Aros Sandkasten
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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: Aufgrund der immensen Gefahr, die SCP-XXX-DE für Mitarbeiter der Foundation darstellt, müssen alle Versuche von SCP-XXX-DE, einen Sprengkörper zu erschaffen, unterbunden werden. Aus diesem Grund wurde SCP-XXX-DE bis auf den Kopf vollständig in einem 3 m x 3 m x 3 m großen Würfel aus Eis eingefroren, welcher sich in einem 6 m x 6 m x 6 m großen Raum in Standort-DE17 befindet. Da SCP-XXX-DE keine natürliche Körperwärme absondert, hat sich dieses Eindämmungsverfahren als das effektivste herausgestellt, nicht zuletzt wegen der einfachen Entnahme des Objektes. Der Würfel muss rund um die Uhr von 4 Kühlaggregaten gekühlt werden, die sich auf dem Boden, der linken und rechten Seite und der nördlichen Hinterwand des Kubus befinden.

Der Raum, in dem SCP-XXX-DE eingedämmt wird, ist nur durch einen Aufzug erreichbar und liegt 100 Meter unter Etage 4 des Standortes. Der Raum darf nur für zwei Zwecke betreten werden, zum einen für die Forschung an SCP-XXX-DE und zum anderen für die Fütterung des Objektes. SCP-XXX-DE muss zweimal im Monat mit mindestens fünf (5) Kilogramm Fleisch gefüttert werden, dazu können Fleischabfälle aus der Foundationkantine verwendet werden.

Es ist nur Forschern mit einer Sicherheitsstufe von 3 erlaubt, den Aufzug zu betreten und alle Details von anstehenden Tests müssen von einem 05-Ratmitglied eingesehen und freigegeben werden. Die für SCP-XXX-DE vorgesehenen Tests dürfen nicht das Entfernen von SCP-XXX-DE aus dem Würfel vorsehen, ohne Genehmigung eines O5-Ratmitglieds dürfen nur Versuche an Materialproben, welche SCP-XXX-DE entnommen wurden, durchgeführt werden. Ist es notwendig, SCP-XXX-DE aus seinem Würfel zu entfernen, muss dieser Prozess einer strikten Vorgabe folgen. Diese sieht vor, dass erst das Eis um SCP-XXX-DEs Arme durch Warmluftgebläse geschmolzen wird, welche sofort durch Handschellen eng hinter dem Rücken verbunden werden, bevor der Rest von SCP-XXX-DEs Körper freigeschmolzen wird. Um einen stabilen Zustand des Eises zu gewährleisten, wurden, neben der Hauptstromversorgung, 5 Notstromaggregate unter dem Raum untergebracht, welche das Eis, im Falle eines Stromausfalls, für 3 Tage instand halten können. Zur ständigen Überwachung von SCP-XXX-DE wurden 4 Kameras um den Würfel herum montiert. Die Aufzeichnungen werden in ein in Etage 2 befindliches Büro geleitet, welches auch über die Steuerung der Explosionsluken verfügt.

Sollte es SCP-XXX-DE gelingen, diesem Würfel zu entkommen, müssen die Stahlseile im Aufzug innerhalb von einer Minute gekappt und der Raum durch fünf 15 cm dicke, explosionsresistente Luken vom Rest der Anlage getrennt werden. Forscher oder sonstiges Personal, das sich zu jenem Zeitpunkt in dem besagten Raum befinden, muss sich in 5 neben dem Raum befindliche Rettungsräume zurückziehen (siehe Anhang "Beschreibung Rettungsräume").

Beschreibung: SCP-XXX-DE ist ein 2 Meter großes und 40 Kilogramm schweres, menschliches Skelett. Seine Knochen bestehen zu 75 % aus organischem Material, zu 25 % aus verschiedenen Metallen, darunter auch Schwermetalle wie Blei oder Quecksilber, was sein, für ein humanoides Gerippe, enormes Gewicht erklärt. Es hält sich fast immer in sehr dünn besiedelten Gebieten oder Wäldern auf und meidet große Menschenmengen. Gekleidet ist SCP-XXX-DE in einer ramponierten, deutschen Infanterieuniform aus dem späten, ersten Weltkrieg. Trotz dem Fehlen von überlebensnotwendigen Muskeln zeigt SCP-XXX-DE keine mit dem Menschen vergleichbaren, physischen Schwächen und weist eine mit einem 26 Jahre alten Mann vergleichbare Stärke auf. SCP-XXX-DE zeigt dazu, trotz fehlender Stimmbänder, eine gute linguale Kommunikationsfähigkeit, wobei es mit einem leicht hessischen Dialekt spricht.

