage später folgten Kanada und Mexiko. Damit waren alle Staaten die Widerstand hätten leisten können bezwungen, der zweite Weltkrieg endete offiziell am 7. Juli 1951.

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Weltkarte von R-3378-DE Ende 1951 (klicken zum anzeigen)

Großdeutsche Diktatur (1951-1972)

1950er Jahre: Nach dem Krieg herrschte zunächst Uneinigkeit darüber, wie die Achsenmächte die Welt untereinander aufteilen sollten. Argentinien und Chile forderten beide die Kontrolle über den amerikanischen Kontinent, Japan verlangte die USA und einen großen Teil Ost-Russlands. In der Türkei verlangten osmanistische Strömungen die Errichtung eines arabischen Gottesstaates. In Europa stellten die Verbündeten Deutschlands zahlreiche Forderungen, insbesondere auf Unabhängigkeit.

Hitler hingegen wollte zunächst die Idee vom Lebensraum im Osten weiter verfolgen, und zeigte kein Interesse an den Belangen der Länder außerhalb Osteuropas, weshalb er vielen Forderungen stattgab. Er behielt Kanada und einen Großteil der USA, welche hauptsächlich von Deutsch- und Britischstämmigen, also „Germanischstämmigen” bewohnt waren und formte daraus die deutsche Bundeskolonie Nordamerika, die erste Deutsche Kolonie nach dem Krieg. Er hatte jedoch kein Interesse daran, die von den eroberten Kolionalmächten übernommenen Kolonien in Afrika besetzt zu halten, und überließ sie ihrem Schicksal beziehungsweise den anderen Achsenmächten.

Japan überließ er Kalifornien, Oregon und Washington, New Mexiko und Teile von Texas gliederte er an Mexiko an (vermutlich als weitere Schmähung — Dr. Bauer). Argentinien annektierte Brasilien und die anderen Südamerikanischen Alliierten. Kolumbien annektierte Panama, Costa Rica, Nicaragua und Honduras, die es mit deutscher und venezolanischer Hilfe eingenommen hatte. Deutschland verließ Kuba, welches, wie zahlreiche andere Karibikinseln von Venezuela annektiert wurde. Chile fühlte sich benachteiligt, und es kam zu erheblichen Spannungen mit Argentinien. Die verbliebenen mittelamerikanischen, sowie die nicht von der Türkei besetzten afrikanischen Staaten blieben zunächst selbstständig.

Als Japan Ambitionen zur eigenen Entwicklung anomaler Rüstungsgüter zeigte, erließ Hitler daß das SKP ein weltweites Monopol auf anomale Forschung und Produktion haben sollte. Das SKP gründete daraufhin Niederlassungen außerhalb Großdeutschlands. Es begann ein weltweiter Wiederaufbau der Wirtschaft und Infrastruktur. Mit der Normalisierung der Situation, und dem Umstand das Deutschland sich aus vielen Angelegenheiten heraushielt, blieb der Widerstand in Europa gering. Nur in den an Großdeutschland angegliederten Staaten regte sich Unmut.

1958 kam es endgültig zum Bruch zwischen Chile und Argentinien. Chile forderte von Großdeutschland und seinen Nachbarn eine Entschädigung für seine Kriegsbemühungen. Auf Anraten seiner Minister verzichtete Hitler auf eine militärische Intervention, und verfügte das derjenige Staat, der sich in Südamerika behaupten könne es auch beherrschen sollte. Damit begann der Südamerikanische Krieg.

