Die LindwurmGruppe
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Das Logo der LindwurmGruppe

Die Geburtsstunde der LindwurmGruppe liegt im Jahre 1869, als eine kleine Gruppe von deutschen Abenteurern und Forschern bei der Senne in Westfalen eine Höhle erkundeten und das Skelett eines riesigen schlangenartigen Wesens fanden. Aufgrund der Gemeinsamkeiten kamen die Männer zu der Ansicht, dass sie tatsächlich das Skelett Fafnirs, des Lindwurms aus der Sigurd-Legende, entdeckt haben. Jedoch wurden diese Männer, als sie versuchten ihre Entdeckung zu veröffentlichen, als Betrüger und Schwindler verlacht, da sie schon vorher als Forscher von „Märchengeschichten und Mumpitz” bekannt waren. Ernüchtert und enttäuscht führten diese Wissenschaftler ihre Forschungen im Geheimen fort und warteten auf eine Zeit, in der ihre Arbeit ernstgenommen und gefeiert werden würde. Stattdessen fanden sie nur immer größe Feindschaft und Ausgrenzung vor und so blieb die LindwurmGruppe im Verborgenen und suchte gleichgesinnte ausgestoßene Wissenschaftler, um ihre bescheidene Sammlung an Kuriositäten zu vergrößern.

Ihre größte Mitgliedszahl erreichte die Gruppe kurz vor dem Ersten Weltkrieg, als ihr Forschungslabor knapp 200 Mann umfasste. Ihre Leidenschaft für die Forschung brachte sie zu den verschiedensten Orten der Erde, um dort nach Anomalien aller Art zu suchen. Dies änderte sich jedoch, als der Erste Weltkrieg endete und die Gönner der LindwurmGruppe sowie viele ihrer Mitglieder die schweren Konsequenzen des Krieges zu spüren bekamen. Bankrott und Einflussverlust sorgte dafür, dass viele Mitglieder die LindwurmGruppe verlassen mussten. Letztenendes war die Gruppe fast aufgelöst, als das SKP manche ihrer Aufenthaltsorte entdeckte, ihre Anomalien übernahm und Forscher für sie zwangsweise arbeiten ließen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges war die LindwurmGruppe nur noch ein Schatten ihrer selbst, deren Mitglieder und ehemaligen Mitglieder nur noch selten miteinander agierten und ihre Anomalien entweder auf der Welt verstreut oder im privaten Besitz der Mitglieder geheimgehalten werden. Dies änderte sich schlagartig, als Wolfgang von Berg, der mit seinem Jugendfreund Benjamin Tiberius die letzten Überbleibsel der Gruppe versammelte, die LindwurmGruppe 1956 als einen Private Military Contractor (PMC) neugründete.

Anfangs noch eine kleine Gruppe von einem Dutzend wuchs das private militärische Unternehmen zu einem internationalen Konzern mit verschiedenen Filialen, öffentliche und geheime, weltweit. Der Kalte Krieg hat darin eine tragende Rolle gespielt: Während der Osten und Westen ihre Stellvertreterkriege führten, nutzte die Gruppe die Gelegenheit, auf verschiedenen Schlachtfeldern der Welt, frei von den Beschränkungen internationaler Gesetze, für verschiedenste Operationen und Aufgaben angeheuert zu werden. Auch nach dem Kalten Krieg blieb die LindwurmGruppe nicht arbeitslos, da die Neuordnung der Welt viele Konflikte mit sich brachte. Im neuen Krieg gegen den Terror leistet die LindwurmGruppe besondere Hilfe für die westlichen Mächte. Unter anderem ist sie für die Regierungen der Welt für ihre verdeckten Operationen bekannt, die eine ungewöhnlich hohe Erfolgsrate haben.

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