Alice McFlurry SCP-Entwurf Omni-Vampir
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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE muss ständig in einem eigenen und unterirdischen Hochsicherheitskampus fernab von menschlicher Zivilisation gehalten werden, welcher eigens einzig und alleine für seine Aufbewahrung modifiziert wurde. Sein Aufenthaltsort in [ZUGRIFF VERWEIGERT] ist ständiger Geheimhaltung nach den Protokollen Alpha-XXX-2-5 und Alpha-XXX-2-7 zugeordnet und unterliegt der Geheimhaltungsstufe 4.

Biologische Lebensformen sind von ihm fernzuhalten oder nur zu experimentellen Zwecken zuzulassen.
Sämtliche Geräte sind mit einer Schicht aus Kunststoff- oder Glas-Materialien zu versehen, die mindestens über einen Härtegrad von 8,5 oder besser noch höher verfügen.

Auf keinen Fall darf SCP-XXX-DE unkontrolliert mit jedweder Form von elektrischer Energie oder Metallen in Kontakt geraten, da es diese adaptieren und absorbieren kann.

Von ihm korrumpierte Lebensformen sind, sofern sie nicht für Forschungszwecke relevant sind, umgehend zu terminieren.
Sind diese zu Forschungszwecken relevant, gilt mindestens die Geheimhaltungsstufe 4 und sämtliche daraus resultierenden Forschungen und Datenerhebungen unterliegen der Genehmigung durch ein O4-Ratsmitglied und in besonderen Ausnahmen einem 05-Ratsmitglied.
Von ihm infizierte Lebensformen sind als biologische Bedrohung der Stufe 5 einzuordnen und nach Abschluss der Forschungen umgehend zu terminieren, da sie ebenfalls fähig sind, biologische Lebewesen zu infizieren.

SCP-XXX-DE ernährt sich von Blut oder absorbiert alternativ technische Geräte und elektromagnetische Impulse. Zur Fütterung, jedoch nur, wenn es für die Forschung relevant ist, werden lebende Säugetiere in etwa der Größe von Katzen oder kleinen Hunden durch eine Schleuse innerhalb eines per Fernsteuerung zu öffnenden Käfigs zu SCP-XXX-DE hinabgefahren.

SCP-XXX-DE kann nicht verhungern und beginnt nach etwa neun (9) Wochen zu schlummern, bis er entweder geweckt wird oder sich eine potenzielle Nahrungsquelle in seiner Nähe befindet.

Nach Möglichkeit sollte die Kommunikation mit SCP-XXX-DE über eine Sprechanlage geführt werden und Beobachtungen sollten ausschließlich über gesicherte Überwachungskameras geschehen. Ist dies aus Forschungszwecken nicht möglich, muss SCP-XXX-DE mindestens drei (3) bis vier (4) Wochen hungern, sollte er zuvor Nahrung erhalten haben. Ist dieser Zeitraum verstrichen, so ist SCP-XXX-DE grellem Licht und hochfrequenten Tönen auszusetzen, um ihn seiner Orientierung und seiner Sicht zu berauben, was es ermöglicht, ihn anschließend in einen per Ferneingabe ausfahrbaren und verschließbaren Behälter aus dreißig (30) Zentimeter dicken Panzerglas einzuschließen, welcher außerhalb seiner Benutzung wieder in den Boden unter eine dreifach gesicherte Klappe gefahren wird.

Anschließend ist SCP-XXX-DE die notwendige Ruhe zu gewähren und das Licht, zu Gunsten der Kooperationsbereitschaft, zu dämmen. Ist dies geschehen, kann er befragt werden. Während der Befragung muss jederzeit die Möglichkeit gegeben sein, sofort wieder grelles Licht aktivieren zu können und dem Befragungspersonal sind stark lichtfilternde Visiere zu geben. Ebenfalls müssen mindestens zehn (10) mit Headsets und Visieren ausgestattete Kampfeinheiten der Mobile Task Forces bereitstehen, um im Falle einer Suggestion oder eines Ausbruchs sofort eingreifen zu können.