1960er Jahre: Nach erneuten Aufständen in Frankreich, und mangelndem Interesse der Deutschen, sich in Osteuropa anzusiedeln, konzentrierte sich Hitler wieder auf Zentraleuropa. Die Rassengesetze wurden vereinfacht und gruppierten alle nicht-germanischen, nicht-slawischen Europäer direkt unterhalb der „Deutschen Rasse”, auch um eine neue Arbeiterklasse zu schaffen. Durch altersbedingte Personaländerungen in den Ministerien und Hitlers Beraterstab wurde nun ein Gesamtdeutsches Europa als Ziel betrachtet. Sämtliche Gaue und besetzten Gebiete wurden in den Großdeutschen Staat aufgenommen. Großdeutschland wurde fortan in gleichberechtigte Provinzen unterteilt, deren Grenzen weitgehend den Staatsgrenzen in unserer Realität entsprechen. Gerade in West- und Südosteuropa basieren die Provinzgrenzen auf historischen Landesgrenzen, in machen Fällen basieren die Grenzen jedoch auf dem Kalkül oder der Willkür der ausführenden Beamten.

1961 starb Mussolini an einem Herzinfarkt. Er wurde als einer von wenigen Nicht-Deutschen in der Halle der Helden in Nürnberg bestattet. Während der Unstimmigkeiten über die Nachfolge Mussolinis bat die spanische Regierung Hitler um Unabhängigkeit, schließlich hatte Spanien auf deutscher Seite gekämpft. Als sich in Italien keine neue Regierung bilden konnte, und die italienischen Gebiete auf dem Balkan sich von Italien lossagten, gewährte Hitler die Bitte Spaniens, annektierte den gesamten Balkan und Griechenland, und fügte sie in das Großdeutsche Reich ein. Als 1962 Nationalisten die Macht in Südtirol übernahmen und sich von Italien lossagten, wurde Italien ebenfalls annektiert.

Spanien bat um die Erlaubnis Nordafrika zu besetzen, was eigentlich der Türkei zugesprochen war, diese dieses Recht aber nie genutzt hatte. Hitler gestatte daher Spanien ebenfalls in Nordafrika Kolonien zu gründen. Die Türkei musste aufgrund innerer Auseinandersetzungen auf ihre Ansprüche verzichten.

1964 wurde Spanien mit Portugal ohne Vorwarnung und ohne offensichtlichen Auslöser von Großdeutschland annektiert. Damit umfasste das Großdeutsche Reich ganz Europa. Die wirtschaftliche Situation hatte sich wieder normalisiert, und es kam vermehrt zu einem Ruf nach Rückeroberung deutscher Kolonien, auch aus wirtschaftlichen Gründen. Hitler gestattete daher die Kolonialisierung Afrikas unter der Schirmherrschaft der Kriegsmarine, zeigte aber kein wirkliches Interesse daran und überließ die Angelegenheit der Marine. Südafrika erhielt die Zusage, unabhängig bleiben und sein Mandatsgebiet Namibia behalten zu können.

Ende des Jahres annektierte Japan Russland östlich des Urals, ohne dies mit Großdeutschland abgesprochen zu haben. Hitler verlangte daraufhin die Herausgabe und den vollständigen Rückzug japanischer Truppen aus Russland. Japan kam der Forderung nach drastischen Drohungen widerwillig nach, die Angelegenheit wurde als Missverständnis dargestellt. Russland und Kasachstan wurden nun deutsch besetzt und zur deutschen Kolonie Rusland erklärt (Rusland mit einem s, entsprechend dem Ostgermanischen Volk der Rus — Dr. Bauer).

1965 endete der Südamerikanische Krieg, aus dem Argentinien als Sieger hervorging. Es gliederte spanisch-sprachige Gebiete Südamerikas in den Staat Argentinien ein, und fasste die nicht-spanisch-sprachigen Staaten Südamerikas in der argentinischen Kolonie Südostamerika zusammen. Die von Kolumbien annektierten mittelamerikanischen Staaten wurden zur argentinischen Kolonie Mittelamerika zusammengefasst. Nach dem Krieg waren die argentinische Armee und die Wirtschaft derart geschwächt, das Mexiko und die anderen mittelamerikanischen Staaten nördlich Honduras' weiterhin selbstständig blieben. Mexiko bat Hitler um die Anerkennung als Vasallenstaat, um sich vor späteren Aggressionen Argentiniens zu schützen, was dieser annahm.

