Chromy's kleine oder große Sandbox

"Hallo!" rief ein verängstigte Stimme aus einem kleinen Fensterlosen Raum. "Was wird das hier? Habt ihr es bereits vollbracht?" Man kann die Verwirrung und denn Wahnsinn deutlich vernehmen.
"Nein… nein, nein… Das kann nicht sein!". Seine Sinne scheinen getrübt, wie soll es für ihn weitergehen?
Er hatte bereits seit Wochen kein Tageslicht mehr gesehen, nur die Leuchte an der Decke des Raumes schützt ihn vor der Dunkelheit.
"Warum? Warum hört es nicht auf?"
Viele Fragen beschäftigen ihn. Er weiß die Antworten auf alle, oder auf keine. Wer weiß das schon.

"Sie haben mich vergessen, dass ist es, das muss es sein… oder?". Er erhebt sich aus seinem Bett und richtet seinen Blick zu der verigelten Stahltür. "Habt ihr mich VERGESSEN!?" Seine Frage hallt noch kurz durch den Raum bevor er sich wieder in die Laken wirft.
"Was soll das Ganze… habe ich nicht alles für euch getan?". Seine Stimme zittert und nun ist ein kleines Schluchzten zu vernehmen.
"Was kann ich denn dafür…?" Das Schluchzten wird lauter und lauter, allmählich wird es zu einem mit trauer erfülltem Heulen.
"Ihr habt mich im Stich gelassen, nicht war? Deshalb bin ich hier, deshalb bin so" Und er hatte gewissermaßen recht, er wurde zurückgelassen, doch Befehle müssen befolgt werden. Doch die beigebrachte Disziplin hatte ihn verlassen, er konnte sich nicht kontrollieren und kann es noch immer nicht. Oder etwa doch?
"Es- es ist so Schmerzhaft, ich wollte dass nicht, Agent Merrick und die anderen hatten das nicht verdient." Es erdrückte ihn dass nun zuzugeben, doch er kann der Wahrheit nicht entfliehen.
"Ich weiß nicht was über mich gekommen ist?"

Sein Weinen stoppt abrupt.
"Ich weiß was ich getan habe, aber ich kann es nicht glauben" Seine Stimme wird immer klarer, er weiß was er zu tun hat.
"Es waren also Befehle, doch nicht von uns? Nicht von mir? Und nicht von euch? …Es kam von diesem Ding!" Seine Gedanken klaren auf, er hat es wieder verstanden was es heißt ein Mitglied dieser Einrichtung zu sein. Auch wenn es ihm seinen Verstand gekostet hat.

Er richtet sich erneut auf, alles wirkt jetzt viel klarer.
"Nach allem was ich getan habe… Ihr habt mich nie verraten… Ich… ich habe euch verraten…" Seine Worte wurden nun erhört und die Zeit ist gekommen.
"Mein Verstand wird niemanden mehr verletzt, das schwöre ich"
Ein metallisches Rasseln ist zu hören und mit einem lautem klack Geräusch wird die massive Tür geöffnet.
Zwei Mitarbeiter in voller Montur und mit Sturmgewehren in den Händen, erwarten ihn bereits.
Die Mitarbeiter nickten ihm zu und gemeinsam verlassen sie nun endlich den Raum.
"Mein Opfer wird vergessen, doch es wird nicht umsonst gewesen sein"
Mit voller Zuversicht blickt er seinem Tod ins Auge, denn es ist ein Notwendiges Opfer um dafür zu sorgen, dass es anderen nicht so wie ihm ergeht.

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