Bei jeglicher Form von Befragung ist allerhöchste Vorsicht geboten und diese vorzeitig abzubrechen, wenn der Eindruck entsteht, dass das befragende Personal psychischer und emotionaler Manipulationsversuche durch SCP-XXX-DE zu erliegen droht.

Es ist davon auszugehen, dass SCP-XXX-DE, in Verbindung mit seiner Fähigkeit, Gedanken zu lesen, jederzeit in der Lage ist, sämtliche Sicherungsvorkehrungen seiner Verwahrung verstehen und bis ins kleinste Detail nachvollziehen und mitverfolgen zu können und dies auch tut. Es muss daher unbedingt gewährleistet bleiben, dass sämtliche Mechanismen ausschließlich extern bedient werden können. Die ständige Überprüfung und Beseitigung eventueller Sicherheitslücken und Schwachstellen ist daher essentiell notwendig und muss täglich erfolgen.

SCP-XXX-DE ist ständig unter Beobachtung zu stellen, da er, trotz seiner Kommunikationsbereitschaft und seiner teilweise dargebrachten Kooperation, kontinuierlich seinen Ausbruch plant und jede sich ihm bietende Chance nutzen wird.

Beschreibung: SCP-XXX-DE ist 1,86 Meter groß und 77 Kilogramm schwer. Er ist ein europäisch aussehender, schlanker und gutaussehender Mann, den man auf ein Alter von etwa Mitte oder Ende zwanzig schätzen würde, jedoch ist sein wahres Alter bis dato unbekannt.

Er verfügt über helle, fast rein weiße Haut und hat kaltschwarzes, mittelkurzes, straff nach hinten gekämmtes Kopfhaar. Der Rest seines Körpers ist wenig behaart.

Sein Gesicht ist meist ausdruckslos, seine Ausstrahlung wirkt auf die meisten Betrachter unmenschlich und kalt, seine Augen verfügen über eine purpurleuchtende Iris, eine schwarze Sclera und eine schwarze Pupille und scheinen aus einem unglaublich harten Material zu bestehen.
SCP-XXX-DE kann damit bei fast absoluter Dunkelheit mühelos sehen und ähnlich Greifvögeln auch ultraviolette Signaturen erkennen und wahrnehmen, jedoch vermag grelles Licht ihn wirkungsvoll zu blenden und zu desorientieren und bereitet ihm Schmerzen.
SCP-XXX-DE besitzt ebenso ein äußerst feines und sensibles Gehör und kann selbst hochfrequente Töne wahrnehmen, jedoch bereitet ihm eine Dauerbeschallung Schmerzen und ist somit ein effektives Mittel, ihn temporär in seiner Handlungsfähigkeit und Konzentration wirkungsvoll zu hemmen.

Seine Zähne ähneln denen verschiedener carnivorer Raubtiere und besitzen sowohl feline Merkmale und Formung, als auch Eigenschaften diverser Hai- und Fledermausarten.

Untersuchungen zeigten, dass SCP-XXX-DE über schwarzes Blut verfügt, welches bei Kontakt mit Sauerstoff sofort aufgelöst wird.
Sein Organismus scheint teilweise nicht biologischer Natur zu sein und weist techno-organische Merkmale auf. Er ist mit unzähligen, haardünnen, schwarzen und drahtartigen Strukturen durchsetzt, die er auch in die Körper anderer Organismen pflanzen kann, um diese zu verändern.

Die Fingernägel von SCP-XXX-DE scheinen aus einem unbekannten Metall zu bestehen und sind mit den Klingen eines Rasiermessers zu vergleichen. Sie wachsen aufgrund ihrer anorganischen Natur nicht auf natürlichem Wege nach, scheinen sich aber auch nicht abzunutzen. Eine Analyse der genauen Zusammensetzung war bisher nicht möglich.

