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Objekt Nr.: SCP-0XX-DE

Klassifizierung: Keter

Sicherheitsmaßnahmen: SCP-0XX-DE wurde 2009 von der spanischen Foundation an die deutsche Foundation weitergegeben und ist seit dem her in Standort-DE19 sichergestellt. Der Transport in die Anlage erwies sich als problematisch, jedoch stabilisierte sich der Erhalt von SCP-0XX-DE nach Eintreffen von vier (4) Klasse-D Personal zur Fütterung von SCP-0XX-DE.

SCP-0XX-DE muss einmal täglich bewässert werden, zudem müssen wöchentlich 2 Tonnen Nahrungsabfälle unter die Baumkrone bereitgestellt werden. Nahrungsabfälle müssen ausreichend viel Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst beinhalten, außerdem dürfen sich keine Abfälle wie Plastik oder Metall in der Nahrung befinden. Sämtliche Interaktionen wie Fütterung und Wartungen innerhalb der Zelle von SCP-0XX-DE müssen von Klasse-D Personal durchgeführt werden, da SCP-0XX-DE zu jederzeit SCP-0XX-DE-2 ausstoßen könnte.

Zwischen den Monaten Juni und August müssen zwei (2) dem Klasse-D angehörigem Personal sämtliche produzierte Zapfen von SCP-0XX-DE abernten und diese anschließend mit ausgehändigtem Werkzeug in einem überwachten Raum auseinander nehmen, um alle unbeschädigten SCP-0XX-DE-1 Mikrochips zu entfernen und sicherzustellen. SCP-0XX-DE-1 Mikrochips werden im Raum-██ in Sicherheitsschließfächern untergebracht. Eine Anfrage an Dr. Kazhdan ist bei Verwendung dieser von Nöten.

Beschreibung: SCP-0XX-DE beschreibt eine aus menschlichen Extremitäten, Organen, Holz und Pinienzweigen bestehende Pinie. Die derzeitige Größe von SCP-0XX-DE beträgt 28 Meter, zum Zeitpunkt 2011 betrug diese noch 25 Meter. Extremitäten an SCP-0XX-DE sind meist fest miteinander verwachsen und dienen im Bereich der Baumkrone vorallem zum Schutz der Körperhöhlen, in denen sich Orange zum Lebenserhalt von SCP-0XX-DE befinden. SCP-0XX-DE's Stamm besteht aus 16 Beinen, 9 Armen und zwei Körperhöhlen in denen sich jeweils eine Niere, zwei Herzen unnatürlicher Größe, eine Leber und ein Magen befinden. Der Stamm bildet häufig Zwiesel aus, welche aus einer Mischung verholzter und nicht verholzter Extremitäten besteht. Der Darmtrakt verläuft von der Krone des Baumes bis zum Wurzelwerk, durch das gesamte Innere des Stammes. Der Weg des Darmes kreuzt dabei die Körperhöhlen um eine Verbindung mit sämtlichen Organen untereinander zu ermöglichen. Insgesamt wurden 7 Körperhöhlen für das Unterbringen lebenswichtiger Organe an SCP-0XX-DE ausfindig gemacht, ein Großteil dieser befindet sich in der Krone des Baumes. Proben ergaben, dass SCP-0XX-DE's Wurzelwerk dem Wurzelwerk einer normalen Pinie zu 75 % gleichkommt. Ausscheidungen werden durch den Darmtrakt in den Boden, sowie an Ausscheidepunkten rund um den Baum, in der Krone und am Stamm ausgeschieden.

Das Baumkronen-Innere ist von Körperhöhlen geprägt, welche von weiteren Extremitäten geschützt werden. Aus außen liegenden Extremitäten und Ästen sprießen normale Pinienzweige, diese füllen fast das komplette Äußere der Baumkrone und sind wirtelig angeordnet, sowie bogig aufwärts gerichtet. Unerklärlich ist die Verbindung der Pinienzweige mit den menschlichen Körperteilen, welche nicht selten verholzt auftauchen. Im gesamten Baum besteht eine Verbindung zwischen Blutgefäßen, Poren und sämtlichen leitfähigen Materialien, welche die Versorgung des gesamten Organismus ermöglichen. SCP-0XX-DE verwendet zur Nahrungsaufnahme Körperöffnungen die als Mundähnlich bezeichnet werden können. Diese befinden sich an knorpelartigen Kugeln, welche sich durch Sehnen von der Baumkrone hängen lassen und sich durch eine Bewegungsreihenfolge der Muskeln von SCP-0XX-DE in diese wieder einziehen können. Innerhalb der Mundöffnungen wurde eine Vielzahl an scharfen menschlichen Zähnen beobachtet, welche zum zerkleinern von Nahrung und zur Verteidigung dienen. Befindet sich ein menschliches Wesen in der Reichweite der Mundöffnungen, wird SCP-0XX-DE versuchen das Subjekt zu attackieren. Tests erbrachten das Ergebnis, dass SCP-0XX-DE jederzeit den Drang hat, Nahrung zu sich zu nehmen. Bei einen Nahrungsüberschuss zerkleinert SCP-0XX-DE die Nahrung mit seinen Zähnen und lässt sie wieder aus seinen Mundöffnungen fallen. Lebewesen, welche nicht der Rasse Mensch angehören werden von SCP-0XX-DE ignoriert und scheinen nur bei Feindseligkeit attackiert zu werden.