Trotz der Tatsache, dass SCP-XXX-DE keinen Verdauungstrakt besitzt und auch sonst kein, auf den ersten Blick sichtbarer Grund zur Nahrungsaufnahme besteht, muss SCP-XXX-DE mindestens einmal, im Optimalfall zweimal im Monat fleischliche Nahrung zu sich nehmen. Zeitlupenaufzeichnungen zeigen, dass die konsumierte Substanz, nicht wie bei dem Menschen dem Halsverlauf und der Speiseröhre folgt, sondern in zwei Löcher, die sich im oberen Teil des Unterkiefers befinden, aufgenommen wird. Es ist noch unklar, wie dieser Prozess abläuft, da die Nahrung wie durch unsichtbare Schläuche dorthin transportiert wird, also praktisch dorthin schwebt.

Den größten anatomischen Unterschied zu einem menschlichen Skelett weist SCP-XXX-DE im Brustbereich, genauer an den Rippen auf. Hier fehlt das komplette Brustbein, welches durch einen senkrechten, spitzen Knochen ersetzt wurde, der von der Schulter bis kurz unter die letzte Rippe verläuft. Die Rippen besitzen keine Verbindung zu diesem Knochen, auch sie haben ein spitzes Ende, welches ungefähr 5 cm vor dem vertikalen Knochen endet. Zudem besitzen sie eine etwas größere Dicke und manchmal unregelmäßig platzierte Beulen und Auswüchse. Tests haben ergeben, dass die Rippen die höchste Dichte und damit auch das höchste Gewicht, verglichen mit dem restlichen Körper, besitzen.

Bei den Rippen handelt es sich um extrem dünnwändige, widerstandsfähige Hohlknochen, die mit einer bisher unbekannten, schwarzen, pulvrigen Substanz gefüllt sind. Es wurden Nickel und Eisen, sowie Blei und Schwarzpulverspuren in ihr nachgewiesen, der Rest bleibt jedoch bis auf weiteres unbekannt.

SCP-XXX-DE muss, um nicht in den Beta-Zustand zu verfallen, regelmäßig Nahrung zu sich nehmen. Dazu reißt es sich von Zeit zu Zeit eine Rippe aus seinem Körper, welche dann von ihm senkrecht über den Boden gehalten wird. Die schwarze Substanz fällt nun aus der Rippe auf den Boden, wo dichter, schwarzer Nebel entsteht. Nach einigen Sekunden lichtet sich dieser Nebel, woraufhin an der Stelle ein Sprengkörper steht, den man im allgemeinen Sprachgebrauch als "Blindgänger" bezeichnen würde. Diese Sprengstoffe sind, wenn nicht SCP-XXX-DE allein mit ihnen interagiert, hochexplosiv und detonieren bei dem kleinsten Kontakt mit einem Organismus, genauer mit einem Wirbeltier. Es hat sich für SCP-XXX-DE als unmöglich herausgestellt, den Sprengkörper selbst zu detonieren, dazu schlugen alle Versuche, ein Exemplar zu entschärfen, fehl. SCP-XXX-DE wird jeglichen Explosionen seines eigenen Sprengstoffes standhalten, und, trotz der Menge an detoniertem Sprengstoff, immer im Ausgangszustand wie vor der Explosion verharren, bis diese vorüber ist.

Nachdem das Opfer durch die Explosion getötet wurde, wird SCP-XXX-DE aus seinem Versteck kommen und sich an den verbliebenen Teilen des Lebewesens laben, bis sein Hunger gestillt ist.
Dies muss es tun, um genug Energie wiederherzustellen, um weitere Sprengkörper erschaffen zu können.

SCP-XXX-DE kann durch manche Faktoren in den Beta-Zustand verfallen. Bei diesem handelt es sich um einen Wechsel von SCP-XXX-DE in eine sehr aggressive Form, in der seine gedankliche Aktivität komplett auf den Überlebensinstinkt im Krieg zurückgeschraubt wird. SCP-XXX-DE verdrängt in diesem Zustand jegliche Gefühle und versucht, den nächsten Menschen aufzuspüren.

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