SCP-XXX-DE kann Gedanken über größte Reichweiten ohne Probleme lesen und verstehen und nutzt diese, um permanent sein Wissen zu erweitern, sich weiterzuentwickeln oder in Kämpfen seine Gegner vorhersehen zu können.
Er nutzt dies auch gerne, um bei Befragungen immer wieder eine psychologische Kriegsführung, etwa durch die Konfrontation mit Ängsten oder intimsten Beziehungsproblemen, zu führen und ist daher ein Meister der rhetorischen und emotionalen Manipulation. SCP-XXX-DE nimmt auch unterbewusste Wünsche und dergleichen wahr und genießt es, damit anderen seelische Schmerzen zu bereiten oder stellt sich sympathisch und harmlos dar, damit er schrittweise bekommt, was er will.

Zwar liegt seine physische Stärke nur etwas über der eines menschlichen Athleten, jedoch beherrscht er diverse Kampfsportarten, die er sich autodidaktisch
Aufgrund seiner mentalen Fähigkeiten, aneignen konnte, um diesen Umstand zu kompensieren.
Die Ausdauer von SCP-XXX-DE ist, wenn er genährt ist, übermenschlich stark ausgeprägt, sodass er beispielsweise keine Erschöpfungssymptome zeigt und durchgehend kämpfen kann, bis er überwältigt wird. Er kann Geschwindigkeiten von um die 100 km/h erreichen und dabei akrobatische, halsbrecherische Manöver ausführen.

SCP-XXX-DE kann elektrische und elekromagnetische Impulse und Energiesignaturen absorbieren, was eine ähnliche Wirkung erzielt, wie der Konsum von Blut. Ferner kann er mit technologischen Geräten und metallernen Substanzen "verschmelzen" und diese in seinen Organismus integrieren und sie als technisch nach menschlichen Maßstäben unbekannte Waffen nach Belieben aus seinem Körper, zum Beispiel seiner Hand, transformieren und wieder dekonstruieren.

SCP-XXX-DE kann von ballistischen Geschossen verletzt und temporär erschossen werden. Je nach Größe und Schwere des zugefügten Schadens regeneriert er sich innerhalb von maximal zwei (2) Stunden wieder vollständig.
SCP-XXX-DE kann durch Säure bis auf die Knochen zersetzt werden, regeneriert zerstörtes Gewebe jedoch, je nach Grad der Beschädigung, innerhab von fünf (5) Sekunden bis maximal zwei (2) Stunden wieder.
SCP-XXX-DE kann bis auf die Knochen verbrannt werden, setzt sich aber innerhalb von fünf (5) Sekunden bis maximal zwei (2) Stunden, je nach Schweregrad der Verbrennung, wieder zusammen. SCP-XXX-DE erholt sich sogar selbst dann, wenn er mit Neutronen beschossen wird, jedoch scheint sein Bewusstsein an seine physische Gestalt gebunden und nicht in der Lage zu sein, körperlos den Standort zu wechseln, weswegen SCP-XXX-DE stets seinen Körper im originalen Zustand resurrektiert. SCP-XXX-DE braucht für eine komplette Resurrektion etwa zwei (2) bis fünf (5) Stunden.