Unerklärlich nimmt SCP-0XX-DE Einfluss auf seine unmittelbare Umgebung. 73 Tage nach Ankunft in der Foundation zeigte SCP-0XX-DE, dass es in der Lage ist, innerhalb von Sekunden eine dunkle Schicht von Nebel auszustoßen (SCP-0XX-DE-2). Diese füllte den kompletten Sicherheitsraum und versperrte die Sicht des Personals komplett. Derzeitig ist unklar was in der Zeit im Nebel passiert, da Aufzeichnungen keine ausreichenden Beweise erbrachten. Nachtsichtgeräte und X-Ray schienen erfolglose gegen SCP-0XX-DE-2, weshalb derzeitig dringende Nachforschungen betrieben werden.

SCP-0XX-DE bildet jährlich zwischen Mai und Juni weibliche Pinien-Blütenzapfen unterhalb der Triebspitze im Kronenbereich aus. Anders als bei normalen Pinien sind diese kugelförmig, rötlich-braun gefärbt und erscheinen 1/2 mal größer. Die Blütenzapfen sitzen meist direkt auf den Langtrieben von SCP-0XX-DE, andernfalls sind diese kurz gestielt am Astende aufzufinden. Merkwürdigerweise verläuft der Bestäubungsprozess in einem kürzeren Zeitraum, weshalb die Blütenzapfen nach bereits einem Monat komplett ausgewachsen sind. Die Zapfen betragen voll ausgewachsen eine Länge von bis zu 20 cm und eine Dicke von 5-15 cm. Ihre Farbe behalten die Zapfen bis zum Ende ihres Wachstums bei. Auffällig wurde, dass Zapfen an SCP-0XX-DE jeweils eine feste, klebrige Masse aufweisen und nur mit Hilfe von Werkzeug zu öffnen waren. Beim Öffnen der Zapfen wurden im Inneren keine normalen Pinien Samen aufgefunden, Forscher entdeckten stattdessen eine Anzahl von 4-7 Mikrochips pro Zapfen, welche sich in einer Art lebender Fleischmasse befanden. Die Mikrochips werden aufgrund ihrer anomalen Fähigkeit als SCP-0XX-DE-1 dokumentiert.

SCP-0XX-DE-1 beschreibt eine Vielzahl an Mikrochips, welche aus SCP-0XX-DE's Zapfen gewonnen werden kann. Innerhalb eines Zapfens befinden sich diese noch in einer Menschen-körperähnlichen Masse, die aus Blutbahnen, Poren, Muskeln und anderem Gewebe zu bestehen scheint. Beobachtungen zeigten, dass das Innere der Zapfen durch SCP-0XX-DE durch eine Verbindung versorgt wird. Die Versorgung koppelt sich jedoch ab, sobald der Zapfen von SCP-0XX-DE entfernt wird. SCP-0XX-DE-1 stecken unbeschädigt in der besagten Masse, die Aufgabe dieser innerhalb der Zapfen ist bisher ungenau. Nach einer Reihe Testversuchen zeigte sich, dass SCP-0XX-DE-1 Mikrochips, sofern sie sich innerhalb des menschlichen Körpers befinden, in der Lage sind die Konzentration und die Lernfähigkeit eines Individuums zu verstärken. Ebenso zeigte sich nach einsetzen dieser ein diszipliniertes und kooperatives Verhalten der Testsubjekte. Nach Aussagen des Testpersonals habe dieses noch die gesamte Kontrolle über ihr eigenes Handeln und scheinen in ihrer vorherigen Lebensweise nicht großartig beeinflusst zu werden. Als Ausnahme zählte, dass die Subjekte eine bewusstere Lebensweise führen würden, sei es bei der Nahrungsaufnahme, als auch beim Konsum von Drogen oder bei sportlichen Aktivitäten. SCP-0XX-DE-1 wurde nach Anfrage von Dr. Seidel bereits in 23 Klasse-D Personal für Tests mit anderen SCP-Objekten angewendet, um die Kooperation des Testpersonals zu verstärken.

Bergung: SCP-0XX-DE wurde in der Nähe des spanischen Dorfes ████ ██ ███ entdeckt, als ein männlicher Tourist nach seinem plötzlich verloren gegangenen Bruder suchte. Dieser war zuvor mit dem besagten Mann in einer ortsbekannten Felsklippen unterwegs. Der Bruder des Mannes wurde am Grunde eines 16 Meter tiefen Abhanges aufgespießt auf SCP-0XX-DE aufgefunden. Aufgrund von un-kompatiblen Blutgruppen des Toten und der von SCP-0XX-DE-1 konnte kein Nutzen aus dem Leichnam zur Reproduktion, Regeneration oder Ausweitung für SCP-0XX-DE gezogen werden.


Vorfall-██-0XX-DE-1: Am 14.02.2004 versuchte sich ein verdeckter Mitarbeiter des IMBW Zugang zu SCP-0XX-DE-1 Mikrochips zu verschaffen. Bei seiner Flucht wurde dieser von mehreren Kugeln am Becken erwischt. Besagter Mitarbeiter wurde Interviewt und als Klasse-D klassifiziert. Merkwürdigerweise fehlten in den Schließfächern mehr SCP-0XX-DE-1 Mikrochips, als beim Flüchtigen gefunden wurden. Es wird davon ausgegangen, dass bereits Mikrochips entwendet wurden und nun im Besitz des IMBW sind.

Anmerkung: Besagter Mitarbeiter starb bei Testversuchen mit SCP-███. Anscheinend wurde irgendetwas mit ihm gemacht, dass ihn wirklich bis zum bitteren Ende schweigen lässt. Er konnte uns keine Standorte oder wichtige Informationen zum IMBW nennen. - Dr. Pik

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