Alice McFlurry SCP-Entwurf Apokalyptischer Engel
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Objekt-Nr.: SCP-XXX-DE

Klassifizierung: Apollyon

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-XXX-DE bezeichnet SCP-XXX-DE-1 und SCP-XXX-DE-2.

SCP-XXX-DE kann nicht eingedämmt werden und sämtliche bekannte Schlösser, Türen oder ähnliche Sicherungsvorkehrungen würden sich stets öffnen, wann immer SCP-XXX-DE-1 dies wünscht.

SCP-XXX-DE-1 lebt allerdings aus freien Stücken zurückgezogen in der Nähe von Wadern und meidet zumeist den Kontakt zu Menschen, weiß sich jedoch im Falle eines Falles ausreichend zu tarnen und tut dies effektiv. Außerdem spricht sie bereitwillig mit Mitarbeitern der Foundation und verhält sich passiv, kooperativ und absolut friedfertig. Berührungen sind stets zu vermeiden und die Ansprache mit dem Namen "Abaddon" ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig.

SCP-XXX-DE-2 ist stets in der Obhut von SCP-XXX-DE-1 zu belassen, außer, sie gibt es aus freien Stücken heraus.

Beschreibung: SCP-XXX-DE-1 ist augenscheinlich eine Frau somalischer Herkunft mit einer Größe von 1,60 Metern und einem Gewicht von 58,7 Kilogramm. Man würde sie etwa auf ein Alter von dreißig (30) Jahren schätzen.

Sie verfügt über dunkle Haut, eisblaue Augen, schwarze, lange und gelockte Haare, die sie zusammengebunden unter einem schwarzen Kopftuch mit goldenen Verzierungen trägt. Außerdem trägt sie goldene Armreifen von fünf (5) Zentimetern Breite und einem (1) Zentimeter Dicke und eine Perlenhalskette aus grauen Perlen verschiedener Größen, die eine Länge von dreißig (30) Zentimetern aufweist.

Ansonsten läuft sie Barfuß und ist lediglich in einen schwarzen Kimono gehüllt, welcher mit goldenen und roten Drachen bestickt ist.

SCP-XXX-DE-1 kann ein großes Paar schwarzgefiederter Flügel mit einer Flügelspannweite von 4,5 Metern nach Belieben ausfahren und mit diesen sehr wendig und präzise fliegen und dabei in einen Sturzflug von bis zu 300 km/h übergehen. Es konnte bisher nicht wissenschaftlich erklärt werden, wohin diese Flügel verschwinden, wenn sie wieder eingefahren werden.

In Versuchen mit Tieren zeigte sich, warum sie so vehement jegliche körperliche Berührung vermieden hat.
Jegliche uns bekannte Lebensform, die SCP-XXX-DE-1 berührt, ist mit einer Letalität von 100 % augenblicklich tot.
Es zeigte sich, dass sie dies stets bedauerte und dabei immer besonders behutsam mit jeglicher Form des Lebens umgeht und auch um verstorbene Lebewesen trauert. Sie tötet keineswegs zum Spaß und auch nicht aus Selbstverteidigung oder Wut, sondern, weil dies nach ihrer eigenen Aussage ihre Aufgabe sei.

Tiere, die ihr begegnen, werden stets zutraulich und zahm und besitzen ihr gegenüber keinerlei Scheu. Dies trifft selbst auf wilde Raubtiere, wie beispielsweise Tiger, zu.

SCP-XXX-DE-1 kann eine Melodie summen, welche immer aus einer exakten Abfolge der Töne A, H, C, A, F, E, D, C, D, E, D, C und A besteht und welche in einer beliebigen, in wechselnden oder gleichzeitig stattfindenden Oktaven erfolgen kann. Diese hat den Effekt, wenn SCP-XXX-DE-1 das will, alle um sich befindlichen Personen in Schlaf zu versetzen, welche dann erst aufwachen, wenn sie außer Sichtweite ist, oder individuell einzelne Erinnerungen zu löschen.

Wird SCP-XXX-DE-1 gefilmt, so kann sie mit einer einzigen Handbewegung dafür sorgen, dass sämtliche Kameras augenblicklich deaktiviert werden, bis sie sich aus deren Reichweite entfernt hat. Ferner weiß sie immer, wann sie beobachtet wird.

Sämtliche Waffen, die auf SCP-XXX-DE-1 gerichtet werden, können nicht auf sie abgefeuert werden und verlieren ihre Funktion, bis diese nicht mehr auf sie zielen.

SCP-XXX-DE-1 zeigt bei Röntgenaufnahmen und im Wärmebild scheinbar menschliche Physiologie, jedoch konnte kein Blut zur wissenschaftlichen Analyse genommen werden. Bei dem Versuch ging die Spritze kaputt, weil der Teil, der Nadel, der ihre Haut durchdring, geschmolzen ist, und hinterließ ein kleines, leuchtendes Loch, welches sich nach dem Entfernen der Spritze wieder verschloss. Eine Erklärung konnte hierfür nicht gefunden werden.

SCP-XXX-DE-1 trägt zu jederzeit SCP-XXX-DE-2 mit sich herum.

SCP-XXX-DE-2 ist augenscheinlich ein einfaches, mit einem Totenkopf verziertes Metallkästchen mit einer Länge von sieben (7) Zentimetern, einer Breite von fünf (5) Zentimetern und einer Höhe von drei (3) Zentimetern, das kein Schloss und keinen Schlüssel besitzt.
Untersuchungen an SCP-XXX-DE-2 konnten nicht enthüllen, was sich darin befinden könnte.

Laut eigener Aussage von SCP-XXX-DE-1 kann SCP-XXX-DE-2 nur von ihr geöffnet werden und würde die Beendigung allen Lebens auslösen, wenn die Zeit gekommen ist.
Sie verwies dabei auf etliche Stellen der Bibel, ganz besonders aber auf das 8. und 9. Kapitel der Offenbarung, und verweigerte mit den Worten "Die Zeit des Gerichts ist noch nicht gekommen" die Öffnung des Objektes.

Entdeckung: SCP-XXX-DE wurde am 06.09.2012 von einer 65 jährigen Frau etwa gegen Nachmittag um 16:00 in einer Kirche vorgefunden und meldete es vermutlich den Behörden, weil sich zeitgleich ein verstorbener Pfarrer in dem Gebäude befand.

Die Polizei wurde mobil und die vier (4) Beamten fanden wiederum bei ihrem Eintreffen die ältere Frau vor und trafen auf SCP-XXX-DE-1 und SCP-XXX-DE-2.

Die Polizeibeamten und die ältere Frau wurden etwa drei (3) Stunden später schlummernd in der Kirche vorgefunden

Unsere Foundation wurde nach diesem unscheinbar wirkenden Vorfall hellhörig und stationierte drei (3) getarnte Agenten der Mobile Tast Forces, die nach zwei (2) Tagen von SCP-XXX-DE-1, welche SCP-XXX-DE-2 bei sich trug, offen angesprochen und ging freiwillig und ohne Widerstand mit.

Der Pfarrer wurde unter dem Vorwand eines natürlichen Todes beerdigt, die ältere Dame und die Polizeibeamten hatten durch das Einwirken von SCP-XXX-DE-1 bereits keinerlei Erinnerungen mehr an die Begegnung.

Es wurde geprüft, ob eine Vertuschung notwendig sein würde, jedoch wurde dies nicht bestätigt.

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