SCP-XXX-DE ist in der Lage, innerhalb weniger Sekunden, intelligente Organismen, vorzugsweise Menschen, dauerhaft zu infizieren, benötigt dafür jedoch direkten Körperkontakt, indem er seine Opfer am Hals packt und seine Fingernägel in die Haut gräbt, um seine Strukturen in die dadurch zugefügten Schnittverletzungen einzupflanzen.
Von SCP-XXX-DE infizierte Individuen bekommen nach spätestens zehn (10) Minuten immer stärker werdende Synkopen, aus denen sie immer wieder erwachen, sowie eine ausgeprägte Hypästhesie, die sich auf die thermische und taktile Wahrnehmung gleichermaßen auswirken kann. Anschließend schlafen die Infizierten nach maximal fünf (5) Stunden ein und lassen sich selbst durch Schmerzimpulse nicht mehr wecken, sondern erwachen nach 24 Stunden durch die vollendete Assimilierung von selbst. Sie weisen dann die gleiche Augenfarbe wie SCP-XXX-DE auf und besitzen ähnliche Fähigkeiten, wenngleich diese schwächer ausgeprägt sind.
SCP-XXX-DE scheint mit von ihm transformierten Individuen kollektiv verbunden zu sein und zu wissen, was diese wahrnehmen und umgekehrt. Die ursprüngliche Persönlichkeit eines assimilierten Individuums scheint vollständig ausgelöscht zu werden, jedoch bleiben sämtliche Erinnerungen unbeschadet erhalten. Es gibt derzeit keine bekannte Behandlung gegen die Transformation, weswegen nur noch die Terminierung bleibt, bevor die vollendete Verwandlung eintreten kann.
Von SCP-XXX-DE transformierte Individuen versterben nach etwa zwei (2) bis drei (3) Wochen, wenn diese ohne Nahrung sind und zerfallen zu Asche.

SCP-XXX-DE zeigte sich gelegentlich nach Lust und Laune bis zu einem gewissen Grad kooperativ und stets gesprächsbereit, allerdings nur, um den perfekten Moment der Unachtsamkeit abzupassen. Er zeigte öfters deutlich, dass er sich als überlegen betrachtet und danach giert, die Welt zu unterwerfen.
SCP-XXX-DE verfügt über keinerlei Furcht, Gewissen oder Mitgefühl jedoch kann er empathisch Emotionen und deren Zusammenhänge korrekt zuordnen und ist sich zu jeder Zeit aller seiner Taten, seien sie auch noch so schrecklich, im vollen Ausmaß bewusst. Ein ausgeprägter Machiavellismus1 mit psychopathischen Zügen ist naheliegend.

Entdeckung: SCP-XXX-DE wurde bei einem Feldtest mit SCP-[ZUGRIFF VERWEIGERT], einem Dimensionsgerät, vermutlich außerirdischer Herkunft, innerhalb von Standort-DE12 am 24.12.2002 um etwa 06:45 entdeckt, beziehungsweise, laut eigener Aussage, erschaffen.
Er stand die ersten Momente reglos da, bevor er zum Angriff überging und es ihm gelang, zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen zu durchbrechen, da er diese wirkungsvoll durchschauen und das anwesende Personal mit seiner Reaktionsgeschwindigkeit überraschen konnte. Es gelang ihm einige Personen zu infizieren oder tödlich zu verletzen. Mindestens vierzig (40) Agenten und Forscher erlagen seinem Amoklauf, fünfzehn (15) gelten bis heute als vermisst.
SCP-XXX-DE konnte erfolgreich eingedämmt werden, als sich zeigte, dass er jegliches stärkeres Licht zu meiden versuchte, indem er schließlich gezielt damit bestrahlt wurde, was ihn seiner Orientierung und Sicht beraubte und ihm Schmerzen bereitete. Er konnte dadurch letztlich überwältigt werden.
Standort-DE12 musste für drei (3) Wochen komplett evakuiert, abgeriegelt und durchkämmt werden, um eventuelle assimilierte Individuen aufzuspüren und zu terminieren.

Das Dimensionsgerät konnte dekonstruiert werden und die Einzelteile wurden zur Erforschung an einen anderen Standort verlegt. Genauere Daten unterliegen der Geheimhaltungsstufe Thaumiel.

Den Angehörigen verstorbener Mitarbeiter wurde die Todesursache verschleiert und ein herkömmliches Ableben glaubhaft gemacht. Personal, das nicht mindestens der Stufe 3 angehörte, wurde ein Amnesikum verabreicht und gegebenenfalls neue Erinnerungen einprogrammiert.

Standort-DE12 konnte inzwischen wieder den normalen Betrieb aufnehmen.

Akte ███ geschlossen
Geheimhaltungsstufe 4

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