Nachdem er nach seiner Amtszeit als Ministerpräsident zum Präsidenten gewählt worden war, und seine Partei die Mehrheit im Parlament inne hatte, wurde die türkische Verfassung so geändert, das der Präsident damit de facto zum Diktator wurde. Er gewann mit geschickten Propagandaaktionen, wie einem fingierten Putsch, eine große Popularität, und die Möglichkeit politische Gegner auszuschalten ohne sein Ansehen zu schmälern. Es gelang der Türkei unter der Diktatur die besetzten Gebiete nach Großdeutschem Vorbild in ihr Staatsgebiet aufzunehmen. 1966 wurde die Türkei wieder in „Osmanisches Reich” umbenannt, und die Scharia wieder eingeführt. Die Regierungsform wurde ebenfalls wieder in die der Monarchie geändert, und der Präsident in einer manipulierten Volksabstimmung zum Sultan gewählt. Das wiederbegründete Osmanische Reich erhielt die Rechte an Nordafrika zurück.

1967 wurde das Kolonialministerium aufgestellt, da die Marine, Unternehmen und Siedler mittlerweile einige Kolonien gewinnen konnten, es diesen jedoch an Struktur fehlte. Das Kolonialministerium begann mit der Planung der systematischen Erschließung der Kolonien und verfasste von den Reichsgesetzen abgeleitete Kolonialgesetze.

Großdeutsche Oligarchie (seit 1972)

Politik

Politisches System

Staatsgebiet

Flagge und Wappen

Provinzen

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Provinzen des Großdeutschen Reiches (klicken zum anzeigen)

Kürzel Provinz
AL Albanien
BE Belgien
BG Bulgarien
BM Böhmen und Mähren
BT Britannien
DK Dänemark
EL Estland
FI Finnland
FR Frankreich
GR Griechenland
IT Italien
IR Irland
IS Island
LB Luxemburg
LL Lettland
LT Litauen
NL Niederlande
NO Norwegen
ÖR Österreich
PR Preußen
PT Portugal
RU Rumänien
SE Schweden
SI Slowenien
SK Slowakei
SP Spanien
SR Serbien
SZ Schweiz
UA Ukraine
UG Ungarn
WR Weißruthenien
ZD Zentraldeutschland

Einige Provinzen mit geringer Größe oder geringer Bevölkerungszahl sind zu Großprovinzen zusammengefasst:

  • Großprovinz Ostland, bestehend aus Weißruthenien, Litauen, Lettland und Estland
  • Großprovinz Benelux, bestehend aus den Niederlanden, Belgien und Luxemburg
  • Großprovinz Joguslawien, bestehend aus Slowenien, Kroatien und Serbien

Die folgenden in unserer Realität existierenden Staaten sind in R-3378-DE Teil anderer Provinzen:

  • Nordirland (Irland)
  • Moldawien (Rumänien)
  • Andorra (Spanien)
  • Monaco (Frankreich)
  • San Marino (Italien)
  • Vatikanstadt (Italien)
  • Liechtenstein (Schweiz)
  • Russland/Ostpreußen (Preußen)
  • Bosnien und Herzegowina (Kroatien)
  • Kosovo (Serbien)
  • Montenegro (Serbien)
  • Mazedonien (Griechenland)

Außenpolitik

Kolonialpolitik

Militär

Polizei und Nachrichtendienste

Recht

Kolonien

dt.Kol. Rusland

dt.Kol. Nordamerika

dt.Kol. Westafrika

dt.Kol. Südafrika

Vasallenstaaten

Kaiserreich Japan

Osmanisches Reich

Argentinien

Wirtschaft

Verkehr

Kultur

Gesellschaft

Soziales

Gesundheit

Bildung

Wissenschaft

Medien

Sport

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